ich habe gestern die Knolle eines Elefantenfußes (Beaucarnea Recurvata) geschenkt bekommen - aber wie gesagt, nur die Knolle, ohne Topf, Erde etc. Es hängt nur ein Schildchen dran wie man den Elefantenfuß pflegt, aber nicht, wie man die Knolle einpflanzt…
Kennt sich jemand damit aus?
Die Knolle ist ein bißchen größer als ein Tennis-Ball, und hat einen ca. 3cm langen Stammansatz. Der Stamm ist abgeschnitten, und auf der Schnittfläche ist sowas wie Wachs dran. Wenn man von unten auf die Knolle draufguckt, dann sieht man die Wurzeln (ich nehme an, dass das Wurzeln sind), die aber trocken sind. Die Knolle ist insgesamt ein wenig runzelig, aber fest.
Ich nehme mal an, dass so eine Knolle nicht in Wasser gestellt wird, um Wurzeln zu ziehen, oder? Vielleicht soll man diese Knolle in Erde bis zur Hälfte in Erde stecken?
Ich würde mich freuen, wenn mir jeman nen guten Tip geben kann!
du brauchst torffreie und mineralische Erde, beides ist für Beaucarnea optimal, weiterhin einen nicht zu hohen Topf und Tonscherben o.ä. für die Drainage. Die Pflanze wird höchstens zu einem Drittel in das Substrat gesetzt und darf bis zum Austrieb nicht gegossen werden, stelle sie warm und sehr hell; bis zum Austrieb kann aber lange Zeit vergehen, also nicht die Geduld verlieren.
Also wirklich so überhaupt gar nicht gießen? Braucht die denn kein Wasser?
Sag mal, muß man das Wachs oben eigentlich nicht abmachen, damit die da nochmal weiterwächst? Oder treibt die da gar nicht aus, und es kommt woanders ein neues Stämmchen? Oder gar kein Stämmchen, und nur noch Wedel? Fragen über Fragen…
Ich werde mir dann auf jeden Fall mal diese Erde besorgen und das Knöllchen eintopfen und bin mal gespannt, was passiert…
Die Wachspampe solltest du dran lassen, sie dient ja zum Schutz der Schnittwunde. Der neue Austrieb erfolgt an der Seite des noch verbliebenen Stämmchens, ähnlich wie bei Yucca. Du kannst nach ein/zwei Wochen die Erde leicht einsprühen, aber nicht feucht halten. Beaucarnea zählt zu den sukkulenten Pflanzen und speichert Flüssigkeit in der Knolle, so kann er längere Zeit ohne Wasser auskommen. Da er Flachwurzler ist, ist er in der Lage, auch spärliche Feuchtigkeit an der Erdoberfläche aufzunehmen, außerdem versorgt er sich über die Blätter mit dem nächtlichen Niederschlag, dem Tau.