Einteilung Teilbereiche

Hallo,

Bei meiner Zeile
„Einteilung Teilbereiche“
krümmt sich so ziemlich alles in mir. Warum zwei mal Teil ? Frage ich mich. Klingt nicht gerade sonderlich gut. Wo immer es geht, versuche ich sowas zu vermeiden. Ist das übertrieben ? Kann ich das so lassen ? Im frz. gibts diese Probleme irgendwie nicht. Und dann übersetze ich diese frz. Lösung ins Deutsche, und es klingt absolut hölzern, daneben.

Bin ich zu empfindlich ? Liegt es einfach daran, dass es diese Zweiteiler im Deutschen gibt ? KartoffelKäfer für die Kartoffeln und MaiKäfer für den Mai und MistKäfer für mein Posting ?

Gruss,

Uwe P.

Ich weiß nicht ob ich da hundertprozentig mitgekommen bin … ist die Frage, warum es zusammengesetzte Substantive im Deutschen gibt? Also Wörter wie Computermaus, Scheibenwischer oder Kriminaloberkomissar?
Ähnliches hätte man ja auch im Englischen, wo nur die meisten Wörter auseinandergeschrieben werden. Letztenendes sind diese Doppelsubstantive sehr praktisch, das sie Dinge sehr genau definieren mit einem vergleichsweise kleinen Wortschatz; außerdem sind sie als Laie leicht zu verstehen.
Aber das war vermutlich nicht gefragt.

Trotzdem eine gute Nacht

CiCaesar

Hallo, Hick,
was, so frage ich mich, wäre an einer „Einteilung in Bereiche“ denn so schlimm?

Oder wenn die Zerstückelung besonders betonenswert ist, eine „Einteilung in einzelne Bereiche“, eine „Gliederung in Teilbereiche“ oder gar eine „Bereichsuntergliederung“?

Gruß
Eckard

Bei meiner Zeile
„Einteilung Teilbereiche“
krümmt sich so ziemlich alles in mir.

Hallo Uwe,
Du hast recht, klingt unbeholfen, beamtenmäßig, - jedenfalls nicht gut. Würde ich einfach mit anderen Begriffen anders formulieren:
z.B. „Gliederung in Teilbereiche“ o.ä. - je nach Thema

Friedhelm

Ich weiß nicht ob ich da hundertprozentig mitgekommen bin …
ist die Frage, warum es zusammengesetzte Substantive im
Deutschen gibt? Also Wörter wie Computermaus, Scheibenwischer

Hallo CiCaesar,
da gibt es sicher eine ganze Reihe in sich widersprüchlicher zusammengesetzter Wortgebilde, mit denen man das Gegenteil oder etwas ganz anderes meint, als das, was darin wortwörtlich gesagt wird, z.B. „Hellsehen“, „Klugscheißer“, „Dünnbrettbohrer“, usw…

Friedhelm