Suche einen Musterbrief um richtig Einspruch zu erheben gegen diese sehr merkwürdigen Begründungen der Strompreiserhöhung
Hi,
Suche einen Musterbrief um richtig Einspruch zu erheben gegen
diese sehr merkwürdigen Begründungen der Strompreiserhöhung
meinst du diesen Spruch „Die erneuerbaren Energien werden stark ausgebaut. Daher steigt der staatliche Anteil an den Strompreisen. … All das traegt dazu bei, dass wir unse Preise anheben muessen“, mit dem die Suewag hier gerade versucht, neue Strompreissparmodelle zu verkaufen?
Gruss
n.
Hai!
meinst du diesen Spruch "Die erneuerbaren Energien werden
stark ausgebaut. Daher steigt der staatliche Anteil an den
Strompreisen.
Nein ich denke sie meint eher, „Da die Abschaffung der
unkontrollierbaren Atomenergie dazu führt die Strompreise leicht zu
erhöhen, schlagen wir nochmal das Dreifache oben drauf.“
Der Plem
Wirkungsvoller:
den Anbieter wechseln.
o.t.
„Da die Abschaffung der
unkontrollierbaren Atomenergie dazu führt die Strompreise
leicht zu
erhöhen, schlagen wir nochmal das Dreifache oben drauf.“
glaust du wirklich, dass die mangelnden rücklagen für die demontage der kraftwerke und 30 jahre endlager-bewachen nur zu ‚leichter erhöhung‘ der strompreise führen?
ok, das ist hier natürlich o.t. - falsches brett.
glaust du wirklich, dass die mangelnden rücklagen für die
demontage der kraftwerke und 30 jahre endlager-bewachen nur zu
‚leichter erhöhung‘ der strompreise führen?
Das führt zu gar keiner Strompreiserhöhung da dies aus Steuermitteln
finanziert wird.
Der Plem
… die mangelnden rücklagen für die
demontage der kraftwerke …
Allein E.ON hat in seiner Bilanz für 2011 Rückstellungen in Höhe von über 13 Milliarden Euro allein für die unmittelbaren Verpflichtungen zum Rückbau aller kerntechnischen Anlagen und zur Entsorgung der entsprechenden Abfälle eingestellt. Und auch die übrigen Kernkraftwerksbetreiber werden ähnliche Vorkehrungen getroffen haben. Inwiefern ist das nicht ausreichend?
glaust du wirklich, dass die mangelnden rücklagen für die
demontage der kraftwerke und 30 jahre endlager-bewachen nur zu
‚leichter erhöhung‘ der strompreise führen?
Ja. Vielleicht sogar zu gar keiner. Wenn nämlich die großen Kernkraftwerksbetreiber ihren Strom aus Kernkraftwerken in den Markt geben, tun sie das meist im (börslichen) Großhandel. Im börslichen Großhandel wird Strom zu kurzfrisitigen Grenzkosten angeboten. Kosten für die Demontage von Kernkraftwerken oder für die Herrichtung eines Endlagers gehören aber nicht dazu.
ok, das ist hier natürlich o.t. - falsches brett.
… und falsche Informationen.
glaust du wirklich, dass die mangelnden rücklagen für die
demontage der kraftwerke und 30 jahre endlager-bewachen nur zu
‚leichter erhöhung‘ der strompreise führen?Das führt zu gar keiner Strompreiserhöhung da dies aus
Steuermitteln
finanziert wird.
dann hast Du es noch nicht verstanden - der Rückbau wird zwar aus Steuergeldern finanziert, was aber die Konzerne NICHT davon abhalten wird genau aus diesem Grund die Strompreise zu erhöhen…
Das führt zu gar keiner Strompreiserhöhung
So ist es. Siehe meinen früheren Beitrag.
da dies aus
Steuermitteln
finanziert wird.
Falsch. Die Stilllegung ist Sache der Kraftwerksbetreiber. Sie tragen natürlich auch die Kosten dafür. Und die Kosten für die Planung, die Errichtung und den Betrieb eines Endlagers tragen dessen Nutzer in Gestalt von Beiträgen (§ 21b AtG). Auch das sind in erster Linie die Kernkraftwerksbetreiber. Und damit der Staat mit dem Kassieren nicht warten muß, bis ein Endlager fertig ist, gibt es die Endlagervorausleistungsverordnung, die es ihm gestattet, auf diese Kosten Vorauszahlungen zu erheben. Das tut er auch fleißig. Allein im letzten Jahr hat Vater Staat bei der Atomwirtschaft auf dieser Grundlage einen mittleren dreistelligen Millionenbetrag abkassiert, obwohl die Atomwirtschaft von einer Endlagerung heute weiter entfernt ist denn je.
Falsch. Die Stilllegung ist Sache der Kraftwerksbetreiber.
So wie bei Hamm-Uentrop, Kalkar, etc. …
http://www.contratom.de/2011/08/17/der-atomare-wahns…
Der Plem
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diese sehr merkwürdigen Begründungen der Strompreiserhöhung
Die EEG-Umlage steigt von 3,59 auf 5,277 Cent je KWh, d.h. um 1,687 Cent je KWh. Die Netzentgelte stiegen ebenfalls an und zwar etwa ein Cent je KWh. In Summe also 2,5-2,8 Cent je KWh.
Um wieviel teurer wird denn die KWh ab nächstes Jahr und welche „sehr merkwürdige“ Begründung stört Dich?
Gespannt
C.
Allein E.ON hat in seiner Bilanz für 2011 Rückstellungen in
Höhe von über 13 Milliarden Euro …
schon mal überlegt, wo das zeug dann hin soll? und was das dann wohl wirklich kostet, wenn es beim abbau aller kraftwerke gleichzeitig zu engpässen in jeder richtung gibt?
auch die 13mrd (die laut geschäftsbericht 2011 übrigens inzwischen 17,2mrd sind) werden hinten und vorne nicht reichen. würgassen zum beispiel soll nach dann mittlerweile 17 jahren abrissdauer 2014 fertig sein. kosten: das fünffache des aufbaus. und da ist das endlagern gar nicht mit drin. und das war auch nur ein kleineres kraftwerk.
aber der staat hat die haftung für das endlagern ja schon auf 30 jahre begrenzt - danach werden die kosten natürlich nicht mehr im strompreis zu finden sein.