Elefantenrennenhighscore..?

Frage gibt es sowas eigentlich schon?
Mir kam die Idee als ich letztens einem tch-rent LKW auf der A3 9km folgte, in der er es schaffte einen anderen LKW zu überholen…
Vieleicht gibts ja ne Datenbank wo man sowas eintragen kann, Autobahnkm, Datum, LKW-Beschriftung, Dauer Überholvorgang, Kennzeichen,
Ärgerfaktor, Anzahl der Lichthupen, Anzahl auf der Standspurüberholer usw…
Aber evtl. wird das LKW-überholverbot zumindest in nrw realität, an manchen Tagen ist es wünschenswert…
Gruß Markus

Hallo Markus,

Mir kam die Idee als ich letztens einem tch-rent LKW auf der
A3 9km folgte, in der er es schaffte einen anderen LKW zu
überholen…

die Frage ist doch, wer ist in dieser Situation der „Böse“? Aus meiner Sicht nicht nur der Überholende, sondern auch der Überholte. Warum hat es der andere LKW-Fahrer nicht für nötig gehalten, mal ein paar Sekunden vom Gas zu gehen? Den müsstest du vielleicht auch in die Datenbank eintragen.

Vieleicht gibts ja ne Datenbank wo man sowas eintragen kann,
Autobahnkm, Datum, LKW-Beschriftung, Dauer Überholvorgang,
Kennzeichen,
Ärgerfaktor, Anzahl der Lichthupen, Anzahl auf der
Standspurüberholer
usw…

Sind die von mir hervorgehobenen Tätigkeiten deiner Meinung nach eine automatische Reaktion auf einen LKW-Überholvorgang? Ich bin häufig auf überfüllten BAB unterwegs. Beim Verhalten mancher PKW-Fahrer sind die Elefantenrennen nun wirklich das geringste Problem. Geduld ist auf den Autobahnen sowieso gefragt. Ein Anrecht auf eine freie linke Spur gibt es nicht.

Aber evtl. wird das LKW-überholverbot zumindest in nrw
realität, an manchen Tagen ist es wünschenswert…

Mag schon sein. Aber wer nach kapazitätssteigernden Maßnahmen schreit, sollte zunächst mal beim naheliegensten anfangen. Dies ist nachweislich das Tempolimit von 120 oder 130 km/h.

Viele Grüße
Ultra

Aber evtl. wird das LKW-überholverbot zumindest in nrw
realität, an manchen Tagen ist es wünschenswert…

Dann wünsche ich es mir in NRW von Mo-Fr. 15:30-7:00 Uhr. Alternativ nur für LKW über 7,5 to.
In der anderen Zeit bin ich evtl. mit einem Sprinter auf der Autobahn unterwegs :smile:

Gruß
Holger

Moin, die Herrschaften!

Mir kam die Idee als ich letztens einem tch-rent LKW auf der
A3 9km folgte, in der er es schaffte einen anderen LKW zu
überholen…

Die Datenbank, in welche man so etwas optimalerweise eintraegt, ist diejenige der aufgenommenen Anyeigen bei der naechsten Autobahnpolizeistation.

die Frage ist doch, wer ist in dieser Situation der „Böse“?
Aus meiner Sicht nicht nur der Überholende, sondern auch der
Überholte. Warum hat es der andere LKW-Fahrer nicht für nötig
gehalten, mal ein paar Sekunden vom Gas zu gehen? Den müsstest
du vielleicht auch in die Datenbank eintragen.

Das frage ich mcih allerdings auch oft. Vielleicht gibt es ja einen Trucker hier, der das beantworten kann.

Vieleicht gibts ja ne Datenbank wo man sowas eintragen kann,
Autobahnkm, Datum, LKW-Beschriftung, Dauer Überholvorgang,
Kennzeichen,
Ärgerfaktor, Anzahl der Lichthupen, Anzahl auf der
Standspurüberholer
usw…

Sind die von mir hervorgehobenen Tätigkeiten deiner Meinung
nach eine automatische Reaktion auf einen LKW-Überholvorgang?
Ich bin häufig auf überfüllten BAB unterwegs. Beim Verhalten
mancher PKW-Fahrer sind die Elefantenrennen nun wirklich das
geringste Problem. Geduld ist auf den Autobahnen sowieso
gefragt. Ein Anrecht auf eine freie linke Spur gibt es nicht.

Es gibt ein Anrecht darauf, dass andere auch die StVO einhalten. Zum Thema Ueberholen gibt es klare regeln, welche durch einen mehrere Km andauernden Ueberhovorgang klar gebrochen werden.

Da bringt Deine ueberfluessige Moralkeule nichts.

Aber evtl. wird das LKW-überholverbot zumindest in nrw
realität, an manchen Tagen ist es wünschenswert…

Ein generelles LKW/Ueberholverbot auf 2/spurigen und ein variables auf 3/spurigen Strecken ist ueberfaellig.

Mag schon sein. Aber wer nach kapazitätssteigernden Maßnahmen
schreit, sollte zunächst mal beim naheliegensten anfangen.
Dies ist nachweislich das Tempolimit von 120 oder 130 km/h.

Inweieweit loest ein solches Tempolimit das Problem der Elefantenrennen?
Inwieweit traegt ein generelles Tempolimit zur Steigerung der Kapazitaet der Fernstrassen bei? Merke, bereits jetyt liegt die durschn. V bei ca 130.

Ich fuerchte, Du bist nicht korrekt informiert.

Gruesse,
M.

Moin Mathias,

Vieleicht gibts ja ne Datenbank wo man sowas eintragen kann,
Autobahnkm, Datum, LKW-Beschriftung, Dauer Überholvorgang,
Kennzeichen,
Ärgerfaktor, Anzahl der Lichthupen, Anzahl auf der
Standspurüberholer
usw…

Sind die von mir hervorgehobenen Tätigkeiten deiner Meinung
nach eine automatische Reaktion auf einen LKW-Überholvorgang?
Ich bin häufig auf überfüllten BAB unterwegs. Beim Verhalten
mancher PKW-Fahrer sind die Elefantenrennen nun wirklich das
geringste Problem. Geduld ist auf den Autobahnen sowieso
gefragt. Ein Anrecht auf eine freie linke Spur gibt es nicht.

Es gibt ein Anrecht darauf, dass andere auch die StVO
einhalten. Zum Thema Ueberholen gibt es klare regeln, welche
durch einen mehrere Km andauernden Ueberhovorgang klar
gebrochen werden.

Das ist absolut richtig. Überholen darf man nur, wenn die eigene Geschwindigkeit deutlich höher liegt als die Geschwindigkeit des zu überholenden Fahrzeugs. Insofern sind viele LKW-Überholvorgänge nicht rechtmäßig und können andere Verkehrsteilnehmer behindern. Doch, wie du eingangs schon schreibst, die Verfolgung dieser Verstöße obliegt den Behörden. Ein PKW-Fahrer wird durch das Fehlverhalten anderer auf keinen Fall berechtigt, selbst die Regeln zu überschreiten, etwa durch zu geringen Abstand, Nötigung oder rechts überholen.

Da bringt Deine ueberfluessige Moralkeule nichts.

Warum liest du nicht erst genauer, bevor du mit soetwas ankommst?

Aber evtl. wird das LKW-überholverbot zumindest in nrw
realität, an manchen Tagen ist es wünschenswert…

Ein generelles LKW/Ueberholverbot auf 2/spurigen und ein
variables auf 3/spurigen Strecken ist ueberfaellig.

Mag schon sein. Aber wer nach kapazitätssteigernden Maßnahmen
schreit, sollte zunächst mal beim naheliegensten anfangen.
Dies ist nachweislich das Tempolimit von 120 oder 130 km/h.

Inweieweit loest ein solches Tempolimit das Problem der
Elefantenrennen?

Das habe ich doch gar nicht geschrieben. Ich bin nur der Ansicht, dass man zunächst beim naheliegenden anfangen sollte. Wenn ein LKW-Überholverbot den Verkehrsfluss verbessern kann, dann bitte. Aber dann sollte man auch schauen, welche Maßnahmen noch zur Stauvermeidung dienen und nicht die LKW-Fahrer zu den alleinigen Sündenböcken machen. Fahrer, die auf einer dicht befahren Autobahn mit vielen langsamen Fahrzeugen ständig auf eine hohe V beschleunigen, ständig wieder abbremsen und den Abstand nicht einhalten, verursachen Stau.

Inwieweit traegt ein generelles Tempolimit zur Steigerung der
Kapazitaet der Fernstrassen bei? Merke, bereits jetyt liegt
die durschn. V bei ca 130.

Nein, diese Diskussion ist hier schon so oft geführt worden, dass ich mich nicht nochmal drauf einlasse. Es ist hier auch schon belegt worden, dass sowohl wissenschaftliche Überlegungen als auch empirische Untersuchungen dafür sprechen, dass eine eher gleichmäßige Geschwindigkeit die Kapazität verbessert.

Viele Grüße
Ultra

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Hi,

Ein generelles LKW/Ueberholverbot auf 2/spurigen … Strecken ist ueberfaellig.

Das willst Du nicht wirklich. Man stelle sich vor, daß sich hunderte von LKW hinter dem langsamsten auf der rechten Spur ansammeln, während sich hunderte von PKW auf der linken Spur hinter dem ebenfalls langsamsten ansammeln (der kann ja nirgends mehr einscheren vor lauter LKW). Da würden Freunde der schnellen Gangart nur noch im ICE auf ihre Kosten kommen.

Gruß B

Hallo,

die Frage ist doch, wer ist in dieser Situation der „Böse“?
Aus meiner Sicht nicht nur der Überholende, sondern auch der
Überholte. Warum hat es der andere LKW-Fahrer nicht für nötig
gehalten, mal ein paar Sekunden vom Gas zu gehen? Den müsstest
du vielleicht auch in die Datenbank eintragen.

Das kapiert Ihr alle, die keinen Lkw gefahren haben eh nicht…

Wenn ich als überholter den Tempomat lösche oder 5km/h tiefer setze, um den überholen zu lassen, dann setzt sofort der nächste hinten an und überholt mich. Da ich aber gesetzlich verpflichtet bin einen Sicherheitsabstand einzuhalten, müßte ich theoretisch nochmals abbremsen um das einzuhalten, also schiebe ich mich immer weiter nach hinten in der Kolonne und verliere Zeit.

Und die Zeit ist auf dem Lkw Geld.

Bin froh, nach 4 Monaten auf dem Lkw einen anderen Job gefunden zu haben, de rmit dem Lenkrad gar nichts mehr zu tun hat.

Es steht im übrigen in der STVo glasklar drin, daß der überholende mindestens 15-20km/h schneller zu sein hat.

Elefantenrennen sind eine Erfindung der EU Bürokraten, denn die haben den Geschwindigkeitsbegrenzer als Pflichteinbau „erfunden“…

Wir haben defintiv zu viele und zu viel zu schnelle Lkw auf den Autobahnen und eine zu unqualifizierte Ausbildung der Fahrer wie auch eine zu ungenügende Kontrollfrequenz der Polizei. Wurde in den 4 Monaten nicht einmal angehalten…

Über die Mautprellerei durch fahren über Bundesstraßen will ich gar nicht reden, da könnten wir hier noch bis morgen sitzen.

gruß
dennis

2 „Gefällt mir“

Moin!

Ein generelles LKW/Ueberholverbot auf 2/spurigen … Strecken ist ::ueberfaellig.

Das willst Du nicht wirklich. Man stelle sich vor, daß sich
hunderte von LKW hinter dem langsamsten auf der rechten Spur
ansammeln, während sich hunderte von PKW auf der linken Spur
hinter dem ebenfalls langsamsten ansammeln (der kann ja
nirgends mehr einscheren vor lauter LKW). Da würden Freunde
der schnellen Gangart nur noch im ICE auf ihre Kosten kommen.

Das ist sehr gut lösbar mit einem über das Mautsystem überwachten Mindesabstand der LKW von 100 - 150m und eisenharten Sanktionen bei dessen Mißachtung. Dasselbe für Mißachtung des Rechtsfahrgebotes.

Das LKW-Fahren muss derart unangenehm und teuer werden, dass die Kisten auf die Bahn gezwungen werden.
Sonst erleben wir in 15 Jahren einen verkehrskollaps. Beim ADAC kann man die prognostizierte Steigerung des Gütertransportes nachlesen. Das kann niemals gut gehen. Der Bund müsste zudem bereits jetzt weitreichende Investitionen in den Güterverkehr auf Schienen initiieren. Nichts dergleichen passiert.

Grüße,
M.

Moin!

Vieleicht gibts ja ne Datenbank wo man sowas eintragen kann,
Autobahnkm, Datum, LKW-Beschriftung, Dauer Überholvorgang,
Kennzeichen,
Ärgerfaktor, Anzahl der Lichthupen, Anzahl auf der
Standspurüberholer
usw…

Sind die von mir hervorgehobenen Tätigkeiten deiner Meinung
nach eine automatische Reaktion auf einen LKW-Überholvorgang?
Ich bin häufig auf überfüllten BAB unterwegs. Beim Verhalten
mancher PKW-Fahrer sind die Elefantenrennen nun wirklich das
geringste Problem. Geduld ist auf den Autobahnen sowieso
gefragt. Ein Anrecht auf eine freie linke Spur gibt es nicht.

Es gibt ein Anrecht darauf, dass andere auch die StVO
einhalten. Zum Thema Ueberholen gibt es klare regeln, welche
durch einen mehrere Km andauernden Ueberhovorgang klar
gebrochen werden.

Das ist absolut richtig. Überholen darf man nur, wenn die
eigene Geschwindigkeit deutlich höher liegt als die
Geschwindigkeit des zu überholenden Fahrzeugs. Insofern sind
viele LKW-Überholvorgänge nicht rechtmäßig und können andere
Verkehrsteilnehmer behindern. Doch, wie du eingangs schon
schreibst, die Verfolgung dieser Verstöße obliegt den
Behörden. Ein PKW-Fahrer wird durch das Fehlverhalten anderer
auf keinen Fall berechtigt, selbst die Regeln zu
überschreiten, etwa durch zu geringen Abstand, Nötigung oder
rechts überholen.

Und?
Schrieb ich etwas anderes?

Da bringt Deine ueberfluessige Moralkeule nichts.

Warum liest du nicht erst genauer, bevor du mit soetwas
ankommst?

Bitte?

Aber evtl. wird das LKW-überholverbot zumindest in nrw
realität, an manchen Tagen ist es wünschenswert…

Ein generelles LKW/Ueberholverbot auf 2/spurigen und ein
variables auf 3/spurigen Strecken ist ueberfaellig.

Mag schon sein. Aber wer nach kapazitätssteigernden Maßnahmen
schreit, sollte zunächst mal beim naheliegensten anfangen.
Dies ist nachweislich das Tempolimit von 120 oder 130 km/h.

Inweieweit loest ein solches Tempolimit das Problem der
Elefantenrennen?

Das habe ich doch gar nicht geschrieben. Ich bin nur der
Ansicht, dass man zunächst beim naheliegenden anfangen sollte.
Wenn ein LKW-Überholverbot den Verkehrsfluss verbessern kann,
dann bitte. Aber dann sollte man auch schauen, welche
Maßnahmen noch zur Stauvermeidung dienen und nicht die
LKW-Fahrer zu den alleinigen Sündenböcken machen.

Hier geht esnicht um irgendwelche Befindlichkeiten, sondern um Behinderung, Nötigung und Gefährdung durch LKW-Fahrer.
Diese Kisten gehören auf die recht Spur und mir persönlich ist es nicht wichtig, ob dadurch der Yoghurt 2h später vor dem Supermarkt steht.

Fahrer, die
auf einer dicht befahren Autobahn mit vielen langsamen
Fahrzeugen ständig auf eine hohe V beschleunigen, ständig
wieder abbremsen und den Abstand nicht einhalten, verursachen
Stau.

Böse Autofahrer!

Dass rechtfertig jedoch keine Elefantenrennen, die ja maßgeblich zu diesen ständigen Bremsmanövern beitragen.

Inwieweit traegt ein generelles Tempolimit zur Steigerung der
Kapazitaet der Fernstrassen bei? Merke, bereits jetyt liegt
die durschn. V bei ca 130.

Nein, diese Diskussion ist hier schon so oft geführt worden,
dass ich mich nicht nochmal drauf einlasse. Es ist hier auch
schon belegt worden, dass sowohl wissenschaftliche
Überlegungen als auch empirische Untersuchungen dafür
sprechen, dass eine eher gleichmäßige Geschwindigkeit die
Kapazität verbessert.

So ist es. Ist aber reine Ablenkung.
Also bitte noch einmal: Dein Gegenargument zur ohnehin existierenden durchschn. V von ca. 130 bitte.

Wo man dann schneller fahren kann, z.B. nachts, braucht es auch kein Limit.

Das Ammenmärchen vom Stau durch Schnellfahrer muss nun wirklich nicht mehr ernsthaft diskutiert werden.

Die Verkehrsdichte reguliert die Vmax ohnehin auf ein Mass um die RichtV herum. Da braucht es keinen zusätzlichen Schilderwald.
Ergänzende(!) Eingrife über intelligent gesteuerte(!), variable(!) Vekrehrsleitsystem können den Fluß dann optimieren. Ein generells V-Limit ist daneben vollkommen unnötig und rein politisch (oder waswasichwie) motivierte Dogmatik.

Grüße,
M.