wir nutzen zum Heizen eine elektrische Nachtspeicherheizung.
Normalerweise, wenn der Stromversorger abends auf NT schaltet, dann schaltet irgendwas (wohl Steuergerät oder Schütz) in unserem Sicherungskasten um und die Heizungen laden sich auf.
Dass die Heizungen „freigeschaltet“ sind, merkt man daran, dass ein Brummen aus dem Sicherungskasten kommt. Ist gerade HT, dann brummt es nicht, die Heizungen laden sich also auch nicht auf.
Nun haben wir aber seit letzter Woche das Problem, dass es im Sicherungskasten nun auch tagsüber anfängt zu Brummen und die Heizungen sich aufladen. Wir haben das glücklicherweiße direkt am 2. Tag festgestellt, sodass wir zurzeit tagsüber die Sicherung der NSH rausnehmen, damit sie sich nicht aufladen kann.
Was denkt ihr, dass da kaputt ist? Der Schütz? Oder das Steuergerät der NSH?
Es fängt eigentlich meist mittags an zu brummen und hört dann gegen Abend (17-18 Uhr) wieder auf.
Ich habe es meinem Vermieter schon mitgeteilt, allerdings hat er mir bisher 3 mal gesagt, dass ein Elektriker kommen würde, es kam aber bisher nie einer. Er wollte sich nun vorgestern oder gestern nochmal melden, hat er aber wieder nicht. Daher würde es mich mal interessieren, ob ihr evtl. wisst, an was es liegen kann, denn er ist wohl immer der Meinung, dass unser Stromversorger eben tagsüber schalten würde, aber das tun sie nicht. Habe dort angerufen und unser Nachbar hat das Problem auch nicht.
Frage dazu den Energieversorger.
Es kann durchaus sein,der gibt auch tagsüber Ladezeit zum NT frei.
Wenn die Heizung Wärme braucht,kann das sinnvoll sein.
Einfach tagsüber beim Einschalten(Heizungsschütz im Si-Kasten) den NT-Zähler beobachten,läuft er,dann ist wohl alles richtig.
Läuft hingegen der Tagstrom HT,dann stimmt etwas nicht !
Ob Ladezeit benötigt wird,sollte eine Aufladesteuerung mit Restwärmefühler ermitteln. Falls genug Restwärme,wird auch nicht aufgeladen.
Das spricht für einen Fehler an der Ansteuerung des Heizungsschützes.
Der Schaltbefehl kommt vom Steuergerät des E-Versorgers.
Da kann etwas defekt sein.
Deshalb den Versorger benachrichtigen zur Kontrolle,es ist sein Gerät!
Wenn Du tagsüber selbst die Heizung einschalten kannst,dann natürlich zum teuren Tagstrom(HT),kann der Fehler auch an diesem Schalter liegen.
Er könnte unkontrolliert einschalten(unwahrscheinlich,aber denkbar).
Vorsorglich die Steuersicherung oder die Stromkreissicherungen der Heizgeräte herausnehmen,dann kann es nicht tagsüber heizen und den E-Versorger anrufen und die Störung melden.
tagsüber anschalten kann ich meine Heizung nicht. Sie geht nur an, wenn sie eben „freigeschaltet“ wird und das sollte nur im NT sein.
Beim Versorger hatte ich eigentlich schon angerufen, dort hieß es aber, dass Steuergerät und der Schütz Sache des Vermieters wären, er also dafür sorgen müsse, dass diese funktionieren.
Daher bin ich jetzt etwas verwirrt. Gibt es da unterschiedliche Regelungen?
Ist es ein Mehrfamilienhaus/Mietshaus ?
Dann kann es nur 1 Zentralgerät im Keller geben für alle Wohnungen im Haus,die mit Nachtstrom heizen. Das ist Eigentum des Energieversorgers.
Daran kann eine private Aufladesteuerung angeschlossen sein,die auf die Heizungsschütze in den Wohnungen einwirkt.
Wenn es so ist,wäre die Fehlerbehebung wohl doch Vermietersache.
Wie diese Steuerung aber ohne Schaltbefehl vom Energieversorger einschaltet,weiss ich nicht schaltet,es kann sich um einen technischen Defekt handeln.
Der könnte sich auch in anderen Wohnungen zeigen,denn der Schaltbefehl
kommt gleichzeitig in alle Wohnungen mit Nachtstromheizungen.
Sonst wäre ein Fehler nur in Deinem Si-Kasten denkbar,lose Leitungen usw.
es ist ein Haus mit 8 Wohneinheiten, allerdings haben nur die beiden Wohneinheiten oben elektrische Nachtspeicherheizungen, da dort 1995 ausgebaut wurde. Sonst wird im Haus mit Gas geheizt.
Im Keller gibt es nur ein Steuergerät, das zwar unter den „Sicherungen“ (diese runden) der Nachbarn hängt, aber wohl für uns beide da ist.
Allerdings sind die beiden Anlagen auch nicht gleich, denn wir können lediglich am Heizkörper Aufladung (1-3) und Temperatur (1-7) einstellen, die Nachbarn haben noch einen Thermostat mit Angaben in °C an der Wand, worüber sie die Heizung steuern können.
Bei den Nachbarn scheint aber alles zu funktionieren, der Defekt ist nur bei uns.
Wie belastbar sind Sicherungen denn? Also wenn ich die jetzt jeden Abend rausmache und morgens wieder reinmache, das müsste die schon aushalten, oder gehen die Dinger schnell kaputt?
Wenn ihr keine Aufladeautomatik habt,also selbst die Aufladezeit am Stufenschalter 1-3 wählen müßt,gibt es dort nicht auch die Stellung „0“ ?
Schaltet dann trotzdem das Schütz ein ?
Dann bleibt bis zur Fehlerbehebung nur das Abschalten der Sicherungen der Heizgeräte oder wenn vorh. die Sicherung für das Schütz(die Schützspule),oft als „Steuersicherung“ bezeichnet.
es ist schon eine Art Automatik, denn am Regler wählen wir, wie stark sich die NSH aufheizt. Also Stufe 1 wäre dann 1/3 und Stufe 3 eben 100%.
Auf 0 können wir sie auch stellen. Ich mache nur aktuell die Sicherung raus, weil das eben einfacher ist, als bei allen 4 Heizungen den Regler immer zu verstellen. Aber das kann ich natürlich auch machen.