Elektroartikel aus den USA nach Deutschland

Hallo zusammen, kann mir jemand sagen, wie der export von elktroartikeln (also z.B. Laptop, GPS, Digicam etc) beschränkt ist bzw ab wann man wie viel Zoll zahlen muss?!
Google war leider nicht sehr ergiebig :smile:
Viele Grüße+Dank
nele

Auf http://www.zoll.de sollte man dazu alles finden.

MOD: Link klickbar gemacht.

Hallo Nele,

wenn dich das nicht stört, dass die Geräte durchweg mit 110 Volt laufen, wirst du etwas Zoll(ca. 10-20 %) und die MwSt. bei der Einfuhr bezahlen müssen. Dafür holst du dir deine Tax in USA bei der Ausfuhr zurück.

Tschüss
Bernd

Hallo zusammen, kann mir jemand sagen, wie der export von
elktroartikeln (also z.B. Laptop, GPS, Digicam etc) beschränkt
ist bzw ab wann man wie viel Zoll zahlen muss?!

Hi,

den Zollsatz kann man aus dem sog. „elektronischen Zolltarif“ EZT ermitteln, in dem jede Art von Materie penibel erfaßt ist. Ich kann Dir einen Link zum Online-EZT geben - http://europa.eu.int/comm/taxation_customs/dds/cgi-b… - da Du aber im Umgang mit dem Ding nicht geschult bist kannste vergessen daß Du dort die Angaben findest, die Du suchst. Selbst „Leute vom Fach“ kämpfen regelmäßig bis an die Schmerzgrenze mit dem Ding…

Der Zollsatz für alle Artikel ist unterschiedlich, man muß also für jede Ware und zusätzlich das Ursprungsland den entsprechenden Zollsatz ermitteln (Achtung: eine in Japan hergestellte Digicam, vertrieben in den USA, hat weiterhin den Ursprung Japan und wird nach den für Japan geltenden Zollabgaben berechnet). Dieser wird prozentual auf den Warenwert UND einen Teil der Fracht angewendet (USA: je nach Bundesstaat und Entfernung nach Europa müssen 70-78% der Frachtkosten eingerechnet werden.

Zusätzlich zahlt man Einfuhrumsatzsteuer (EuSt), die immer 16% beträgt. Sie ist das Pendant zur Mehrwertsteuer, die man bei einem Kauf im Inland/der EU hätte zahlen müssen.
Diese 16% müssen vom Warenwert, den kompletten Frachtkosten UND dem oben erklärten Zollsatz berechnet werden.
Als Privatperson sind diese 16% „weg“, bei Vorsteuerabzugsberechtigten ist es ein durchlaufender Posten, man zahlt die Kohle erstmal, bekommt sie aber später erstattet.

Insgesamt sind solche Importe regelmäßig seeeehr teuer, genau das ist aber auch der Sinn: durch Zölle soll erreicht werden daß die Bürger in EU-Land kaufen um die hiesige Wirtschaft zu schützen. Deswegen werden die Abgaben möglichst so kalkuliert daß ein Import sich finanziell nicht mehr rechnet.

Fazit: Regelmäßig lohnen sich solche Importe nicht weil Kosten, der Aufwand und das notwendige Wissen sehr anspruchsvoll sind und man unter dem Strich meist einfacher und oft nicht wesentlich teurer davonkommt wenn man die Ware gleich hier kauft anstatt beim Import einen riesigen Rattenschwanz an Papierkram und unwägbaren Folgekosten tragen zu müssen.

Dazu kommt daß US-Geräte auf 110W laufen - wir haben hier bekanntlich 220W in der Steckdose. Amerikanische Geräte funzen hier also auf Anhieb nicht (wenn man von den 2 Sekunden bis zur Explosion des Gerätes absieht) sondern es muß immer ein Wandler zwischengeschaltet werden…

Fazit: immer wieder eine interessante Idee, aber in der Praxis für private Importeure zu teuer und umständlich.

Gruß,

MecFleih

Hallo Bernd,

endlich mal einer, der dazu mehr weiß:

An der Frage, ob und wie die Sales Tax bei Export aus den USA erstattet werden kann, haben wir uns hier schon einige Male ohne befriedigendes Ergebnis die Zähne ausgebissen.

Einzige konkreten Ergebnisse bisher: Die Sales Tax von Louisiana wird an Ort und Stelle erstattet, wenn der Käufer nachweist, dass er Tourist ist. Und Oregon erhebt keine Sales Tax.

Wie siehts jetzt insgesamt, auch in den anderen Bundesstaaten, mit Erstattungsverfahren bei Export aus?

Schöne Grüße

MM

servus,

da muss ich jetzt mal widersprechen: die geräte aus den usa laufen nicht grundsätzlich mit 110 volt sondern viele haben multi-voltage netzteile, also mit 220 volt kein problem.
ich hab mir seinerzeit einen ipod und einen laptop in den usa gekauft, beides läuft ohne probleme hier am netz.

und zoll hab ich auch nicht gezahlt, da musst du allerdings auf risiko gehen. ich hab so getan als hätt ich das zeug schon gehabt (ohne verpackung etc.) und keiner wollte was von mir wissen, und ne menge dabei gespart! ich weiss auch nicht ob JEDER mit laptop überprüft wird, bei der menge an leuten kann ichs mir nicht vorstellen.

gruss,
sebastian

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Hi,

und zoll hab ich auch nicht gezahlt, da musst du allerdings
auf risiko gehen.

Mit anderen Worten: Du hast das Zeug geschmuggelt. Und das postest Du auch noch mit Deinem Namen und Wohnort. Tsssss. Leute gibt es …

Ciao R.

Falls demnächst irgendjemand bei Dir auftaucht: Ich war es nicht.

uuh, da bekomme ich ja geradezu angst. im übrigen - mehr als mein name und die stadt wird nicht herauszubekommen sein, da bin ich ja gespannt. ich werd mich am besten gleich stellen, bevor das sek hier anrückt :wink:

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