Elektrischer Widerstand

Hallo Leute.
Ich suche einen Draht, der möglichst „dünn“
sein soll und bei 1,2 Volt 3oo mA durchlassen soll.
D.h. 3o Lampen mit je 15 mA sind in angehängt und
die letzte soll genauso hell leuchten, wie die erste.
Gruß, Walter

Dann würde ich vorschlagen, Du nimmst einen Draht mit einem möglichst geringen spezifischem Widerstand. Silber eignet sich da hervorragend, ist angesichts des Preises aber nicht jedermanns Sache… Mal im Ernst: Kupfer! 300mA ist „kein Strom“, wenn man annehmen darf, daß Du mit dünn nicht gerade 1µm oder so meinst. Bei 0,5mm² Cu-Draht dürfte der Widerstand bei nicht allzugroßer Länge keine Auswirkung auf die Helligkeit Deiner Lampen haben…

Hallo Walter,
mit diesen Angaben läßt sich das Problem nicht optimieren. Als Material kommt allerdings nur Elektrokupfer in Frage. Silber ist nur geringfügig besser leitend als Kupfer, aber um ein Vielfaches teurer.

Ich suche einen Draht, der möglichst „dünn“
sein soll und bei 1,2 Volt 3oo mA durchlassen soll.

Das schafft auch ein Haardicker Kupferdraht, wenn er nicht gerade aufgewickelt ist.

D.h. 3o Lampen mit je 15 mA sind in angehängt und

Ich komme da auf 450 mA bei Parallelschaltung. Aber warum keine teilweise oder vollständige Serienschaltung ? Bei 1,2V ist Parallelschaltung extrem unpraktisch.

die letzte soll genauso hell leuchten, wie die erste.

Genau da liegt das Problem. Bereits 0,1 V Spannungsabfall am Draht verdunkelt die letzte Birne deutlich. Je länger der Draht ist, desto dicker muß er sein, um das zu verhindern. Du mußt also unnötig dicken Draht verwenden. Bei Serienschaltung hast Du dieses Problem nicht. Arbeitest Du z.B. mit 12 V, kannst Du je 10 Birnen in Serie schalten und es fließen nur noch 45 mA

Jörg