Einspeisevergütung PV-Anlagen

Hallo,

Die Einspeisevergüteung für Solarstrom aus Photovoltaik Anlagen soll ja für 20 Jahre ab Fertigstellung der Anlage gesetzlich gesichert sein. Ich glaube auch an die Loyalität des Staates in dieser Sache. Im Namen des Umweltschutzes werden ja in Deutschland wirklich Unsummen jongliert.

Was aber, wenn der Staat pleite ist? Die Wirtschaft will gerettet werden, die Bürger mit ihren sozialen Forderungen sowieso.
Ich glaube nicht, dass der Staat diese Einspeisevergütung über 20 Jahre wirklich garantieren kann.

Gesetz für Stromversorger hin oder her … zwingt der Staat den den Energieversorger, diese Gelder locker zu machen, oder bekommt dieser die entsprechende Subvention vom Staat?
Die Absicherung des Staates (oder des Versorgers) ist eigentlich zweierlei:

  1. Jedes Jahr wird die Höhe der Einspeisevergütung für neue Anlagen reduziert.
  2. Die Energiepreise werden mit hoher Wahrscheinlichkeit steigen, so dass die Amortisierungsrechnungen für den PV-Anlagenbetreiber am Ende zumindest nicht so wie auf dem Papier geschrieben aufgehen werden.

ht jemand Prognosen - sind meine Gadankengänge falsch oder unbegründet? Habe ich etwas vergessen?

Mit jedem Tag Sonne möchte ich lieber zum Hörer greifen und die Solaranlage bestellen, die eigentlich schon projektiert ist … ich zögere nur, weil ich dem Frieden nicht ganz traue.

Also, wenn das Horrorszenario eintritt, dass der Staat seinen Verpflichtungen nicht mehr nachkommen kann, weil er pleite ist, dann wäre die Einspeisevergütung für Solarstrom so ziemlich das letzte Problem, das ich und vermutlich auch die etwa 80 Mio. anderen Bundesbürger hätten.

Gruß

Willi

Ja, das ist klar. Die Frage ist nur, ob man diese Horrorszenarien ernsthaft in Betracht ziehen sollte. Hat dieser Gedanke ein ähnliches Gewicht wie zB. die Annahme einer dauerhaften Verdunklung der Sonne, oder spielt das eher keine Rolle? Vielleicht übersehe ich bei einer Investitionserwägung noch einen viel wichtigeren Aspekt?

cheerio uwe

Hallo,

ja, ich denke du hast etwas vergessen.

Was aber, wenn der Staat pleite ist?

Wenn das passiert, dann haben wir hier wirklich noch viel mehr Probleme als bisher. Wer sagt dir, dass dein Stromanbieter dann nicht auch pleite geht? Wer garantiert, dass es aus dem Netz überhaupt noch Strom gibt?

Von daher wäre ich persönlich dann ganz froh über eine PV-Anlage auf dem Dach, auch wenn es bedeuten sollte, dass Stromausfälle nur tagsüber kompensieren zu können.

Eine Staatspleite ist ja ein Katastrophenszenario - dem kann man ruhig ein anderes Katastrophenszenario gegenüber stellen.

Mit jedem Tag Sonne möchte ich lieber zum Hörer greifen und
die Solaranlage bestellen, die eigentlich schon projektiert
ist … ich zögere nur, weil ich dem Frieden nicht ganz traue.

Auch wenn die Einspeisevergütung sinken sollte, müsste sich die PV-Anlage irgendwann amortisieren.

Also ich würde sie bestellen. Aber das mag eine persönliche Vorliebe meinerseits sein. Mir gefällt einfach generell der Gedanke, für etwas einmal zu bezahlen, und dann funktioniert es. Es ist einfach außerordentlich unpraktisch, wenn irgendwann der Taschenrechner nicht mehr funktioniert oder die Uhr stehenbleibt, weil die Batterie leer ist. So etwas brauche ich nicht, und die Technik ist längst da, um sich diesen Ärger zu ersparen.

Na ja, rechne dir halt nochmal alles durch. Meiner Meinung nach lohnt sich eine PV-Anlage.

Schöne Grüße

Petra

Hallo Petra

Also ich würde sie bestellen. Aber das mag eine persönliche
Vorliebe meinerseits sein. Mir gefällt einfach generell der
Gedanke, für etwas einmal zu bezahlen, und dann
funktioniert es.

Du hast also schon die 20 Jahre Testerfahrung hinter dich gebracht?? Oder sagt dir das deinen Glaskugel, dass es so sein könnte oder auch nicht:smile:
Frag mal die Leute, denen man Solaranlagen für Warmwasser aufs Dach gebaut hat, was mit deren Berechnungen ist und wann sich das mal amortisiert haben wird

Na ja, rechne dir halt nochmal alles durch. Meiner Meinung
nach lohnt sich eine PV-Anlage.

Für den Verkäufer:wink: das ist nur staatliche ABM für einen Branche

Schöne Grüße

ebenso

Petra

Wallflower

Guten Morgen!

Du hast also schon die 20 Jahre Testerfahrung hinter dich
gebracht??

Sagen wir es so, die 25 Jahre Herstellergarantie auf die Panels
lassen mich da stressfrei in die Zukunft schauen.
Selbst der Wechselrichter mit nur 10 jähriger Garantie wurde mit
einem Wechsel nach den 10 Jahren mitgerechnet.

Frag mal die Leute, denen man Solaranlagen für Warmwasser aufs
Dach gebaut hat, was mit deren Berechnungen ist und wann sich
das mal amortisiert haben wird

Was hat das mit Photovoltaik zu tun?

Na ja, rechne dir halt nochmal alles durch. Meiner Meinung
nach lohnt sich eine PV-Anlage.

Für den Verkäufer:wink: das ist nur staatliche ABM für einen
Branche

Sagst du das nur mal so oder kannst du das belegen?

Gruß
Stefan

Du hast also schon die 20 Jahre Testerfahrung hinter dich
gebracht?? Oder sagt dir das deinen Glaskugel, dass es so sein
könnte oder auch nicht:smile:
Frag mal die Leute, denen man Solaranlagen für Warmwasser aufs
Dach gebaut hat, was mit deren Berechnungen ist und wann sich
das mal amortisiert haben wird

ja, selbst wenn die Umweltpolitik bleibt und auch sonst alles gut geht, könnten die „Module verrückt spielen“ :wink:
Habe auch gehört, dass die Amortisierungsrechnungen natürlich zwar eine relativ realistische jährilche Sonnenstundenzahl heranziehen und auch einen gewissen Leistungsverlust nach Jahren berückstichtigen, aber was ist mit Staub auf dem Dach? Muß ich jeden Tag wischen gehen?
Ich hörte auch von einer Leistungsminderung bei großer Hitze. Die Peak-Angaben sind Laborwerte unter idealen Bedingungen, große Helligkeit, 0 Grad oder so. Die Werte, die die Module zu leisten vorgeben werden wahrscheinlich nie erreicht, obwohl ich ein riesiges Dach mit idealer Lage habe. (freistehend, süd, 10 grad westlich)

Es ist so schade! Der Gedanke gefällt mir so sehr, aber nicht einmal darauf kann man sich wirklich verlassen, wenn man darauf achtet, sein Geld gewinnbringend bzw. wenistens sicher anzulegen.
immernoch ratlos…

hallo

Für den Verkäufer:wink: das ist nur staatliche ABM für einen
Branche

Sagst du das nur mal so oder kannst du das belegen?

na klar :wink: gäbe es nicht 43ct/kwh würde sich niemand diese ineffiziente Methode aufs Dach setzen lassen… Betrachte dir mal das Sonnenkraftwerk in Spanien mit den Spiegeln.

Gruß

ebenso

Stefan

Wallfower

Mahlzeit!

na klar :wink: gäbe es nicht 43ct/kwh würde sich niemand diese
ineffiziente Methode aufs Dach setzen lassen.

Das heißt aber dann nicht es würde sich nur für den Verkäufer lohnen
sondern auch für den Betreiber und somit war deine Aussage falsch.

… Betrachte dir mal das Sonnenkraftwerk in Spanien mit den Spiegeln.

Das kenn ich.

Falls dich Solarenergie wirklich interessiert dann lese den
Artikel http://www.spektrum.de/artikel/940406
mal in Ruhe durch. Unten nach der Leseprobe kann man den ganzen
Artikel kostenfrei als PDF bekommen.

Willst du unter solchen Gesichtspunkten die Subventionen immer noch
als ABM bezeichnen?

Gruß
Stefan

Hallo,
wenn dein Dach wirklich ideal (und groß genug) ist, vermiete es doch einfach und überlasse das Risiko einem anderen. Hier gibt es eine Art Bürgerinitative, die ständig Dächer suchen, auf denen sie Anlagen errichten dürfen. Das sind Leute, die meist selbst keine Häuser haben, sich aber trotzdem an Solaranlagen beteiligen wollen.
Das Einzige, was dann wahrscheinlich noch interessant ist, wie die Versicherung aussieht, falls es doch einen Schaden am Dach gibt.

Cu Rene