Hallo,
ich habe endlich einen neuen Arbeitsplatz gefunden. Nun muss ich noch zur Einstellungsuntersuchung. Das ist soweit auch alles kein Problem. Ich frage mich, ob mein Bandscheibenvorfall im letzten Jahr allerdings jetzt relevant werden könnte.
Er wurde nicht operiert und ich habe keine Probleme mehr damit. Natürlich bin ich anfälliger für Rückenschmerzen als vorher, aber im schlimmsten Fall geht’s mit ein paar Schmerztabletten immer.
Muss ich diesen Bandscheibenvorfall angeben, wenn ich danach gefragt werde? Hat eine ehrliche Beantwortung der Frage zur Folge, dass ich als nicht arbeitsfähig für den Job eingestuft werde bzw. der Arbeitgeber Angst vor zuvielen krankheitsbedingten Ausfällen hat?
Ich soll übrigens als Sekretärin eingestellt werden.
Danke für Eure Antworten.
Viele Grüße
Alex
Hallo Alex,
ich hatte vor ein paar Jahren den gleichen Fall und habe ehrlich geantwortet, dass ich einen Bandscheibenvorfall hatte, seither spezielle Gymnastik mache und damit alles gut im Griff habe. DAss ich ab und an Rückschmerzen habe, muss ich nicht erwähnen. Im Übrigen hatte ich auch ohne den Vorfall Rückenschmerzen, wenn ich 12 STunden auf den Bildschirm gestarrt und am Schreibtisch geackert habe.
Stell es, wenn du es sagen willst, positiv dar. Ich denke mal auch einem Arbeitsmediziner sollte nicht entgangen sein, dass ein Bandscheibenvorfall schon lange nicht mehr Arbeitsunfähigkeit bedeutet.
RAuskommen kann da glaube ich gar nix, wenn du nichts sagst - die werden neue Mitarbeiter ja wohl nicht generell mal eben zum MRT schicken, oder?
Also, mach dir nicht allzu viel Gedanken, würde ich meinen.
Gruß und viel Erfolg
Gerry (auch GF-Assistentin mit Bandscheibenvorfall:wink:)
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kleiner Protest
Stell es, wenn du es sagen willst, positiv dar. Ich denke mal
auch einem Arbeitsmediziner sollte nicht entgangen sein, dass
ein Bandscheibenvorfall schon lange nicht mehr
Arbeitsunfähigkeit bedeutet.
Gruß und viel Erfolg
Gerry (auch GF-Assistentin mit Bandscheibenvorfall:wink:)
Hallo
Also mit einem Bandscheibenvorfall kann man nicht arbeiten.
wenn DU meinst, deine Bandscheibe ist rausgekommen und Du könntest aber trotzdem arbeiten, dann ist es mit Sicherheit wieder zurückgegangen.
Bandscheibenvorfall und Überleben = Glückssache.
MfG
Matthias
Moin-
Also mit einem Bandscheibenvorfall kann man nicht arbeiten.
selbstverständlich nicht mit einem frischen!
Davon war auch nicht die Rede. Der BV von Alex ist ein Jahr her…
Bandscheibenvorfall und Überleben = Glückssache.
wie bitte? seit wann das denn?
MfG
Demenzia
grosser Protest!
Hoi Matthias!
das Forum nennt sich übrigens „wer-weiss-was“ … nur mal so bemerkt! („weiss“ kommt in dem Fall von „wissen“)
Ein Bandscheibenvorfall ist immer individuell.
Zu welchem Zeitpunkt man dann wieder einer Tätigkeit nachgehen kann, ist ebenfalls vom Einzelfall abhängig.
… und das „überleben“… dazu sag ich jetzt nix…
sorry, aber DAS konnte ich mir jetzt nicht verkneifen!
Es nervt ein wenig, wenn auf konkrete Fragen nur Dünnschiss geantwortet wird.
Ulli, …
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Moin-
Also mit einem Bandscheibenvorfall kann man nicht arbeiten.
selbstverständlich nicht mit einem frischen!
Davon war auch nicht die Rede. Der BV von Alex ist ein Jahr
her…
Hallo
Ich meinte, ein Bandscheibenvorfall, welcher schon lange her ist, bzw. behandelt wurde, ist eventuell keiner mehr.
Somit kann er auch nicht mehr als solcher „wirken“.
Bandscheibenvorfall und Überleben = Glückssache.
wie bitte? seit wann das denn?
Also meine Laienkenntnisse sagen mir folgendes:
Ein Bandscheibenvorfall kann je nach Schwere eine sogenannte neurologische Erscheinung auslösen, zum Beispiel eine Querschittslähmung.
Davon kann man zum Beispiel ganz schön schnell sterben.
Dann gibt es die Bandscheiben-OP. Sie kann gemacht werden, wenn genannte neurologische Erscheinungen auftreten.
Hier ist eine starke Narkose erforderlich, und die Schnippelleien und anderen Manipulationen sind auch nicht ganz ohne.
Heute google ich aber nicht mehr, wieviele Patienten, überleben, und wieviele durchschnittlich sterben.
Wenn bei Dir zum Beispiel ein leichter Bandscheibenvorfall vorgelegen hat, und nun geht es aber wieder, dann hast Du diesen Vorfall nicht mehr. Was dann vorliegt ist eine Art von Alterung, welche die Bandscheibe in Mitleidenschaft zieht/gezogen hat und sie weicher und empfindlicher macht. (Degeneration)
MfG
Matthias
Meine Güte…
… eigentlich sollte man jetzt gar nicht mehr antworten… aber ich wollte dir doch wenigstens noch sagen, dass ein Bandscheibenvorfall auch nach erfolgreicher Therapie immer noch ein Bandscheibenvorfall ist (das ist nicht wie bei einem SChnupfen). Der ist immer noch da dann, auch wenn’s nicht mehr weh tut! Kann aber auch wieder weh tun, irgendwann mal. Verstehst du das?
Deine Sterblichkeitstheorien finde ich ganz schön beängstigend…
Gruß
Demenzia
Hallo
Ich meinte, ein Bandscheibenvorfall, welcher schon lange her
ist, bzw. behandelt wurde, ist eventuell keiner mehr.
Somit kann er auch nicht mehr als solcher „wirken“.
Bandscheibenvorfall und Überleben = Glückssache.
wie bitte? seit wann das denn?
Also meine Laienkenntnisse sagen mir folgendes:
Ein Bandscheibenvorfall kann je nach Schwere eine sogenannte
neurologische Erscheinung auslösen, zum Beispiel eine
Querschittslähmung.
Davon kann man zum Beispiel ganz schön schnell sterben.
Dann gibt es die Bandscheiben-OP. Sie kann gemacht werden,
wenn genannte neurologische Erscheinungen auftreten.
Hier ist eine starke Narkose erforderlich, und die
Schnippelleien und anderen Manipulationen sind auch nicht
ganz ohne.
Heute google ich aber nicht mehr, wieviele Patienten,
überleben, und wieviele durchschnittlich sterben.
Wenn bei Dir zum Beispiel ein leichter Bandscheibenvorfall
vorgelegen hat, und nun geht es aber wieder, dann hast Du
diesen Vorfall nicht mehr. Was dann vorliegt ist eine Art von
Alterung, welche die Bandscheibe in Mitleidenschaft
zieht/gezogen hat und sie weicher und empfindlicher macht.
(Degeneration)
MfG
Matthias
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Hoi!
ich habe es mir genau deshalb verkniffen.
Beratungsresistent… nennen wir das in der Firma 
Nur schade, dass solche Postings auch schonmal Leute treffen, die einen fachlichen Rat erwarten und durch solche Beitragsersteller tageland Panik haben…
Ulli, die wirklich froh ist zu den seltenen Leuten zu gehören, die trotz Bandscheiben noch leben 
*g* ich habe sogar einen Hexenschuss überlebt !!!
…
Wow
Re-Hoi,
*g* ich habe sogar einen Hexenschuss überlebt !!!
puhhh - also du bist echt zäh! Dein Arbeitgeber kann sich glücklich schätzen!
naja, Männer sollen ja irgendwie nicht so leidensfähig sein… 
Grüße, unweihnachtliche (hier regnets)
Demenzia
*g*
Hoi Demenzia!
*g* ich habe sogar einen Hexenschuss überlebt !!!
puhhh - also du bist echt zäh! Dein Arbeitgeber kann sich
glücklich schätzen!
der weiss das garnicht zu schätzen!!!
Wahrscheinlich hat er noch nicht erfahren, wie lebensgefährlich so eine Bandscheibengeschicht ist -)
naja, Männer sollen ja irgendwie nicht so leidensfähig sein…
*g*
Dir auch erholsame Feiertage!!!
und pass auf Deinen Rücken auf!!!
LG Ulli
Hallo Alex,
Schön wenn du mit deinem Bandscheiben"vorfall" keine Probleme mehr hast.
Grundsätzliches:
Ein Bandscheibenvorfall entwickelt sich im Regelfall durch eine Bindgewebsschwäche des kollagenen Gewebes der Bandscheibe (Prallelastische Polster zwischen den Wirbelkörpers der Wirbelsäule), selterner durch richtige Gewalteinwirkung („traumatischer Prolaps“). Hier kann der Faserring austreten und nahegelegenes Nervengewebe reizen (z.B. „Hexenschuss“, drücken ("wiederkehrende Funktionsausfälle) oder sogar zerdrücken „Dauernder Funktionsausfall“ bestimmter Nerven je nach Bandscheibenhöhe).
Der Laien-„bandscheibenvorfall“ kann also sehr unterschiedliche Ausmaße und damit Beeinträchtigungen haben. Über 70 % dieser Beschwerden heilen spontan!!! (oft unterstützt durch eigenen Sport oder Physiotherapie). siehe auch Protrusio und/oder Prolaps.
(Ein Querschnitt tritt zum Glück nur sehr selten, wenn dann bei traumatischen Schäden auf und ist durchaus mit dem Leben vereinbar.)
Zu deiner eigentlichen Frage:
Du kannst es verschweigen, vielleicht ist es sogar anzuraten. Leider aber bedingt dieses Verschweigen die Möglichkeit, dass dein Arbeitgeber eine fristlose Entlassung ausspricht. Wenn du ausfällst und deine Arbeit ist körperlich die Wirbelsäule belastende Arbeit, hast du eine wesentliche Angabe dem Arbeitgeber vorenthalten und dich damit arbeitsrechtlich auf Glatteis begeben.
Entscheide selbst!
Guten Rutsch
Rudi