Hi,
wenn ich dich richtig verstanden habe, sind wir uns dahingehend einig, dass SiS eben ein Weg ist, Kalorien zu reduzieren, ohne auf irgendwas ganz verzichten zu müssen. Da stimme ich mit Dir überein.
die Franzi
Hi,
wenn ich dich richtig verstanden habe, sind wir uns dahingehend einig, dass SiS eben ein Weg ist, Kalorien zu reduzieren, ohne auf irgendwas ganz verzichten zu müssen. Da stimme ich mit Dir überein.
die Franzi
Hallo Gandlaf!
Jeder - deine „innere Heizung“, die die Körpertempratur konstant hält, läuft natürlich auch nachts.
die wird aber nicht mit Fett befeuert, sondern mit Kohlenhydraten. Schau mal nach Gylcogen und Leber bzw. Muskel.
Jop.
Und was macht die Heizung, wenn keine Kohlenhydrate da sind?
Aus geht sie ja offensichtlich nicht.
Ich bin jetzt in der Biochemie nicht so auf dem Laufenden, aber wenn der Körper in der Lage ist, überflüssige KH in Fett unzuwandeln und als Reservestoff einzulagern, dann geh ich doch mal stark davon aus, das der umgekehrte Weg auch möglich ist - sonst würde das System mit der Reserve ja nicht wirklcih funktionieren.
lg, mabuse
wenn ich dich richtig verstanden habe, sind wir uns dahingehend einig, dass SiS eben ein Weg ist, Kalorien zu reduzieren, ohne auf irgendwas ganz verzichten zu müssen. Da stimme ich mit Dir überein.
Ja, natürlich.
Wer (viel) mehr in sich reinschaufelt, als er verbraucht, der wird fett. Da kann keine Diät der Welt gegen helfen. Ich seh da zwar durchaus gewisse Toleranzen, aber wer abnehmen will, muss weniger zu sich nehmen, als er verbrennt.
Bei Dr. Pape seh ich in erster Linie den Süßkram abends vor der Glotze als Ursache, unabhängig davon, das der Rest auch nicht ganz unberechtigt ist.
Was ich persönlich an der Pape-Diät so genial finde:
Sie ist auf den ersten Blick so einfach konstruiert, das jeder sie verstehen kann.
Gleichzeitig führt sie aber - im Gegensatz zu Brigitte-, Kohlsuppe-, Bananen- und sonstigen Diäten dazu, das sich die Leute wirklich mal mit ihrer Nahrung beschäftigen. Denn abends Kohlenhydratarm oder gar -frei ist gar nicht so einfach, wenn man auch nur minimal Wert auf Abwechslung legt - da gibt’s eine enorme Lernkurve und Sensibilisierung, wenn man zu ersten mal bewusst sieht, das auch auf den ersten Blick unverdächtige Lebensmittel wie Rotkohl im Glas satte 10% Zucker enthalten.
Und ich finde, jede - ähm - „Pseudo-Religion“, die das leistet, ist es wert, verteidigt zu werden.
lg, mabuse
Mahlzeit,
Jop.
Und was macht die Heizung, wenn keine Kohlenhydrate da sind?
Glycogen kann auch aus Fett und anderen Sachen synthetisiert werden, aber dazu wird üblicherweise ‚aktuelles‘ Fett genommen, sprich Fett, das mit der nahrung aufgenommen und noch nicht eingelagert wurde. Wenn das nicht da ist, werden Proteine verwendet, sprich z.B. Muskeln abgebaut. Fett aus dem Depot (= Fettzellen) wird nur dann angepackt, wenn es überhaupt nicht mehr anders geht.
Allerdings reichen die Glycogenvorräte schon eine ganze Weile, speziell im Schlaf.
Aus geht sie ja offensichtlich nicht.
Ich bin jetzt in der Biochemie nicht so auf dem Laufenden,
aber wenn der Körper in der Lage ist, überflüssige KH in Fett
unzuwandeln und als Reservestoff einzulagern, dann geh ich
doch mal stark davon aus, das der umgekehrte Weg auch möglich
ist - sonst würde das System mit der Reserve ja nicht wirklcih
funktionieren.
Wie gesagt, das geht schon, aber das macht der Körper nur sehr ungern.
Also erst KH, dann Proteine, und dann erst Fett.
Daher sind solche Diäten zwar theoretisch stimmig, aber leider macht der Körper doch einen Strich durch die Rechnung.
Wenn die Diät bei Dir wirkt, dann hat das üblicherweise den Grund darin, daß Du schlicht weniger ißt.
Das ist bei der Atkinsdiät ja auch so.
Man wunderte sich, warum die Diäter abnahmen, bis man eine exakte Kalorienbilanz aufstellte und feststellte, daß die Teilnehmer, obwohl sie essen konnten soviel sie wollten, weniger aßen. Scheinbar trat das Sättigungsgefühl schneller ein.
Allerdings klappt das längst nicht bei allen.
Gandalf