Hallo,
ich (26, Absolvent Uni Dipl.Informatik, noch keine Berufserfahrung) bin gerade mitten im Berufseinstieg. Nach 2 Gesprächen bei einer mittelständischen Softwarefirma (ca. 100 Mitarbeiter) wurde mir eine Einstellung als Junior-IT-Consultant angeboten (ich hatte mich als Softwareentwickler beworben, allerdings mit „planerischen Ambitionen“).
Die Aufgabe an sich finde ich durchaus interessant, da sie meiner Meinung nach einen guten Einstieg in die Geschäftswelt und „übergreifende“ Erfahrungen ermöglicht. Ich ging allerdings davon aus, dass sich der Consulting-Mehraufwand durch häufige Reisen und Überstunden auch im Gehalt niederschlägt. Dies scheint allerdings nicht der Fall zu sein: mir werden ca. 26000 brutto Festgehalt + max. 15% Zielerfüllungsprämie angeboten. Es ist eine Festanstellung, Überstunden werden nicht bezahlt, von Dienstwagen o.ä. weiß ich bisher nichts.
Meine Frage: verkaufe ich mich dabei „unter Wert“? Oder sollte ich dieses niedrige Einstiegsgehalt vorerst in Kauf nehmen, um die Stelle als „Sprungbrett“ und gute Einstiegsmöglichkeit zu nutzen? Konkrete andere Angebote habe ich zur Zeit nicht auf dem Tisch, gehe aber aufgrund meiner bisherigen Bewerbungs-Rückmeldungen davon aus, dass ich in absehbarer Zeit etwas finden könnte.
vielen Dank im Voraus für eventuelle Meinungsäußerungen,
Sebastian
