Hallo,
wir planen gerade in der Schule meiner Tochter eine Berufsinformationsveranstaltung. Hierbei werden mehrere Unternehmen und Universitäten (ca. 30?) im Rahmen von Vorträgen Ausbildungsmöglichkeiten in ihren Einrichtungen vorstellen. Wir haben geplant, dass jeder Schüler drei bevorzugte Vorträge und einen Ersatzvortrag wählen soll. Wir müssen dann die Schüler entsprechend einteilen. (Zuteilung möglichst für den Vortrag 1 und Zuteilung für den Vortrag 2, wenn noch Plätze frei sind, sonst Registrierung für Vortag 3 usw.)
Da wir im letzen Jahr für diese Arbeit unglaublich lange gebraucht haben, würden wir diese Arbeit gerne von MS-Excel erledigen lassen. Daher habe ich die Frage, ob dieses mit Excel realisierbar ist und ob mir einer eine entsprechende Formel/Funktion benennen kann?
Für einen Hinweis wäre ich sehr dankbar!
Viele Grüße
Hallo Michael,
also so wie das Problem beschrieben ist, kann ich mir keinen Lösungsansatz vorstellen.
Könntest Du das nochmal aus der Sicht des einzelnen Schülers beschreiben?
Danke
M.
wir planen gerade in der Schule meiner Tochter eine
Berufsinformationsveranstaltung. Hierbei werden mehrere
Unternehmen und Universitäten (ca. 30?) im Rahmen von
Vorträgen Ausbildungsmöglichkeiten in ihren Einrichtungen
vorstellen. Wir haben geplant, dass jeder Schüler drei
bevorzugte Vorträge und einen Ersatzvortrag wählen soll. Wir
müssen dann die Schüler entsprechend einteilen.
halo Michael,
EINE Funktion/Formel gibts dafür eh nicht. Ich nehme an es geht nur über Vba oder Hilfsspalten in Excel.
Problem1 ist, da sind wohl 30 Vorträge mit jeweils 20 Plätzen für Zuhörende.
Was tun wenn 50 Schüler gewisse drei Vorträge als mastervortrag gewählt haben?
Wie sollen da die 20 aus den 50 bestimmt werden?
Und ich sehe Problem2, Problem3 usw.
Irgendwie, wie schon von Markus gesagt, mußt du da noch mehr Informationen liefern wie das da geschehen soll.
Dann kann man vielleicht helfen.
Gruß
Reinhard
Hallo,
ich habe einmal mit Excel, inkl. VBA, folgendes gemacht. 8 Tennisspieler (Spalte A) wurden mit einer Spielstärke (Spalte B) versehen. Dann wird per Knopfdruck ein Makro ausgeführt, das einen der vier besseren Spieler mit einem der vier schlechteren Spieler zusammenlost. Das funktioniert, indem das Excel jeden Spieler in ein Team lost (per Zufallszahl), und dann wird über eine Prüfsumme kontrolliert, ob die vorgegebenen Kriterien eingehalten wurden (es müssen genau zwei Spieler in einem Team sein, und es dürfen niemals zwei Spieler der starken Gruppe bzw. zwei der schwachen in demselben Team sein). Das Makro wird sooft wiederholt, bis die Prüfsumme passt.
In deinem Fall könntest du so die Vorträge den Schülern zulosen.
Nun aber das Problem: bei 8 Spielern dauert das weniger als eine Sekunde. Bei 16 Spielern habe ich teilweise schon eine Minute gewartet, bis es geklappt hat. In deinem Fall ist die Wahrscheinlichkeit, dass die Prüfsumme passt, so klein, dass das Makro x mal gerechnet werden muss bis es passt. So wie beim Lotto kann es beim ersten Mal klappen, man kann aber auch 10 Millionen mal spielen ohne jemals alle Zahlen zu erraten.
Falls du gut im Excel bist und VBA lesen kannst, schicke ich dir gerne die Datei, sonst bringt es dir aber nichts.
Gruß
Werner
Weitere Info -Einteilung von Anmeldungen mit Excel
Hallo,
herzlichen Dank für Eure Antworten.
Hier noch einige Infos:
Im letzten Jahr haben wir alle Oberstufenschüler eingeladen (ca. 200 Schüler). Diese konnten aus den ca. 30 Vorträgen jeweils vier Vorträge auswählen (drei mit Priorität + einen als „Notnagel“). Die Vorträge (Kapazitätsgrenze ca. 20 Schüler) wurden inhaltsgleich i.d.R. 2x oder 3x von den Firmen vorgetragen, sodass wir weitestgehend jeden Schüler zuteilen konnten (wenn nicht im ersten Vortrag, dann im zweiten Umlauf usw.). Aus der variablen Zuteilung ergab sich aber wieder ein Mehraufwand, da wir somit einen Schüler, der seinen ersten Wunschberuf erst im zweiten Vortrag kennenlernen konnte, im ersten Umlauf für seinen zweiten Beruf einteilen mussten usw… Weiterhin haben wir, da die Interessentenzahl für das Angebot der örtlichen Uni so groß war, leider alle Schüler des Jahrgangsstufe 11 aussortiert (werden dieses Jahr berücksichtigt) und diese in die Gruppen des zweiten und des dritten Wunsches einsortiert. Weiterhin haben wir darauf geachtet, dass jeder Beruf wenigstens 1x vorgestellt wurde (Klassiker, z.B. Bankkaufmann (nur ein Vortrag), waren weniger gefragt, als bspw. der Beruf des Literaturübersetzers (drei Vorträge).
Was wir bereits mit Excel gemacht haben:
Wir haben im letzten Jahr alle Schüler in eine Gesamtliste eingetragen. Aus dieser haben wir dann alle Schüler in ihren „ersten“ Vortrag automatisch von Excel einteilen lassen und dann manuell die weiteren Vorträge eingeteilt. (siehe aber bspw. das Uni-Kapazitätsproblem)
Aus Sicht der Schüler…
lief der ganze Auswahlprozess wie folgt: Sie haben aus der Liste die gewünschten Vorträge ausgewählt und haben einige Tage später die Zuteilungen erhalten. Absolut unspektakulär! 
Ich hoffe, dass diese Infos weiterhelfen und freue mich auf mögliche Tipps.
Viele Grüße
Hallo Michael,
ich habe leider noch keinen konkreten Vorschlag. Ich habe nur die Erfahrung gemacht: man muß versuchen, die Art, wie der Mensch das Problem lösen würde, auf Excel zu übertragen.
Auf einem Tabellenblatt stehen
- in Spalte A die Namen der angeschriebenen Schüler, die geantwortet haben.
- in den Spalten B bis D die von diesen Schülern zurückgemeldeten Wünsche, codiert mit einer Zahl.
Auf einem zweiten Tabellenblatt stehen
- in Spalte A der Code des Vortrags
- in den Spalten B bis K (10 Spalten) die Termine des Vortrags. Dazu:
Alle Spalten müssen gefüllt sein. Wenn es zwei Termine gibt, muß in den acht verbleibenden Spalten ein Platzhalter für „Leider keine Möglichkeit für Sie“ stehen.
(Anm.: Die zehn Spalten errechnen sich so: 200 Schüler können einen Vortrag mit 20 Plätzen besuchen. Wenn alle den selben Vortrag wählen, müßte er 200/20 = 10 mal stattfinden.)
Das wäre der Bereich mit den Daten. (Die Puristen würden die Auswertung auf einem separaten Tabellenblatt verlangen. Ich bin bequem und mache sie daneben.)
Jetzt kommt der Auswertebereich. Da bin ich dann nicht mehr fit, da müssen die Kollegen, die SUMMENPRODUKT beherrschen, aushelfen.
- Zu jeder Spalte B bis D des Blatts, in dem die Auswahl der Schüler steht, gibt es mindestens eine Auswertespalte.
- Diese summiert vertikal auf, wie oft in der Datenspalte der Vortrag Nummer soundso gewählt wurde.
- Mit SVerweis guckt die Auswerteformel auf dem Tabellenblatt mit den Vortragsdaten nach dem Datum des Vortrags.
Die von Dir gewünschte Auswahl des Termins wird so erreicht:
- SVERWEIS hat einen Parameter für den Offset vom Suchbegriff.
- Diesen setzen wir durch die Formel: Summe_der_gewählten_Codes/max._Teilnehmerzahl. Oder anders: ist Schüler37 der zwanzigste, der den Vortrag15 besuchen will, kann der einundzwanzigste erst zum zweiten Termin.
Das einzige Problem bei diesem Ansatz ist, daß die Schülerliste von oben nach unten abgearbeitet wird, daß also die, deren Name weiter vorne im Alphabet steht, bevorzugt werden.
Aber es ist ein Ansatz.
M.
Hallo,
herzlichenn Dank für den konstruktiven Ansatz.
Viele Grüße