Hi. Ich hab grad nach den Begriffen gegoogled und gesehen, dass du anscheinend schon woanders keine Antwort kriegen konntest ;-(.
Ich hab grade mal versucht mir das zu veranschaulichen und das würde ich dazu sagen:
Ich bin erstmal davon ausgegangen, dass ich an der x-Achse die Menge abtragen muss und an der y-Achse die Geldmenge (für Erlöse bzw. Kosten).
Beide Funktionen fangen am Nullpunkt an, da bei Menge 0 natürlich 0 Kosten und auch 0 Gewinn entstehen. Die Kostenfunktion steigt relativ steil/schräg nach oben an, aber flacht ab, da mit zunehmender Stückzahl ja die Kosten mit zunehmender Stückzahl geringer werden (wenn man 1 Maschine hat mit der man 100 Stück produzieren kann ists billiger als wenn man damit nur 5 produziert). Ab einem bestimmten Zeitpunkt geht die Kostenfunktion dann aber als schräge Funktion (mit konstanter Steigung) weiter, da dieser Effekt wegfällt wenn neue Maschine/Arbeitskräfte etc. gebraucht werden (bzw. genaugenommen müsste die Kurve dann ja wellenförmig sein, aber das lass ich mal weg damits nicht so kompliziert ist).
Die Erlösfunktion würde ich sagen steigt konstant an aber flacht ab einem bestimmten Punkt ab, da der Erlös = Stückpreis x Stückzahl und ab irgendeiner bestimmten Menge die Preise gesenkt werden müssen um die Menge noch loszuwerden. Also flacht diese Kurve ab bis es irgendwann zu einer Sättigung kommt, nehm ich an.
Wenn ich mir das jetzt total falsch vorstelle, dann beschreib mir bitte mal wie die Kurven tatsächlich aussehen…wenn ich mich da total irre ist der Rest wahrscheinlich auch nicht unbedingt richtig.
Der Punkt G = E-K = 0 also der Punkt ab dem ein Gewinn entsteht stellt den Schnittpunkt von Kosten- und Erlösfunktion dar.
Wenn ich jetzt hier wissen will wie hoch die Elastizitäten von Kosten-und Erlösfunktion im Verhältnis zueinander sind, dann muss ich gar nicht unbedingt die ELASTIZITÄTEN betrachten sondern kann einfach die Grenzkosten bzw. die Grenzerlöse betrachten. Das müsste so sein, da die „Basiswerte“ in diesem Punkt ja alle den gleichen Wert haben. Die Menge ist für beide Funktionen gleich…und die Geldmenge für Kosten bzw. Erlöse. Steigen die Erlöse in diesem Punkt jetzt (in Einheiten betrachtet) stärker an als die Kosten (auch in Einheiten), bei einer Veränderung der Menge um 1 Einheit, dann ist der prozentuale Anstieg ebenfalls größer - genaugenommen absolut identisch dazu, da die Basiswerte die gleichen sind.
Also kann ich mir hier einfach in einer Graphik in denen ich die beiden Funktionen als Kurven eingezeichnet habe anschauen wie die Steigung dort aussieht…und in meiner Skizze steigt der Erlös da stärker an als die Kosten. In dem Punkt „überholt“ die Erlösfunktion ja gewissermaßen die Kostenfunktion…deswegen kommt es ja erst zu einem Gewinn…und das ist wohl so, da die Steigung der Erlösfunktion um diesen Punkt herum (und somit wohl auch IN ihm) stärker ist als die der Kostenfunktion.
Irgendwann später nach diesem Punkt schneiden sich die beiden Funktionen wieder, wobei dann die Steigung (und somit die Elastizität) der Erlöse niedriger ist als die der Kosten.
Und zwischen diesen beiden Schnittpunkten kommt es zu einem Gewinn. Maximal müsste der irgendwo in der Mitte sein, da wo der Abstand zwischen Kosten- und Erlösfunktion am höchsten ist.
Anhand von meiner Skizze kann ich jetzt leider nicht erkennen wo das Gewinnmaximum genau liegt bzw. ob die Elastizitäten an diesen beiden Punkten (sind ja 2 Punkte da kein Schnittpunkt) gleich groß sind. Aber wenn’s entweder am G = E-K = 0 Punkt oder an diesem Punkt sein muss, würd ich auf letzteres tippen wenn ich mir die Skizze anschau…
Noch ein Tipp: Im Gewinnmaximum liegt die Erlösfunktion über der Kostenfunktion (der BASISWert bzw. Ausgangswert für die BErechnung der Elastizität ist also höher). Das heißt, wenn in beiden Kurven die Steigung genau gleich groß sein sollte, dann ist die Elastizität der Kostenfunktion niedriger, da sie sich zwar um den gleichen Betrag ändert, aber der Ausgangswert niedriger war und somit die prozentuale Erhöhung stärker ist. Bsp.: du schaust 2 mal eine Veränderung von 10 an. Wenn der Ausganswert 10 war, entspricht das einer Veränderung von +100%, wenn der Ausgangswert hingegen 100 war entspricht das nur einer prozentualen Änderung von 10%…und Elastizitäten sind ja prozentuale Änderungen.
Viel Glück und schreib bitte mal ob ich dir irgendwie weiterhelfen konnte 
P.S.: Ich hatte das Gebiet selbst noch nicht, also könnte ich evtl. auch ein paar grobe Schnitzer gemacht haben…und in der eigentlichen Aufgabe sollte das wahrscheinlich übers Ableiten klappen *g*
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]