Mir gehts um meinen Eisenwert. Ich geh regelmäßig zum Blutspenden und
genauso regelmäßig darf ich grad noch spenden, weil mein Eisenwert zu
niedrig ist. Ich bekomm dann jedes Mal Eisentabletten und den Rat
mich dementsprechend besser zu ernähren.
Ich muss dazu sagen, ich bin zwar keine Vegetariern, aber ich ernähre
mich leider sehr unbewusst meist und esse Fleisch oder Wurst eher
sehr unregelmäßig.
Ich hab jetzt erst mal klein angefangen. Esse statt Toast zB
Vollkornbrote, esse noch öfter Spinat (mach ich eigentlich eh schon
nicht ganz selten) oder mal bisschen Fisch.
Jetzt hab ich aber gelesen, dass die Eisenaufnahme durch
Milchprodukte stark gehemmt wird…heißt das es ist dann eigentlich
eh egal ob ich Toast oder Vollkornbrot mit Käse esse (esse eigentlich
nur Käse auf mein Brot)? Oder das ich Sahnehering in dieser Hinsicht
auch vergessen kann?
Wie lange braucht ein Eisenwert um sich an die aktuelle
Ernährungsweise anzupassen? Ich hab nun zu Weihnachten viel Fleisch
gegessen…wie lange dauert es bis sich das im Blutwert bemerkbar
macht bzw wie lange braucht es um wieder abzufallen wenn man sich
danach wieder schlechter ernährt?
Ich frage weil ich zum Beispiel gern wissen würde, in wieweit mein
Blutwert „verfälscht“ wird wenn ich zufällig am Tag vorm Spenden
Spinat gegessen habe…
Heute war ich wieder Spenden und mein Wert war wesentlich besser als sonst (13,5 im Gegensatz zu 12,3 beim letzten mal). Kann das allein davon kammen dass ich gestern und heute eisenbewusst gegessen habe?
Ich frage weil ich zum Beispiel gern wissen würde, in wieweit
mein
Blutwert „verfälscht“ wird wenn ich zufällig am Tag vorm
Spenden
Spinat gegessen habe…
Heute war ich wieder Spenden und mein Wert war wesentlich
besser als sonst (13,5 im Gegensatz zu 12,3 beim letzten mal).
Kann das allein davon kammen dass ich gestern und heute
eisenbewusst gegessen habe?
lieben gruß
aj
Servus atrox,
magst Du Spinat? Wenn ja, iss ihn ruhig, aber wenn Du an mehr Eisen kommen willst, solltest Du in den Spinat keine Hoffnungen setzen - er sorgt eher für das Gegenteil.
Du scheinst schon eine so routinierte Blutspenderin zu sein, daß Du die beim DRK ausliegenden Flyer nicht (mehr) zur Kenntnis nimmst.
wie schon erwähnt, der Spinat ist zwar lecker aber nicht hilfreich bei Eisenmangel. Wenn Du keine fleischfressende Pflanze bist, warum nimmst Du nicht dauerhaft Deine Eisentabletten? Der Vorteil, das Eisen liegt schon in der richtigen chemischer Wertigkeit vor, damit der Körper es gut aufnehmen kann, was bei Nahrungsmitteln nicht unbedingt der Fall ist.
Bei der Einnahme der Tabletten ist darauf zu achten, dass Du sie morgens ca. 1/2 Std. vor dem Sssen nimmst, am besten mit Grapefruitsaft, das erhöht die Resorption.
Bis sich der Wert stabilisiert kann es einige Zeit dauern, deshalb ist Geduld gefordert = Regelmässigkeit. Bei vielen Frauen lässt zudem die Periode den Eisenspiegel wieder absinken.
lieben dank für deinen Eintrag und besonders den Link.
Ich geh nicht beim DRK spenden daher kenne ich diese Flyer nicht. Die Ärztin hat mir so ein Überisichtsblatt mitgegeben zum Thema Eisen, das hab ich aber verlegt
Tja, mit dem Spinat…so kann man sich täuschen. Ich wusste nur dass es sehr eisenhaltig ist, war mir aber nicht bewusst dass die Oxalsäure die Aufnahme gleichzeitig hemmt.
Ich hab in dem Link gleich mal ein bisschen gestöbert, vor allem bei „was tun bei Eisenmangel“.
Tja, und das demotiviert mich schon wieder alles.
Man muss dazu sagen, dass ich mich generell sehr schlecht ernähre und mir dessen auch bewusst bin. Ich versuche in regelmäßigen Abständen grundlegend was zu ändern, aber ich finde das gar nicht so einfach und früher oder später falle ich wieder in mein Muster zurück.
Oft esse ich nur eine vernünftige Mahlzeit am Tag, meist auch erst gegen 16-18Uhr oder noch später (wobei man sagen muss, dass ich extremer Nachmensch bin)… wobei vernünftig dann auch Definitionssache ist.
Jetzt hatte ich im November letzten Jahres ne Zeit lang Blut im Stuhl was mich ziemlich geschockt hat… ich hab dann mehr auf Balaststoffe geachtet, mich morgens gezwungen (und das ist nicht übertrieben) wenigstens ein Vollkornbrot zu essen und es wurde auch fast schlagartig besser. Jetzt lese ich aber, das Balaststoffe wieder für die Eisenaufnahme nicht so gut sind. Milchprodukte ja auch, wobei ich eigentlich nur verschiedensten Käse aufs Brot esse. Säfte trinke ich eher nicht so gern, lieber Wasser und Tee (kein Schwarztee). …
Ich find das alles so schwierig, ich weiß gar nicht so recht wo ich anfangen soll. Ich wollte am liebsten in kleinen Schritten vorgehen (zB bei der einen echten amhlzeit erst mal was wirklich vernünftiges zu mir nehmen), denn gleich in die vollen zu gehen mit einer geregelten Ernährung klappt nicht, habe ich schon probiert. Früher oder später breche ich wieder ein…
Jetzt hatte ich im November letzten Jahres ne Zeit lang Blut
im Stuhl was mich ziemlich geschockt hat… ich hab dann mehr
auf Balaststoffe geachtet, mich morgens gezwungen (und das ist
nicht übertrieben) wenigstens ein Vollkornbrot zu essen und es
wurde auch fast schlagartig besser.
Servus aj,
jetzt lehne ich mich fachlich natürlich aus dem Fenster, aber hier lesen ja durchaus auch einige ‚richtige‘ Mediziner mit, die mir auf die Finger klopfen können:
wenn Du wirklich Blut im Stuhl hattest ist das IMMER ein Anlaß, einen Arzt zu konsultieren. Ich weiß ja nicht, was ‚ne Zeit lang‘ ist, wenn es mehr als 3 - 5 Tage gedauert hat, ist es IMO nötig, der Geschichte nachzugehen.
>netter-Opa-modus ON
Aus Deiner ViKa schließe ich, daß Du möglicherweise für ‚Bagatellen‘ wie Arztbesuche die Zeit nicht übrig hast, das sieht eher nach ‚dynamischem‘ Lebenswandel aus. Nur müsste eine junge Frau, die das Ohr so nahe an biologischen Grundtatsachen hat vielleicht auch ein wenig Aufmerksamkeit für Signale des eigenen Körpers aufbringen, oddr?
> netter-Opa-modus OFF
BTW: Leute, denen das Essen mit seinen Einzelheiten nicht so existenziell ist, sollten herauszufinden versuchen, was ihnen Appetit macht und versuchen, sich hauptsächlich aus diesem Spektrum zu bedienen. Es gibt eine gute Chance, daß der interne bio-ökologische Wegweiser einem dann schon eingibt, was gut für einen ist, wenn man nicht in der Kindheit mit junk-food angefixt worden ist, aber nach Deinem Foto fehlen Dir dazu ein paar Pfunde
weil ein niedriger eisenwert ein schutzmechanismus bei entzündungen im körper ist, sollte die ursache für einen längerandauernden eisenmangel unbedingt vom arzt geklärt werden. man schluckt nicht einfach so ungestraft tabletten.
solltest du berufsbedingt wissen.
Ich Danke dir sehr für deine Meinung und deinen Rat. Du hast sicherlich recht. Ja, Arztbesuche fallen mir immer recht schwer, ich drück mich da gerne. Ich denke zum einen wird das daran liegen dass ich als Kind das Gefühl hatte ständig bei irgendwelchen Ärzten zu sitzen, was mich sehr nervte und zum anderen hab ich mir wohl ein großes Stück von meiner Mutter abgeschaut dummerweise, die ebenfalls erst geht wenns unumgehbar ist.
Und leider ist es nicht so, dass biologisches/zoologische Interesse auch Aufmerksamkeit dem eigenen Körper gegenüber nach sich zieht, hab auch schon öfter drüber meinen Kopf geschüttelt
Mein „bio-ökologischer Wegweiser“ wie du es so schön nennst hält sich leider auch zurück… der meldet sich schon seit über zehn Jahren nur spärlich zu Worte… sehr ärgerlich.
Nunja, ich hab mit meiner Mutter einen Deal. Im Sommer nehmen wir uns Zeit und wir machen einen Rundumcheck bei verschiedenen Ärzten (sie will dass ich das mache, ich das sie das macht…so treten wir uns gegenseitig auf die Füße).
Ich selbst hab jetzt erst mal einen ganz guten kleinen Schritt gefunden, mit dem ich anfangen kann… jedes Mal wenn meine Kaninchen von mir Futter bekommen zwacke ich mir ein Gemüse oder Obst ab. Das ist dann immerhin mindestens 2x täglich bisschen was Gesundes und ich kanns so nicht einfach vergessen.
Mal schauen wie es weiter klappt, und wie mein nächster Schritt aussieht dann.
Du hast vollkommen recht, doch ich gehe davon aus, dass dieser Hinweis schon beim Blutspenden erfolgt ist und sie entsprechend gehandelt hat. - Vielleicht war ich da zu blauäugig - Dort wird die Voruntersuchung und Betreuung ja durch Ärzte gemacht, man bekommt sogar ein Schreiben, wenn Blutwerte grenzwertig oder schlecht sind mit dem Hinweis zum Arztbesuch (zumindest ist es bei uns so).
Leider weiss ich auch aus der beruflichen Praxis, dass häufig kein Grund für einen anhaltenden Eisenmangel zu finden ist und nur eine längere Tabletteneinnahme die Probleme bessert.
Gruss
Sigrid
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