wer kann mir bei folgendem problem helfen und das ziemlich ausführlich?
mit einer kleinbildkamera objekti 1:1,4/50mm, max. verschlusszeit 1/1000 sec wird ein gesicht fotografiert
die belichtungsautomatik der kamera zeigt blende 4 und die belichtungszeit 1/60 sec an.
die portaitierte person soll scharf, der hintergrund jedoch möglichst unscharf abgebildet werden.
welche blende und welche belichtungszeit ist manuell einzustellen?
wer kann mir bei folgendem problem helfen und das ziemlich
ausführlich?
Hausaufgaben ???
mit einer kleinbildkamera objekti 1:1,4/50mm, max.
verschlusszeit 1/1000 sec wird ein gesicht fotografiert
die belichtungsautomatik der kamera zeigt blende 4 und die
belichtungszeit 1/60 sec an.
die portaitierte person soll scharf, der hintergrund jedoch
möglichst unscharf abgebildet werden.
welche blende und welche belichtungszeit ist manuell
einzustellen?
ist wirklich wichtig und dringend
Es gibt einen direkten zusammenhang zwischen Blendenstufe, belichtungszeit und Filmempfindlichkeit:
Eine Blendenstufe mehr oder weniger bewirkt eine Verdoppelung/Halbierung der Belichtungszeit.
3 DIN oder die Verdoppelung/Halbierung der ASA-Zahl entsprechen einer Blendenstufe.
mit einer kleinbildkamera objekti 1:1,4/50mm, max.
verschlusszeit 1/1000 sec wird ein gesicht fotografiert
die belichtungsautomatik der kamera zeigt blende 4 und die
belichtungszeit 1/60 sec an.
die portaitierte person soll scharf, der hintergrund jedoch
möglichst unscharf abgebildet werden.
welche blende und welche belichtungszeit ist manuell
einzustellen?
die belichtungsautomatik der kamera zeigt blende 4 und die
der hintergrund unscharf
ich verstehe die frage nicht.
wenn diese kamera belichtungsautomatik hat, dann wird sie auch für die offenblende (2.8 auf meiner) die korrekte belichtungszeit angeben können.
ich verstehe die frage nicht.
wenn diese kamera belichtungsautomatik hat, dann wird sie auch
für die offenblende (2.8 auf meiner) die korrekte
belichtungszeit angeben können.
Ist halt eine Klausurfrage !!
Es geht wohl darum ob der Probant eine Ahnung über den Zusammenhang zwischen Blendenwert und Belichtungszeit hat.
Das ganze System mit Blendenstufen, Belichtungszeit-Abstufung und die Filmempfindlichkeit (DIN oder ASA) wurde früher einmal darauf ausgelegt, dass man alles ihm Kopf berechnen kann.
Wenn du die geometrisch/physikalischen Formeln verwenden würdest wäre da mindestens immer Wurzel aus 2 drin und Pi und quadrieren müsste man auch noch …
die belichtungsautomatik der kamera zeigt blende 4 und die
belichtungszeit 1/60 sec an.
Zeit Blende
1/60 4
1/125 2,8
1/250 2
1/500 1,4
Ist das soweit klar?
die portaitierte person soll scharf, der hintergrund jedoch
möglichst unscharf abgebildet werden.
welche blende und welche belichtungszeit ist manuell
einzustellen?
Die Schräfentiefe ist eine Funktion der eingestellten Blende und des Abbildungsmaßstabes (und nicht wie so häufig kolportiert der Brennweite)
Je größer die Blendenöffung (also je kleiner die Zahl), desto geringer ist die Schärfentiefe.
Also lassen wir mal alle Theorie und Rechnerei beiseite. Wenn der Hintergrund unscharf werden soll, dann mußt du mit möglichst großer Blendenöffnung, also kleiner Blendenzahl fotografieren. Also Blende in Stufen verstellen 4 - 2.8 - 2 - 1.4, das sind 3 Stufen. Hat man die Blende 3 Stufen weiter geöffnet, muß man für die korrekte Belichtung die Belichtungszeit 3 Sufen kürzer machen: 1/60 - 1/125 - 1/250 - 1/500.
Ergebnis: Blende 1.4 und 1/500 sec Belichtungszeit.
Allerdings ist das sog. „Freistellen“ von Portraits erst bei längeren Brennweiten richtig effektiv. Bei einem 50 mm Objektiv funktioniert das noch nicht so richtig.
Außerdem sind 50mm nicht gerade die ideale Brennweite für Portraits. Geht man so nah ran, daß das Portrait formatfüllend wird, wird die Perspektive schon etwas verzerrt und die Nase erscheint etwas klobig. Ideal für Portraits sind 85 oder 100mm Brennweite. Da klappt das mit dem Freistellen auch besser.
Viel Erfolg!
Liebe Grüße,
Thomas.
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
ach ups, das hätt ich mal lesen sollen verzeiht mir LOL.
dass man alles ihm Kopf berechnen kann.
wie sinnvoll zur heutigen zeit *mecker* vor allem da es net nur belichtungsautomatiken gibt, sondern auch noch jeder einen taschenrechner auf dem handy hat.
wie sinnvoll zur heutigen zeit *mecker* vor allem da es net
nur belichtungsautomatiken gibt, sondern auch noch jeder einen
taschenrechner auf dem handy hat.
Die heutige Jugend. Es gab mal eine Zeit OHNE Handy (Funktelefone gabs schon, aber dann war der Kofferraum voll) und OHNE Taschenrechner, aber das übersteigt ja euer Vorstellungsvermögen.
Hi
mit einem 1,4/50 wirst wohl schwierigkeiten haben, werte einzustellen bei denen die schärfentiefe so absäuft das du den gewünschten effekt erreichst. nimm für so etwas kurze Teleobjektive (85mm, 100mm, 135mm).
da mit offener Blende fotografiert hast du einen sehr kurzen schärfebereich.
HH
Die Schräfentiefe ist eine Funktion der eingestellten Blende
und des Abbildungsmaßstabes (und nicht wie so häufig
kolportiert der Brennweite)
Wo wird das denn kolportiert?
Es ist aber nunmal so, daß der abbildungsmaßstab mit der brennweite zusammenhängt.
Bei bspw. blende 4 hat man schon einen schärfentiefen-unterschied bei einem 50mm und einem 200mm objektiv
Je größer die Blendenöffung (also je kleiner die Zahl), desto
geringer ist die Schärfentiefe.
Bei 50mm aber immer noch umfangreicher als bei 100mm…
Die Schräfentiefe ist eine Funktion der eingestellten Blende
und des Abbildungsmaßstabes (und nicht wie so häufig
kolportiert der Brennweite)
Wo wird das denn kolportiert?
Es ist aber nunmal so, daß der abbildungsmaßstab mit der
brennweite zusammenhängt.
Das schon, aber du kannst die Brennweite nur direkt vergleichen, wenn es sich um das selbe Bildformat handelt. Wenn die Formel unabhängig vom Bildformat sein soll, musst du den Abbildungsmassstab verwenden.
Die heutige Jugend. Es gab mal eine Zeit OHNE Handy
(Funktelefone gabs schon, aber dann war der Kofferraum voll)
und OHNE Taschenrechner, aber das übersteigt ja euer
Vorstellungsvermögen.
LOL es gab auch mal eine zeit, da lebten die menschen in höhlen.
*obermecker*
Das schon, aber du kannst die Brennweite nur direkt
vergleichen, wenn es sich um das selbe Bildformat handelt.
wie siehts aus, wenn man IMMER in „KB. equiv.“ rechnet? dann müßte es doch klappen oder? oder spielt die sensorgröße extra noch eine rolle? stehe da jetzt auf der leitung.
LOL es gab auch mal eine zeit, da lebten die menschen in
höhlen.
*obermecker*
*zurückmecker*
Es soll auch Leute geben, die Kochen noch „von Hand“ obwohl es Fertiggerichte und Mikrowelle mit Auftauautomatik gibt…
Aber, um mal beim Fotografieren zu bleiben: ich habe noch einige Kameras ohne Belichtungsautomatik, manche sogar ohne Belichtungsmesser und mit denen fotografiere ich noch!
[mit so einem Autofokus habe ich nur ganz wenige und mit denen fotografiere ich sehr wenig]
Und für einen Fotografen, der sich ernsthaft mit der Materie beschäftigen will, ist die Berechnung durchaus sinnvoll!
Hi lonny,
ich stelle mir dabei immer vor, hinter dem Objektiv sitzt ein Maler. Wenn der Maler viel Zeit hat, kann er einen großen Bereich seiner Sicht scharf und mit vielen Details malen. Hat der Maler aber nur wenig Zeit sich das Objekt anzusehen, wird nur ein kleiner Bereich optimal scharf werden. Wenn sich das Objekt bewegt, hat der Maler mit seiner evtl. langen Zeit natürlich das Problem, das sein Objekt evtl. schon lange weg ist, bis er sein Bild fertig hat.
So verhält es sich mit der Blendenöffnung. Kann der Maler nur durch ein kleines Loch sehen, wird nur ein kleiner Bereich richtig gut farbig abgezeichnet (große Blendenzahl = kleine Öffnung). Kommen beide Faktoren zusammen, kannst Du dir zusammenreimen, was der Maler wie abzeichnet.
Aber, jeder Vergleich hinkt. Bei zu großer Blendenöffnung und zu langer Belichtungszeit hat der Maler ein Problem, aber er wird sich sowieso nicht für lange Zeit am hellichten Tage in so einen kleinen Kasten zwängen.
Hoffe, dich ein Stück näher ran gebracht zu haben.
Gruß
Thomas
Vielleicht hilft Dir das ein bisschen. Ist zwar seeeehr einfach, aber nicht nur komplizierte Erklärungen sind immer angebracht.
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Es ist aber nunmal so, daß der abbildungsmaßstab mit der
brennweite zusammenhängt.
das schon, aber wenn Du vom gleichen Standpunkt! mit der gleichen Blende mit einem 50 mm Objektiv eine Aufnahem machst und mit einem 200 mm Objetiv, dann die AUfnahmen so vergrößerst, daß Du von der Aufnahme mit dem 50er eine Ausschnittvergrößerung anfertigst, hast Du in beiden Fällen exakt die gleiche Tiefenschärfe.
Bei bspw. blende 4 hat man schon einen
schärfentiefen-unterschied bei einem 50mm und einem 200mm
objektiv
Eben nicht, denn entweder hat man einen unterschiedlichen Abbildungsmaßstab, oder eine Unterschiedliche Perspektive.
Je größer die Blendenöffung (also je kleiner die Zahl), desto
geringer ist die Schärfentiefe.
Bei 50mm aber immer noch umfangreicher als bei 100mm…
Wie gesagt, mach eine Ausschnittvergrößerung, damit die Abbildungsmaßstäbe wieder die gleichen sind und Du wirst sehen, daß die Tiefenschärfe die gleiche ist.
Das die Qualität bei Ausschnittvergrößerungen leidet ist natürlich eine andere Sache, das hier ist eine theoretische Betrachtung.