Elektrische Zahnbürste

Hallo Leute,
ich muss in der Schule ein Fallbeispiel bearbeiten und wollte gerne wissen, ob ihr mir dabei helfen könnt ^^ Habe nämlich keine Ahnung davon:

Situationsbeschreibung:
Sie arbeiten bei der Firma Braun AG in Kronberg und sind für die Kundenbetreuung zuständig. Dabei gehört auch das Beantworten von technischen Fragen zu Ihrem Aufgabenbereich.

Ein Kunde hat in dem Kundendienstforum folgende Anfrage gestellt: „Ich bin Einzelhändler in Frankfurt und bin von meinen Kunden schon häufiger gefragt worden, wie denn das Aufladen der elektrischen Zahnbürsten ohne Kabelverbindung funktioniert. Zudem sollen angeblich auch andere elektrische Geräte wie Computer, Fernseher oder sogar Elektroautos in Zukunft ohne Kabel betrieben werden können. Ist diese Aussage grundsätzlich richtig?“

Hallo,

Nachdem das Motto hier „Keine Hausaufgabenlösungen!“ lautet, die Frage: Wie könnte so ein Ladesystem beschaffen sein? Kleiner Tip: Woraus bestehen die gebräuchlichen Ladeteile?

Es grüßt
Der Daimio

Hallo,
hier im Archiv findet sich sowas immer mit bischen Mühe:

…wie denn das Aufladen der elektrischen Zahnbürsten ohne
Kabelverbindung funktioniert.

/t/elektrische-zahnbuerste-aufladen/4977174/2

Zudem sollen angeblich auch andere elektrische
Geräte wie Computer, Fernseher oder sogar Elektroautos in
Zukunft ohne Kabel betrieben werden können. Ist diese Aussage
grundsätzlich richtig?“

Ja, wie in dem Artikel bemerkt ist, gibt es so was tatsächlich.
Gruß Uwi

Das ist ein offener Trafo.
Im Unterteil steckt die Primärspule, im Oberteil die Secundärspule.
Bringt man jetzt die Secundärspule in die Primärspule wird ein
Wechselstrom in der secundären Wicklung induziert.
Dieser wird gleichgerichtet und lädt eine Super-Kondensator (Gold-Cap).
Braucht man nur noch einen Schalter und einen kleinen Motor
so wie ein bisschen Mechanik und schon glänzen die Zähne wieder.

Hallo.

Ist richtig. Aber ich möchte noch eines anmerken.

In den meisten Fällen, fast 90 Prozent, ist aber die Primärwicklung im Ständer nicht netzpotentialführend.

Ich halte es sogar für möglich, daß das gar nicht erlaubt wäre.

Frdl. Grüße, Michael

PS Hauptsächlich, damit keiner auf blöde und gefahrvolle Gedanken bei SELBSTBAUARBEITEN kommen kann, schreibe ich das.

Hallo,

In den meisten Fällen, fast 90 Prozent, ist aber die
Primärwicklung im Ständer nicht netzpotentialführend.

Hast Du mal ein Beispiel für diese Behauptung? Bei vielen meiner bisherigen Zahnbürsten war das nämlich der Fall. Und das ist auch ganz problemlos, weil da eh’ niemand dran kommt - die sind schließlich vergossen. Nur bei der neuesten meiner Kinder gibt es ein Stecker(schalt)netzteil.

Btw., es ist auch immer ein Akku und kein Goldcap gewesen.
Gruß
loderunner

Hallo.

btw, es ist auch immer ein Akku und kein Goldcap gewesen.

Und das dachte ich mir auch, unabhängig von der unteren Sache.

ist aber die
Primärwicklung im Ständer nicht netzpotentialführend.

Hast Du mal ein Beispiel für diese Behauptung? Bei vielen
meiner bisherigen Zahnbüsten war das nämlich der Fall. Und
das ist auch ganz problemlos, weil da eh’ niemand dran kommt -
die sind
schließlich vergossen. Nur bei der neuesten meiner
Kinder ist es ein Stecker(schalt)netzteil.

Ich glaube oder glaubte es nicht aufgrund eines Beispiels, sondern wegen der Möglichkeit, daß die Vergußmasse meiner Meinung nach (besser als „Vergußmasse“ wäre der Ausdruck PLASTIK) nicht genügend verschleißstabil ist.

Frdl.
Grüße, Michael

Hallo.

Ich glaube oder glaubte es nicht aufgrund eines Beispiels,
sondern wegen der Möglichkeit, daß die Vergußmasse meiner
Meinung nach (besser als „Vergußmasse“ wäre der Ausdruck
PLASTIK) nicht genügend verschleißstabil ist.

Wo soll denn da Verschleiß herkommen?
Gruß
loderunner

Hallo.

Wo soll denn da Verschleiß herkommen?

Es war etwas allgemein ausgedrückt.

Bei jedem Auflegen der eigentlichen Zahnbürste a. das Ladeteil hobelt sich ein winzig kleines Bißchen Kunststoff ab. Von der Pr.-Wicklung-denn nichts anderes stellt ja (bei der Variante) das Ladeteil dar. Das isolierende Material wird dünner.

Klar, das ist ja sehr minimal bzw. langsam. Aber man kann das gerne auch beschleunigen: Der eine oder andere knallt die Zahnbürste mit Wucht auf die Lade-„Schale“.

Ist schon klar, bei der Argumentation dürfte es wohl gar nichts elektrisches geben. Vielleicht (ganz) klar, aber wir reden hier vom Bad. So stellt sich der „Vergleich“ auch ANDERS dar.

Frdl.
Grüße, Michael

Hi,

Wo soll denn da Verschleiß herkommen?

Es war etwas allgemein ausgedrückt.

Bei jedem Auflegen der eigentlichen Zahnbürste a. das Ladeteil
hobelt sich ein winzig kleines Bißchen Kunststoff ab. Von der
Pr.-Wicklung-denn nichts anderes stellt ja (bei der Variante)
das Ladeteil dar. Das isolierende Material wird dünner.

Ich habe mittlerweile die zweite E-Zahnbürste. Bei der ersten gab irgendwann der Akku seinen Geist auf, die zweite funktioniert noch.

Verschleißspuren am Ladeteil hab ich jedenfalls noch nicht bemerken können.

Gruß S

Zu 51,25 % Off-Topic
Hallo.

…war etwas allgemein ausgedrückt.

… Von der
Pr.-Wicklung-denn nichts anderes stellt
ja (bei der Variante) das
Ladeteil dar. Das isolierende Material wird dünner.

…Verschleißspuren am Ladeteil hab ich jedenfalls noch nicht
bemerken können.

Wenn ich mir anschaue, in was für einem Zustand Mobilteile von Schnurlostelefonen oft sind, kann es aber sein, dass ein bestimmter Teil von Leuten solche Mobilteile (auch die elektr. Zahnbürsten) mit so viel Geschwindigkeit im 90-Grad Winkel zur Erdhorizontalen, wie gesagt, auf die Station drauf-„stellen“, dass es gleich beim 1. Male zu einem Bersten und Auseinanderfliegen der netzpotentialführenden Bauteile kommt. Im Bad.

Beim Telefon ist aber ein NT davor, das trennt.

Frdl.
Grüsse, Michael