Elektro-Heizung mit Asbest

Hi!

Ich bin nicht sich, ob ich in diesem Brett richtig bin. Naja, probieren wir’s mal:

Wir haben eine uralte (aus den 70ern) Elektro-Heizung (diese „riesigen“ graue Blöcke in den Zimmern), deren Frontseiten von innen mit Asbest ausgekleidet sind.

Nun, da der Frühling kommt, läuft die Heizung nicht mehr und seit dem muffelt eine von Ihnen ganz fürchterlich. Diesen Geruch kann ich mit nichts vergleichen.

Nun die Frage: Hat das was zu bedeuten? Woher kommt das? Sind diese Asbest-Dinger wirklich so schlimm wie ich’s befürchte oder haben meine Eltern recht, die darin keine Gefahr sehen?

Vielen Dank im Voraus

Mfg

Cypher

Hallo!

Sofern asbesthaltiges Material dicht abgeschlossen eingebaut ist, passiert nichts. Eingeatmete Asbestfasern können aber eine ernsthafte Gesundheitsgefahr darstellen. Wenn man sich die Konstruktion eines Nachtspeicherofens ansieht, kann von dichtem Anschluß keine Rede sein. Deshalb bin ich der Meinung, daß asbesthaltige Nachtspeicheröfen entsorgt werden sollten. Die Entsorgung ist teuer und längst nicht jeder Recyclingbetrieb nimmt die Materialien an. So kostet die Entsorgung z. B. in Hamburg bei Anlieferung in luftdichter Verpackung ca. 150 DM pro Ofen.

Gruß
Wolfgang