Hallo zusammen,
bei uns im Haus ist eine Steigleitung mit dem Querschnitt 4 * 10mm² installiert.
Die Absicherung ist 3 * 35A (ich glaube träge).
Nun meinte ein Elektriker, daß bei der gegebenen Absicherung bei Überlast Brandgefahr durch eine durchschmorende Leitung vorliegt.
Ein anderer Elektriker sagte mir, daß men eine Leitung dieser Dicke auch mit 3 * 50A absichern könnte, ohne daß da was brennt.
Was soll ich nun glauben?
Bevor ich nun die Technischen Weke anschreibe, möchte ich mich hier erstmal informieren, was die Fachleute dazu sagen.
Zur Info: Die Hauptsicherung ist in den letzten 15 Jahren nur einmal rausgeflogen, wenn ich mich recht erinnere. Wenn wir Stromausfall hatten, lag die Ursache immer außerhalb des Hauses…
Vielen Dank im voraus!
Der Frogger
Hallo,
welches EVU ist zuständig? Wann wurde die Anlage errichtet?
Da diese nun ja in Betrieb ist, gehe ich davon aus, daß im EVU Bereich ein 4adriges Kabel zulässig ist. Der Querschnitt von 10 qmm ist ausreichend (nach der alten Tafel 9 der VDE 0100 für Mehradrige Kupferleiter sogar bis 65A, bei einer Umgebungstemperatur von 25GrdC.
Die Tafel wurde in den 80er Jahren in dem Bereich um eine Querschnittgröße erhöt und nach ca. 3Jahren wider zurückgenommen, so daß der Stand nach Tafel 9 wider aktuell wurde.
Da die L oder B 16A Sicherungsautomaten nicht selektiv zu 35A Vorsicherungen sind, kann es bei einem Steckosen oder Lampenkurzschluß zum Ausfall der Hauptsicherung kommen. Also diese gegen 63A wechseln lassen.
Cheers
Friedrich-matthias
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