ich bin’s wieder mal mit einigen kleinen Konfigurationsproblemen unter Red Hat 6.2. ( Der Tip mit dem Drucker hat geklappt )
Frage1:
Ich habe mir einen neuen etwas schlankeren Kernel kompiliert. Jedesmal wenn ich nun den Rechner hochfahre, werden jede menge nicht aufgelöste Module angezeigt. Wie kann ich das beseitigen?
Fehlermeldungen:
Sep 20 08:30:11 beate sysctl:error: ‚kernel.sysrq‘ is an unknown key
S2p 20 08:30:05 beate depmod: depmod: *** Unresolved symbols in /lib/modules/2.2.14-5.0/ipv4/ip_masq_autofw.o
etc.
Frage 2:
Ich habe oft das Problem, das ich mit kppp erst den pppd starten kann, nachdem ich einmal mit linuxconf im Internet war. Hatte jemand schon mal das Problem?
Frage 3:
Kann ich mit linuxconf so konfigurieren, das jeder User z.B. Kppp nutzen kann, ohne das root Passwort?
ich bin’s wieder mal mit einigen kleinen
Konfigurationsproblemen unter Red Hat 6.2. ( Der Tip mit dem
Drucker hat geklappt )
Frage1:
Ich habe mir einen neuen etwas schlankeren Kernel kompiliert.
Jedesmal wenn ich nun den Rechner hochfahre, werden jede menge
nicht aufgelöste Module angezeigt. Wie kann ich das
beseitigen?
Hast Du auch „make modules“ und „make modules_install“ durchgeführt? Unter Umständen hast Du den Kernel aber auch zu sehr verschlankt.
[…]
Frage 2:
Ich habe oft das Problem, das ich mit kppp erst den pppd
starten kann, nachdem ich einmal mit linuxconf im Internet
war. Hatte jemand schon mal das Problem?
Hmm … klingt so, als wären einige Konfigurationen nicht korrekt gesetzt. Schau mal in die Doku zu kppp, dort steht ein Hinweis auf bestimmte „lock“ Einträge, die für kppp nicht gesetzt sein dürfen.
Frage 3:
Kann ich mit linuxconf so konfigurieren, das jeder User z.B.
Kppp nutzen kann, ohne das root Passwort?
Es ist ratsam eine Gruppe „dialout“ einzurichten und allen Mitgliedern dieser Gruppe Zugang zu kppp zu gewähren. Entsprechende Rechte sollten dann gesetzt werden. Ich vermute, kppp ist nicht das Problem, sondern der pppd, der dann mit suid root gefahren werden muss. Das ist ein potentielles Sicherheitsrisiko, daher wohl die Voreinstellung auf „das darf nur root“.
ich bin’s wieder mal mit einigen kleinen
Konfigurationsproblemen unter Red Hat 6.2. ( Der Tip mit dem
Drucker hat geklappt )
Frage1:
Ich habe mir einen neuen etwas schlankeren Kernel kompiliert.
Jedesmal wenn ich nun den Rechner hochfahre, werden jede menge
nicht aufgelöste Module angezeigt. Wie kann ich das
beseitigen?
Hast Du auch „make modules“ und „make modules_install“
durchgeführt? Unter Umständen hast Du den Kernel aber auch zu
sehr verschlankt.
Die Meldung mit kernel.sysreq oder so ähnlich stellst du unter /etc/rc.d/rc.local ab, dort schauen wo der Eintrag für den Syseky steht und ausschalten. Wenn dort nichts zu finden ist, dann schau mal ob unter /etc/sysctl dort ein Eintrag MAGIC_SYSKEY oder so ähnlich auf 1 steht. Entsprechend auf 0 setzen.
BTW, ohne make modules liesse sich das System wahrscheinlich auch gar nicht starten.
Frage 2:
Ich habe oft das Problem, das ich mit kppp erst den pppd
starten kann, nachdem ich einmal mit linuxconf im Internet
war. Hatte jemand schon mal das Problem?
Ja, das Problem ist bekannt. Abhilfe gibt es nur schwer eine, der Rat mit der zusätzlichen Gruppe ist nicht so schlecht, aber auch ziemlich umständlich, bzw. mit wenig Erfolg gekrönt. Wenn „lock“ gesetzt wäre unter /etc/ppp.d/options dann könntest du mit kppp gar nicht ins Internet. Ich mache das anders, ich logge mich in einer Konsole mit root ein, und starte dann kppp.
Die Meldung mit kernel.sysreq oder so ähnlich stellst du unter
/etc/rc.d/rc.local ab, dort schauen wo der Eintrag für den
Syseky steht und ausschalten. Wenn dort nichts zu finden ist,
dann schau mal ob unter /etc/sysctl dort ein Eintrag
MAGIC_SYSKEY oder so ähnlich auf 1 steht. Entsprechend auf 0
setzen.
Wo findest Du denn die genannten Dateien? Muss Distributionsabhängig sein. Zumindest bei SuSE 6.2 findet sich sowas nicht.
BTW, ohne make modules liesse sich das System wahrscheinlich
auch gar nicht starten.
Doch, schon. Denn meisten wird mit der Installation eines Distributions-Kernel bereits ein Sack voll Module installiert. Die muessen ja prinzipiell (wenn sie aus den gleichen Sourcen genereiert werden) nicht jedesmal mitkompiliert werden. Aber wenn man nun ein Feature, das vorher fest eingebaut war, als Modul deklariert … tja, dann fehlt eben ein Modul.
Ja, das Problem ist bekannt. Abhilfe gibt es nur schwer eine,
der Rat mit der zusätzlichen Gruppe ist nicht so schlecht,
aber auch ziemlich umständlich, bzw. mit wenig Erfolg gekrönt.
Wieso das?
Wenn „lock“ gesetzt wäre unter /etc/ppp.d/options dann
könntest du mit kppp gar nicht ins Internet.
Das stimmt allerdings. Mein Fehler
Ich mache das
anders, ich logge mich in einer Konsole mit root ein, und
starte dann kppp.
Wo findest Du denn die genannten Dateien? Muss
Distributionsabhängig sein. Zumindest bei SuSE 6.2 findet sich
sowas nicht.
Der Pfad /etc/rc.d für die Startdateien, ist Standard nach dem Linux Standardisierungs Projekt. Deswegen auch bei RedHat. Suse wird das glaube ich erst mit 7.1 oder so einführen, vielleicht auch später.
Doch, schon. Denn meisten wird mit der Installation eines
Distributions-Kernel bereits ein Sack voll Module installiert.
Die muessen ja prinzipiell (wenn sie aus den gleichen Sourcen
genereiert werden) nicht jedesmal mitkompiliert werden. Aber
wenn man nun ein Feature, das vorher fest eingebaut war, als
Modul deklariert … tja, dann fehlt eben ein Modul.
Stimmt auch wieder. Ich verwende aber immer den neuesten Kernel, deswegen komme ich selten in diese Situation.
Ja, das Problem ist bekannt. Abhilfe gibt es nur schwer eine,
der Rat mit der zusätzlichen Gruppe ist nicht so schlecht,
aber auch ziemlich umständlich, bzw. mit wenig Erfolg gekrönt.
Wieso das?
…
Wenn das mal nicht umständlich ist …
Ja, meine Lösung ist umständlich, aber sie funktioniert. Und um ehrlich zu sein, ich habe einfach zu viel zu tun, als mich ein bisschen lang mit dem System zu spielen. An und für sich halte ich es ja mit der Devise: Finger weg von KonfigTools (Ausnahme KDE) Alles was man per Hand einstellen kann, sollte man auch so einstellen. Aus diesem Grunde verabscheue ich auch LinuxConf, weil das einfach in die Hose geht. Naja. Das oben genannte Problem ist weniger ein Problem der Ausführrechte von kppp und pppd, als viel mehr ein Problem der Zugriffsrechte auf die Modemschnittstelle. Deswegen, ist das Problem auch ein Spur komplizierter, und die einfachste Lösung tatsächlich die mit dem root einloggen. Was man aber mit kdesu ziemlich einfach gestalten kann.
vielen Dank für Eure Hilfe. Ich hab’s . Natürlich sind einige Module voneinander Abhängig und so kann z.B. Video for Linux oder Appletalk nicht kompiliert werden, wenn der Kernel irgendwas mit radio.xy nicht eingebunden hat.
Ich habe also alle Optionen die irgendwie dieses Modul benötigen deaktiviert und nun tut’s.