hallo,
meine Elektr. Zahnbürste ist vom 1 Tag auf den anderen TOT:
blend-a-dent Dental Center Professional S Type 097991
ich hatte den akku vergangene woche wie immer leergebraucht, und dann wieder den stecker der basisstation ans stromnetz angeschlossen, damit der akku sich bis nächsten tag wieder laden kann - mache das schon seit jahren immer so, damit nicht die ganze zeit die ladestation am netz hängt.
dann wollte ich die bürste am nächsten tag wieder benutzen, aber es kam keine bewegung.
zuerst dachte ich, ich hätte vielleicht die bürste versehentlich in der schalterposition „ein“ in die ladeschale gesteckt, legte den schalter um, und stellte sie bis abends wieder in die ladeschale. aber dann immer noch TOT.
der netzstecker sitzt richtig - die (von der bürste separate) munddusche funktioniert.
was ist passiert? was kann ich tun? bin als extremreparierer für alle begründungen und tricks dankbar.
lg, pit
Das ist der normale Tod einer Zahnbürste. Die Gehäuse sind nicht so wasserdicht wie man es hofft, also dringt Feuchtigkeit ins Innere. Die Folge ist Oxydation der elektrischen Leiter, und die geht irgendwann so weit, dass die Leiter aufgetrennt sind und kein Strom mehr fließen kann. Accu und Motor selbst sind normalerweise noch völlig intakt, wer löten kann, kann sich also an einer Reparatur versuchen.
Gruß, multze
Das ist der normale Tod einer Zahnbürste. Die Gehäuse sind
nicht so wasserdicht wie man es hofft, also dringt
Feuchtigkeit ins Innere. Die Folge ist Oxydation der
elektrischen Leiter, und die geht irgendwann so weit, dass die
Leiter aufgetrennt sind und kein Strom mehr fließen kann. Accu
und Motor selbst sind normalerweise noch völlig intakt, wer
löten kann, kann sich also an einer Reparatur versuchen.
hi matze,
also hab unter anwendung von brachialgewalt das gehäuse gesprengt und die relevanten lötstellen mal unterbrochen.
ohm’ische prüfung:
die ladespule in der bürste, die beiden in reihe geschalteten 1,5V-akkus, und der motor hatten durchgang, der schalter in der stellung „ein“ auch, in „aus“ nicht.
„volt’ische“ prüfung:
die ladestation liefert knapp 3V, die akkus sind vollkommen leer, der motor läuft wenn man ihn mit einem 3V-netzteil direkt anspricht.
dann wieder ladespule und akkus zusammengelötet, und in die ladestation gestellt. die akkus hatten am nächsten tag ihre volle 3V. ich ließ den motor an und die akkus entladeten sich vollständig. dann hab ich sie wieder über nacht laden lassen - alles okay. dann wieder alles verlötet, gehäuse mit UHU-allplast großzügig zusammengeklebt.
sie schnurrt wieder, obwohl ich keinen fehler diagnostizieren konnte, und doch auch nichts verändert habe. naja - immerhin 
das gehäuse sieht jetzt eben aus wie ausgek**** 
lg, pit
also hab unter anwendung von brachialgewalt das gehäuse
gesprengt und die relevanten lötstellen mal unterbrochen.
Hello, Pit, Brachialgewalt? Normalerweise lässt sich der Boden der Zahnbürste aufschrauben, deshalb sind im Außenkranz extra zwei Aussparungen, damit man einen Hebel zum Aufdrehen (und Zudrehen) ansetzen kann… Naja, kommt sicher auf das Modell an!
Gruß, multze
hallo multze,
bei mir nichts zum rausdrehen. rundum verklebt oder HF-verschweisst.
aber sie schnurrt wieder wie am ersten tag.
danke, pit
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