Einschulungstest!

hallo,
wer kann mir sagen,auf was geachtet wird,beim einschulungstest?oder wer kann mir seine erfahrungen beim eintritt bzw.übergang von kiga in die schule berichten.bei uns steht das jetzt bald bevor und trotz besuches des elternabends bin ich immer noch sehr unwissend und vielleicht auch etwas ängstlich.
danke grüße steffi

Hallo Steffi,
also, bei uns war das total entspannt. Mein Sohn konnte erzählen, wie er heißt, wo er wohnt und was er gerne macht. Danach sollte er auf mehreren Blättern Dinge benennen (Müllauto, Blumenwiese etc) und dann eine Geschichte eines Bildes weitererzählen (Vase steht auf Tisch, Kind rennt hinter Hund her, der wiederum gegen den Tisch läuft, Vase kippelt und dann?). Dann sollte er noch ein paar Zahlen benennen und seinen Namen schreiben. Da mein Kleiner eigentlich immer sehr schweigsam ist, wenn ihn Fremde ansprechen, hatten wir entsprechende Bedenken, aber die Atmosphäre beim Rektor war so nett, dass es gar kein Problem war. Zum Schluß gab es einen dicken Buntstift und ein Buch als Geschenk.
Ich wünsche Euch einen ähnlich netten Schulleiter,
Grüße
Judith

hallo,
wer kann mir sagen,auf was geachtet wird,beim
einschulungstest?oder wer kann mir seine erfahrungen beim
eintritt bzw.übergang von kiga in die schule berichten.bei uns
steht das jetzt bald bevor und trotz besuches des elternabends
bin ich immer noch sehr unwissend und vielleicht auch etwas
ängstlich.

Gibt dir dein Kind Grund zur Sorge oder ist es nur das „große Unbekannte“?
Meiner Erfahrung nach laufen diese Tests ganz unterschiedlich ab, je nach dem, wer sie durchführt. Manche Lehrer machen ein Geheimniss daraus, was hinter verschlossenen Türen passiert und „geprüft“ wird, bei manchen dürfen die Eltern mit rein, meistens werden die Kinder in 3er - oder 4er Gruppen drangenommen.
Meist wird was gemalt, Kinder sollen erzählen, Mengenbegriff wird getestet, Farben, Formen, Wochentage, Allgemeinwissen (woher kommt das Brot?, das Huhn…), manchmal Sprachverständnis über 3teilge Aufträge in Form eines Spieles… um dir mal eine groben Überblick zu geben. Aber wie gesagt, jeder macht es anders…
Grüße Allu

danke grüße steffi

Hallo,
wenn ich die bisherigen Antworten lese, beschleicht mich das Gefühl, dass die Einschulungsuntersuchungen je nach Region unterschiedlich gehandhabt werden. Bei uns waren mehrere Besuche in der Schule und der Termin beim Gesundheitsamt fällig.
Es ist daher nicht ganz so einfach, mal eben in zwei Sätzen zu schildern, worauf so geachtet. wurde. Früher mussten die Kinder ein Haus, einen Baum und ein Männlein malen. Lustig zu sehen war, dass die meisten Kinder im Warteraum des Gesundheitsamtes genau das wieder und wieder malen mussten. Lass es einfach auf Euch zukommen und vesuche bitte nicht, Dein Kind zu „dressieren“. Sollte es nämlich irgendwelche Handicaps haben, können sie so nicht erkannt und dem Kind nicht geholfen werden. Solltest Du noch Fragen haben, dann darfst Du mir gerne schreiben, dann werde ich ausführlich antworten, bis auch die letzte Frage beantwortet ist.
Alles Liebe und schönen Sonntag aus Düsseldorf wünscht Conny!

hallo,danke für eure antworten.ja das gefühl habe ich auch.früher wurde von den kids nicht so viel abverlangt.
grüße steffi

ps.habe versucht e-mail zu schicken.aber irgndewie funktioniert es nicht.

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Hallo Steffi!

Mach dir nicht in die Hose. Mit sechs sind die Kinder nun schlupflichtig. Raffen sie was nicht, sind sie es trotzdem. Verweigern sie was, sind sie es trotzdem.
Hälst du dein Kind für zu blöd, musst du einen Antrag stellen, es später einschulen lassen zu dürfen.

Ansonsten geht das Kiddy ganz normal ab dem sechsten Lebensjahr in die Schule. Wenn es bei dem derzeitigen Chaos in die moderne Variante geraten ist, dann hat es zwei bis drei Jahre Grundschule. Ist nix Schlimmes.

Bloß nicht vorher in Panik geraten!

Gruß!

Horst

Hallo,

meine Große ist vorzeitig eingeschult worden und war auch zu so einem Test. Ich habe mich später mit einigen Eltern unterhalten. Das deprimierende Ergebnis: Das wichtigste am Test ist ob die Klassen genügend Schüler haben! Vor allem dann, wenn zu wenige Kinder da sind um eine zweite ( oder dritte… ) Parallelklasse aufrecht zu erhalten wird jeder zugelassen, umgedreht funktioniert das auch. Der Sohn einer Bekannten wurde trotz gutem Ergebnisses nicht auf die Realschule zugelassen.

Meine Kids sind fast aus der Schule raus, und ich habe auch nur durch Zufall von dieser leider gängigen Praxis erfahren.

Danach war ich deprimiert und habe mich gefragt: geht es denn überhaupt noch um die Kids?

Gruß

Katl

hallo,
das frage ich mich auch.meine sorge dabei ist:wenn das kind noch nicht weiß ob rechtshänder oder links,oder vielleicht auch beides.muß es ja schon zurückgestellt werden.oder wenn es noch net auf enem bein hüpfen kann,muß es zur ergotherapie,obwohl es sonst keine anderen "auffälligkeiten"gibt.das gleiche wird gesgt,nur weil er so zurückhaltend und schüchtern ist (nur gegenüber erwachsenen)ist er nicht fähig in die schule zu gehen.unser kinderarzt sagte schon,das daß aus der kategorie:zu viele kinder,welche wegschicken,sei.leider ist das bei uns so.

es werden einfach immer gründe gesucht,einem kind alles schlecht zu machen.obwohl dießer sich tierisch auf die schule freut.und vor allem ist er sehr wissbegierig und lernbereit.aber dieße erziehr,die 25 kinder auf einmal betreuen müßen,meinen sie wissen alles besser,kennen das kind besser als die eigenen eltern.selbst der kinderarzt hatte sich schon eingeschalten und ihnen den marsch geblassen.worauf eine zeit lang ruhe war.
wir hatten ihn auch von einer psychologin testen und untersuchen lassen.alles total ok.er ist wie jedes gleichaltrige kind auch.dießer intellegenztest war auch sehr gut ausgefallen.

kennt jemand solche situationen?jetzt wollen sie nämlich kurz vorm einschulungstest noch ein elterngespräch.ich weiß genau das daß nix gutes bedeuten kann.

wer hat auch so ähnliche erfahrungen gemacht?
grüße steffi

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Nicht mit dieser Einstellung
Hallo Steffi,

nachdem ich dein Posting gelesen hatte, kann ich dir nur den Rat geben, deine gesamte Einstellung zu überdenken. Du tust deinem Kind absolut keinen Gefallen, wenn du von vorneherein davon ausgehst, das Lehrer und Erzieher Idioten sind, die nichts von Kindern verstehen und nur darauf aus sind, Kinder zu „brechen“ und ihnen wenn schon nicht das Leben, dann wenigstens die Schule zu verleiden.

Ich arbeite an einer Schule in der Verwaltung (die ist aber englischsprachig und deshalb nicht repräsentativ, weil bei uns vor allen Dingen die Englischkompetenz getestet wird). Aber ich habe einen guten Einblick in die deutschsprachige Grundschule nebenan (der Rektor ist in beiden Schulen der gleiche).

Bei Einschulungstests wird nicht darauf hingearbeitet, einem Kind die Einschulung zu versalzen. Es wird versucht zu verhindern, dass ein Kind mit der ersten Klasse überfordert wird. Bei den Kindern, die normal schulreif sind (also wir reden nicht von sogenannten Kann-Kindern), kommt es sehr selten vor, dass eine Einschulung verhindert wird. Warum sollen sich die Lehrer fürs nächste Jahr ein Problem schaffen, dass es sonst nicht gegeben hätte?

es werden einfach immer gründe gesucht,einem kind alles
schlecht zu machen.obwohl dießer sich tierisch auf die schule
freut.und vor allem ist er sehr wissbegierig und
lernbereit.

Das ist schön für dein Kind. Aber unter Umständen reicht das nicht fürs Einschulen. Aber ehrlich gesagt, die überwiegende Mehrheit der Kinder, die altersmäßig schulreif sind, werden auch eingeschult. Es müssen schon sehr drastische Abweichungen von der Norm zu beobachten sein, um ein Kind ein Jahr später einzuschulen.

aber dieße erziehr,die 25 kinder auf einmal
betreuen müßen,meinen sie wissen alles besser,kennen das kind
besser als die eigenen eltern.

Lehrer schauen aber auf etwas anderes. Bei uns werden sehr viele Kannkinder zum Einschulungstest geschickt. Viele von diesen Kindern wären sogar intellektuell in der Lage, die Schule zu besuchen, aber ihr Sozialverhalten ist einfach noch nicht so, dass sie sich in eine Klasse einfügen können. Das können aber die wenigsten Eltern sehen, weil sie das Kind nie unbefangen in einer Gruppe erleben. In dem Moment, in dem ein Vater oder eine Mutter bei der Gruppe sind, verhält sich ein Kind anders. Das ist einfach so. An der englischen Schule, an der meine Kinder früher waren, durften Eltern deshalb nur in anderen Klassen helfen, nicht in der Klasse des eigenen Kindes (Elternmithilfe wird in englischen Schulen sehr begrüßt, das nebenbei). Eltern sind nicht objektiv, was die eigenen Kinder betrifft. Und das ist auch gut so. Aber nicht immer hilfreich bei der Beurteilung der eigenen Kinder.

Selbst der kinderarzt hatte sich
schon eingeschalten und ihnen den marsch geblassen.worauf eine
zeit lang ruhe war.
wir hatten ihn auch von einer psychologin testen und
untersuchen lassen.alles total ok.er ist wie jedes
gleichaltrige kind auch.dießer intellegenztest war auch sehr
gut ausgefallen.

Warum machst du dir dann solche Gedanken?

kennt jemand solche situationen?jetzt wollen sie nämlich kurz
vorm einschulungstest noch ein elterngespräch.ich weiß genau
das daß nix gutes bedeuten kann.

?? Warum?? An den Grundschulen hier, ist es normal, dass die Eltern zu einem Gespräch mit dem Rektor gebeten werden.

Aber um auf meine Titelzeile zurückzukommen: selbst, wenn es da, wo du lebst, so ist, wie du schreibst - verbau deinem Kind die Schule nicht mit deiner negativen Ausstrahlung. Sicher, sei wachsam und gesund skeptisch, aber mach die Lehrer nicht schon vor Beginn der Schule zu deinen Feinden. Damit machst du es dir, aber vor allen Dingen deinem Sohn schwer. Wenn du glaubst, berechtigte Kritikpunkte an der Schule und den Lehrern zu finden, versuche sie im positiven Gespräch zu klären. Da gehört Fingerspitzengefühl und Diplomatie dazu, man mag auch sagen, ein bisschen schwindeln. Aber ich habe noch nie einen Lehrer erlebt, der nicht versucht hat, einem Kind zu helfen, wenn er glaubt, dass er ernstgenommen und geschätzt wird. Wenn das Gegenteil der Fall ist, kann das anders aussehen.

Wenn du aber solche Bedenken bei der Schule hast und die nicht wegstecken kannst, dann hilft nur eines: eine andere Schule finden.
Es gibt Privatschulen, die erschwinglich sind (z.B. kostet die Waldorfschule, an der meine Nichte ihre Kinder hat, pro Kind pro Monat 150 €, nicht wenig, aber auch nicht in der Größenordnung ,wie man es von einer Privatschule vielleicht erwarten würde). Es gibt die Möglichkeit durch kreatives Anmelden (TAgesmutter, Oma usw.), in eine Schule in einem anderen Sprengel eingeteilt zu werden. Und wenn man es so negativ wie du sieht, gibt es auch die Möglichkeit umzuziehen.
Das mag drastisch klingen, aber glaub mir, die nächsten 10-13 Jahre sind zu lang, um nur kämpfen zu wollen.

Gruß
Elke

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Hallo,

wahrscheinlich habe ich nicht ausführlich genug geantwortet.
Meine Große ist zum Einschulungstest gegangen weil die Leiterin ihrer Kindergartengruppe meinte sie soll gehen!
Ich als Mutter ( oder auch Vater, Oma, Opa oder sonstwer ) habe keinen Vergleich mit anderen Kindern. Die Kindergärtnerin hat Erfahrung, selbst wenn sie keine eigenen Kinder hat. Sie sieht genau welches Kind evtl. vorzeitig in die Schule kann oder soll. Ihrem Urteil vertraue ich!
Anders sieht es mit den Schulen aus, zumindest bei uns in der Region. Da kann dann sogar ein Kind in die erste Klasse ( oder 5. Realschule ) eingeschult werden, wenn Kinder unbedingt benötigt werden um eine zweite ( dritte …) Parallelklasse zu erhalten. Wie schon gesagt umgedreht funktioniert das auch.
Vertrau der Kindergärtnerin! Sie hat Erfahrung, und sie hat den Vergleich mit anderen Kinder.

Gruß

Katl