Eiseninfusionstherapie

Hallo!

Wegen Eisenmangels habe ich vom Arzt zunächst eine orale Eisentherapie verordnet bekommen.
Er gab mir aber auch einen Merkzettel für die Eiseninfusionstherapie mit (muss man selber bezahlen, wären aber nur ein paar „Sitzungen“). Mein Arzt konnte mir allerdings nicht sagen, wie lange diese Therapie anhalten würde, sprich ob der Ferritinwert lange „oben“ bleibt.

Hat jemand vielleicht schon Erfahrungen damit?

Wegen Eisenmangels habe ich vom Arzt zunächst eine orale
Eisentherapie verordnet bekommen.
Er gab mir aber auch einen Merkzettel für die
Eiseninfusionstherapie mit (muss man selber bezahlen, wären
aber nur ein paar „Sitzungen“). Mein Arzt konnte mir
allerdings nicht sagen, wie lange diese Therapie anhalten
würde, sprich ob der Ferritinwert lange „oben“ bleibt.

Hallo,

die FE-Infusionstherapie ist heute Mittel der Wahl. Sie verbessert die Werte „zunächst“ messbar, was bei der oralen Therapie häufig nicht der Fall ist. Die oralen Mittel verursachen zudem Darmstörungen, und bei FE-Resorptionsstörungen aufgrund eines anaziden Magens können sie nicht aufgenommen werden.

Die Frage, wie lange die Therapie vorhält, ist berechtigt.

Daher hat es oberste Priorität, die Ursache des Eisenmangels herauszufinden und eben diese zu beheben und nicht nur die Symptome zu therapieren.

Der häufigste Grund für Eisenmangel sind chron. Blutungen. Bei Frauen sind das meistens Blutungen im Zusammenhang mit der Menstruation, oder es handelt sich um Myome oder andere Wucherungen der Gebärmutterschleimhaut, die für lange, starke Blutungen verantwortlich sind.
Genau so gut können Magen-, Darm- und andere blutende Geschwüre für chron. Blutverlust sorgen. Das lässt sich herausfinden.
In selteneren Fällen handelt es sich um Anämien o. Ä.

Hier muss dann unbedingt auch etwas unternommen werden.
Man kann also nicht nur „oben etwas einfüllen, wenns unten direkt wieder verloren geht“.

Gruß, Renate

Hallo,
früher waren die Infusionen mies verträglich, inzwischen gibt es eine gut verträgliche Variante, die aber teuer ist und von den Kassen nicht bezahlt wird. Daher die Aufklärung vom Hausarzt. Wichtig ist nur, zu klären, warum das Ferritin so niedrig ist. Eisenmangel ist keine Diagnose, sondern eine Folge einer Erkrankung.
Ich gehe aber davon aus, dass ein Arzt, der bei Anämie nicht Eisen, sondern Ferritin mißt und Ferinject kennt, auch weiß wann er das zu empfehlen hat und was vorher zu laufen hat. Macht aus der Ferne nen guten Eindruck.

pp