die Evolutionstheorie läßt sich durch nichts beweisen.
das haben nunmal threorien so an sich, dass sie erstmal nicht beweisbar sind. sobald ne theorie bewiesen ist, ist es keine theorie mehr.
Viel
einleuchtender wäre doch wohl die Erklärung, daß man sich mit
Spinnen schon deshalb nicht gerne einläßt, weil Menschen deren
Berührung schlichtweg als uneinladend empfinden und da gibt es
keine Kommunikationsformen, wie man diese z.B. bei Hunden,
Katzen und sonstigen Haustieren kennt, die Fädenzieherei ist
auch nicht jedermanns Sache und beißen können die auch noch.
hunde und katzen werden in den meisten fällen von menschen als niedlich und optisch ansprechend empfunden. spinnen und insekten wirken schon alleine durch ihren körperbau befremdlich und lösen bei vielen faszination und abscheu zugleich aus. diese ablehnung gegenüber fremdartigem könnte man gut als etwas von der evolution geprägtes erklären.
Aber Spinne ist ja auch nicht gleich Spinne: Die tellergroßen
asiatischen Arten gibt es nicht in Deutschland und selbst
unsere europäische Kreuzspinne ist im Normalfall ungefährlich
für den Menschen. Im vorletzten Winter haben bei mir zwei
Spinnen im Badezimmer überwintert und als es dann irgendwann
mal Mitte Mai wurde, habe ich die beiden in einem
Marmeladenglas eingefangen und hinter dem Haus auf die grüne
Wiese gesetzt. Und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben
sie noch heute!
Gruß Rüdiger
ich habe auch kein großes problem spinnen am bein zu packen um sie aus dem fenster zu werfen; behaglich fühle ich mich dabei allerdings nicht.
ich selber habe absolut keine angst vor bienen oder wespen und empfinde es nicht im geringsten als unangenehm wenn eine auf mir rumkrabbelt. andere bekommen schon panik wenn sie eine biene von weitem sehen. das dürfte wohl damit zu tun haben, dass man mir als kind gesagt hat: „den bienen darfst nix machen, das sind nützliche tiere. wenn du denen nix machst, machen sie dir auch nix. guck mal wie viel pollen die schon gesammelt hat. toll, nicht?“ wenn ich aber eine seltene, riesige hornisse sehe, dann nehme ich lieber bissl abstand. ganz einfach weil ich an diesen anblick nicht gewöhnt bin und weil die viehcher ja auch wirklich gefährlich aussehen; obwohl ich genau weis, dass hornissengift viel geringer konzentriert ist als das von bienen oder wespen und dass ein stich von einer hornisse deutlich weniger schmerzhaft ist.
wovor ich mich aber sehr stark ekle sind wanzen. irgedjemand hat mir mal als bub gesagt, dass wenn man eine wanze zertitt, die dann ganz fürchterlich stinkt. deswegen nennt man die auch stinkwanzen. diese vorstellung fand ich extrem widerlich und ich empfand schon den anblick von wanzen als sehr unangenehm, weil die so dunkel, flach und eckig sind. spätestens nachdem mir mal so ein vieh ins gesicht geflogen ist, war meine abscheu gegen wanzen besiegelt.
und dann gibt es da noch die maikäfer. die sind noch größer als wanzen, aber schön rund und haben lustige fühler. „wenn man einen mai- oder juni-käfer sieht, dann heist das, dass bald sommer wird.“ und da gibt es ja noch dieses tolle märchen namens peterchens mondfahrt…
hm, in thailand gelten gekochte skorpione als delikatesse, lecker.
krebse zählen eigentlich auch zu den spinnentieren, oder?
also ich glaub schon, dass an der theorie von der evolutorischen prägung was dran ist.