die Idee mit Eisgeschossen zu schießen ist aus irgendeinem Film, ich weiss nur nicht mehr wie der hieß, weiss es jemand?
Jedenfalls wollte ich primär fragen, ob so etwas schoneinmal eingesetzt wurde , oder etwas derartiges Entwickelt wurde? Denn ein solches Geschoss wäre eine sehr starke und vor allem „anonyme“ Feuerkraft.
Jedenfalls wollte ich primär fragen, ob so etwas schoneinmal eingesetzt wurde , oder etwas derartiges Entwickelt wurde? Denn ein solches Geschoss wäre eine
sehr starke und vor allem „anonyme“ Feuerkraft.
Hallo !
Anonym? Agatha Christie läßt grüßen? Oder war das Sherlock Holmes?
Dann müßte der Schütze immer einen Eisschrank mit sich rumtragen!
Anonym ist jedes Geschoß mit einem der Polizei unbekannten Lauf.
Oder meinst Du das im großen Maß?
Welche Völker sollten mit Eisgeschossen gekämpft haben?
Das könnte sich doch nur in Nordeuropa abgespielt haben! Und ich glaube nicht, das die alten Wikinger oder Germanen sich mit Eiszapfen beworfen haben.
Bei den Griechen und Römern war es wohl zu warm. Und Germanen und Wikinger hatten keine Wurfmaschinen, die sie mit Eisbergen bestücken hätten können.
Vielleicht hat der eine oder andere Germane mal seinem Nebenbuhler mit einem Eiszapfen den Schädel eingeschlagen, aber dabei blieb es dann wohl.
Eisgeschosse als Ersatz für Blei ist
physikalisch nicht sinnvoll, aus zwei Hauptgründen:
Die Durchschlagskraft ist abhängig von der *Dichte*
des Materials, d.h. Blei hat eine ca. elf mal
höhere Durchschlagskraft.
Zweitens ist Eis sehr spröde, und es wäre sehr
schwierig mit einem Lauf unter ein paar Metern
eine vernünftige Abschussgeschwindigkeit zu
erzeugen, ohne das Geschoss schon beim Abfeuern zu
zerstören.
Die Anonymität wäre auch nicht gewährleistet, weil
Abschussspuren wie z.B. Treibladungszusammensetzung
trotzdem vom Geschoss in die Wunde getragen werden.
Das Geschoss ist futsch, aber der Staub bleibt.
Es gibt aber Gel-Geschosse, das ist womöglich sowas
in der Art, die Du suchen könntest.
die Idee mit Eisgeschossen zu schießen ist aus irgendeinem
Film, ich weiss nur nicht mehr wie der hieß, weiss es jemand?
Ich glaube, in „Die drei Tage des Condors“ mit Robert Redford wird diese Idee kurz erwähnt - allerdings nur am Rande, eingesetzt werden die Geschosse da nicht.
Kochsalz wäre da sicher eine einfachere Alternative als Eis, ich hab auch mal was von Projektilen aus kristallisiertem Schlangengift gelesen, eher was für Agenten…
Aber dass die Witwe eines Jägers in England die Asche ihres Mannes in Form von Schrotkugeln bei der Jagd verschießt, stand gestern in der BILD-Zeitung, und die lügt ja wohl nun nicht. Gruß Wolli
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Aber dass die Witwe eines Jägers in England die Asche ihres
Mannes in Form von Schrotkugeln bei der Jagd verschießt, stand
gestern in der BILD-Zeitung, und die lügt ja wohl nun nicht.
ich glaube den habe ich auch gesehen. Irgendein 1 Sterne Actionfilm
-ich glaub mit Michael Dudikoff - der macht auf einem Hochhaus seine kleine Schatulle auf und da liegen 3 oder 4 dampfende Projektile drin.
Wie der heißt weiß ich auch nicht mehr, aber der war nur schlecht.
Gruß
Thomas
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