Moin, moin.
There it goes again…
Hi,
hehe, für mich hast Du nach einem Restaurant gefragt
Das Problem mit Deinem Konstrukt ist das gleiche, wie mit
einer extrem pazifistischen Einstellung: Es kommt immer einer
daher, der das ganze ausnutzt.
Wenn ich Dein Prinzip nicht auf einen Status Quo projizieren
darf, dann ist das reine Gedankenspielerei, da das Prinzip
nicht anwendbar ist (irgendeinen Status Quo gibt es immer).
Das muß ich glaub ich mal wieder korrigieren, du hast eine Aussage die ich nicht gemacht habe, die also von dir stammt und nichts mit meinem Konstrukt zu tun hat auf den Status Quo projeziert.
Du hast die Hilfe als erstes als evtl. aufzwingen gedeutet, wodurch es keine Hilfe mehr wäre sondern halt Bevormundung. Gut ich hoffte es mit dem Satz der die Hilfe einleitet zu klären. Dieser Punkt sollte also als Missverständniss abgehakt sein.
Musste wohl trotzdem nochmal aufs Butterbrot geschmiert werden.
Also was soll das ganze? Ein Einfall für eine Zukunft, die
nicht absehbar ist? Reine Langeweile?
Ein Gedankenspiel, eine evtl. brauchbare Handlungsanweisung die ,ich sags nochmal für jemanden vielleicht annehmbar sein könnte, wenn sie erstmal verstanden ist.
Ich habe eine Reihe Beispiele dargelegt, die Dir alle
scheinbar nicht passen.
Da sie mit der Überlegung nichts zu tun haben, das ist alles, sie treffen den Kern nicht und sehen für mich und vom Standpunkt des (testweise) angewandten Prinzips nur wie fatalistische Passivität aus.
Eins hab ich noch *grins*
Wenn Du angegriffen wirst und so schön brav fragst: „Was
brauchst Du“ und als antwort erhältst: „Dein Haus, Dein Geld,
Deine Nahrung. Dich und Deine Familie als Sklave, Dein Kind
als Futter für die Löwen“. Haltest Du Dich dann immer noch an
Deinem Stolz und Deiner Ethik fest und gibst ihm, was er will?
Ich denke nicht.
Mal abgesehen davon das der Schwächere wohl kaum in der Lage wäre mich meiner Resourcen zu berauben (ich bin (wäre) der Stärkere schon vergessen?), würde ich persönlich in diesem speziellen Fall sagen: ‚hüte dich‘, wobei mein Massnahmenkatalog von erstmal drüber reden über zivilem Ungehorsam bist kämpferischer Wiederstand reicht, das wäre durch den Fall bedingt der hoffendlich realer und nicht so biblisch wäre.
Das hat aber nichts mit dem Prinzip zu tun, sondern mit meiner Wehrhaftigkeit in den Fällen in denen sich jemand ernsthaft und mit evtl. Aussicht auf Erfolg mit mir anlegt. *regrins*. Nun gut, das ist eh Gesinnungsprüfungsdenke, so real wie die Behauptung der Mond sei aus Käse. Wird aber interessant wenn ich mir überlege wie ich denn zu meiner Stärke gekommen bin? Ist da etwas gelaufen was nicht sauber war, unterstütze ich ein System das Schwächere schafft. Benutze ich meine Macht um noch mehr Macht anzuhäufen? Wenn das so sein könnte wie kann ich dann demjenigen, der mich darauf aufmerksam macht, vielleicht auch mit gewalttätigen Mitteln, verspotten, zu vernichten trachten etc. ist es nicht spätestens dann meine Pflicht ihm zu helfen oder zumindest ersteinmal ernsthaft zu erwägen ob es damit etwas auf sich haben könnte? Wenn ich das nicht tue oute ich mich als Tyrann, als Menschenverachter, als Faschist.
Mit den von mir erschaffenen „Scheinproblemen“ habe ich Deine
Begriffe „Stärker“ und „Schwächer“ in die Form gebracht, wie
ich sie verstanden habe. Wenn Du das nicht begreifen willst,
bitte. Vielleicht solltest Du Deine Terminologie von Anfang an
definieren, damit wir Dich hier verstehen. Scheinbar hats ja
keiner begriffen.
Dafür ist die wunderbare Welt der Fragestellungen da, wenn du allerdings schon alles im Vorraus weisst und freudig dein nicht verstehen durch verkürzte Kommentare kundtust, sag ich nur: viel Spass und pass auf das du nicht irgendwann im Wald stehst bzw. vor eine Wand läufst. Ansonsten wüßte ich nicht warum ich nicht auch mal etwas vielleicht ‚schwieriges‘ posten sollte oder etwas das sich nicht sofort erschliesst (obwohl ich echt damit gerechnet hatte das es das tun würde - so kann man sich irren)…
Persönlich finde ich es unheimlich Arrogant von Dir, für jeden
beurteilen zu wollen, was dieses „Grosse“ sein könnte, das die
Menschheit erschaffen hat (oder nicht), und davon ableiten zu
wollen, ob das Verschwinden einer Lebensform nun ein Verlust
(für wen?) ist.
Wie gesagt: ‚grossspurig‘, ich hab nur gesagt, dass die Menschheit im momentanen Zustand keinen besonderen Grund zur Freude bietet, was sich nicht mit der Tatsache beisst das einige gerne leben (ich auch und ich gönn’s jedem), ich wollte eigentlich nicht den moralinsauren raushängen lassen.
Gut man kann dieses oder jenes rauspicken (ein Amerikaner in einer ähnlichen Diskussion fand mir gegenüber die Mondlandung erwähnenswert *lächel*) nur ändert dies nichts an der Tatsache dass das Ziel einer globalen Menschheit nicht erreicht ist, diese kaum als Wert existiert, oder sich ein globales Bewußtsein nicht in den Handlungen wiederspiegelt.
Somit wäre ein Verschwinden der Menschheit kein Verlust, weil soetwas wie eine Menschheit die sich dieses Namen rühmen könnte schlichtweg nur als egozentrisches Einzelwesengewurschtel, blindes Partyvolk, fatalistische Demutsjünger, kollektiver Faschismus oder andere Krankheiten aus der Steinzeit darstellt, also sich eigentlich gar nicht als etwas was sich irgendwie kollektive Eigenschaften verleihen wollte wie z.B. entwicklungsfähig, phantasievoll in der Problemlösung, tollerant, gleichberechtigt etc. Ach ja die instrumentalisierbaren Gerneleber hatte ich vergessen >:frowning:. Na ja, aber wie gesagt das ist ‚grossspurig‘ und eine Provokation.
Für wen? Wenn man diese Art von Formulierung benutzt, dann für die Entwicklungsmöglichkeit, für die Anhäufung von Möglichkeiten also einfach das Universum und seine innewohnenden Möglichkeiten.
Wovon machst Du es abhängig, ob das Leben für jemanden
lebenswert ist? Was Dir als nicht lebenswert erscheint muss
der betreffenden Person nicht unbedingt so vorkommen.
Stimmt, ändert aber nichts.
Was erwartest Du eigentlich von den Leuten hier? Du wirfst
eine Behauptung in den Raum, die aggressiv formuliert ist (die
Rede ist von Angriff).
Hust, das ist alles andere als aggressiv, ich habe die Pflicht zur Hilfe vom Stärkeren zum Schwächeren nur genauer fixiert, also nicht nur im klassischen Sinne vom Gutem zum dankbaren Hilfsbedürftigen sondern auch zum genervten Agressiven, zu dem der keinen Ausweg mehr sieht und dem das Mittel der Gewalt probat erscheint, warum auch immer.
Und somit habe ich die Pflicht des Starken generallisiert.
Natürlich reagieren die Leute zuerst
negativ. Als Du jemandem im Real Life Dein Prinzip erklärt
hast, hast Du da auch nur vier kleine Sätze rausgelassen?
Jep, man hat mir zugestimmt nachdem die Begriffe stärker und schwächer geklärt waren. Zumindest soweit das dies eine Sinnvolle Handlungsanweisung die man in seine Handlungskonzepte aufnehmen kann sofern man will.
Grüße
Stefan
