Ich muss mal meinem Zorn Luft machen und hoffe, dass ich hier richtig bin. Ich hoffe nämlich, dass ich nicht doch der falschen Ansicht bin.
Folgender Sachverhalt: Auf einem Geburtstag hatte ich vor kurzem die Gelegeheit, mit ein paar Bekannten, 25-30, zu diskutieren.
Es ging um folgendes: In der Firma (ländliche Gegend), in der ich im kaufmännischen Bereich tätig bin, sind ca. 30 Personen im Versand beschäftigt. Anforderung bzgl. einer gewissen Quakifikation = 0 —> „aus dem Lager suchen, auf LKW werfen, fertig“.
20 dieser beschäftigten sind im Alter um die 25, kennen sich auch privat und sind (hört sich dämlich an) alle im selben Schützenverein.
Soweit so gut. Die These der Herren, mit denen die Diskussion geführt wurde war folgende: Es wäre eine unglaublich (O-Ton) „dämliche“ Entscheidung, diese 20 Personen gleichen Alters und Freundeskreises in der selben Abteilung einzustellen, da, (jetzt kommt’s) man damit rechnen müsse, dass die Herren alle zur selben Zeit Urlaub haben möchten (nämlich zum Schützenfest).
Aus diesem Grund, würde doch jeder halbwegs vernünftige Personalchef, die Belegschaft in dieser Abteilung so wählen, dass erst gar keine Konflikte entstehen könnten.
Meine Argumente wurden in dem Fall alle als nicht schlagkräftig verworfen. (Bin ja auch nur ein Sesselpuper und kein Mitglied der Handwerker-Elite).
Wenn ich mich recht entsinne wäre eine solche Vorgehensweise doch sogar rechtswidrig, oder? Bewerber gleicher Qualifikation dürfen doch nicht auf Grund ihres Wohnortes gewählt werden! (oder bildet die Mitgliedschaft in einem Schützenverein da eine Ausnahme?)
Der einzig interessante Punkt ist hier, Zitat: „dass die Herren alle zur selben Zeit Urlaub haben möchten“.
Das Wort " möchten" ist hier ausschlaggebend.
Was interessiert es den Arbeitgeber, daß diese Leute alle zusammen Urlaub MÖCHTEN?
Sie bekommen nicht alle zusammen Urlaub, fertig aus.
Grüße,
Mathias
Ich muss mal meinem Zorn Luft machen und hoffe, dass ich hier
richtig bin. Ich hoffe nämlich, dass ich nicht doch der
falschen Ansicht bin.
Folgender Sachverhalt: Auf einem Geburtstag hatte ich vor
kurzem die Gelegeheit, mit ein paar Bekannten, 25-30, zu
diskutieren.
Es ging um folgendes: In der Firma (ländliche Gegend), in der
ich im kaufmännischen Bereich tätig bin, sind ca. 30 Personen
im Versand beschäftigt. Anforderung bzgl. einer gewissen
Quakifikation = 0 —> „aus dem Lager suchen, auf LKW
werfen, fertig“.
20 dieser beschäftigten sind im Alter um die 25, kennen sich
auch privat und sind (hört sich dämlich an) alle im selben
Schützenverein.
Soweit so gut. Die These der Herren, mit denen die Diskussion
geführt wurde war folgende: Es wäre eine unglaublich (O-Ton)
„dämliche“ Entscheidung, diese 20 Personen gleichen Alters und
Freundeskreises in der selben Abteilung einzustellen, da,
(jetzt kommt’s) man damit rechnen müsse, dass die Herren alle
zur selben Zeit Urlaub haben möchten (nämlich zum
Schützenfest).
Aus diesem Grund, würde doch jeder halbwegs vernünftige
Personalchef, die Belegschaft in dieser Abteilung so wählen,
dass erst gar keine Konflikte entstehen könnten.
Meine Argumente wurden in dem Fall alle als nicht
schlagkräftig verworfen. (Bin ja auch nur ein Sesselpuper und
kein Mitglied der Handwerker-Elite).
Wenn ich mich recht entsinne wäre eine solche Vorgehensweise
doch sogar rechtswidrig, oder? Bewerber gleicher Qualifikation
dürfen doch nicht auf Grund ihres Wohnortes gewählt werden!
(oder bildet die Mitgliedschaft in einem Schützenverein da
eine Ausnahme?)
Bloedsinn
Ich bin auf dem Land grossgeworden. Schuetzenfest ist IMMER am Wochenende!!!
Ausserdem kann es sehr von Vorteil sein solche Leute einzustellen, weil man besser den Gruppenzwang ausnutzen kann.
Am besten sind noch Familienangehoerige mehrerer Generationen.
Macht der Sohn mist gibts auch noch aergern vom Vater. Kann oft ein Grund sein seine Arbeit etwas besser zu machen