ich suche im Rahmen meiner Studienarbeit nach Ansprechpartnern die mir bei folgenden Fragen weiterhelfen können:
wer stellt Elektrofilter in Kleinstbauweise her? (max-Maße h: 200mm, b: 500mm, l: 400mm, Luftvolumenstrom max: 1500-2000m^3)
wer hat Erfahrung mit Elektrofiltern zur Rußfilterung?
wer hat „eventuell“ Erfahrungen mit dem Einsatz von Elektrofiltern im PkW als Rußpartikelfilter? Wenn auch eher unwahrscheinlich
wo liegen konkret die Probleme beim Einsatz des Elektrofilters als Rußpartikelfilter im PkW ( Z.B Temperatur, elektrische Leitfähigkeit des Ruß usw.) und wie lassen sich diese eventuell umgehen
ich habe in diesem Forum vor ein paar Monaten schonmal gepostet und möchte daher vorweg gleich alle user darum bitten auf Antworten wie zb „google hilft“ usw zu verzichten
ich freue mich auf Ihre Antworten
Mit freundlichen Grüßen / With best regards
Sven Geisenhof
naja, dafür ein „richtiges Brett“ zu finden ist auch gar nicht
so einfach
Alles was mit Partikelphysik zu tun hat ist entweder Bestandteil
irgendwelcher speziellen Technologien oder wird im speziellen
Fall auch in der Verfahrenstechnik behandelt.
Es gibt da aber tatsächlich nur eine Hand voll echter Experten.
Sonst wäre es in Physik noch am ehesten gut aufgehoben.
Diejenigen, welche solche Filter anwenden und auslegen,
findest du eher im Chemie-Brett.
Anwenden ja, aber darüber Bescheid wissen - eher nein, genauso
wie der Elektriker, der es nur anschließt.
Abgesehen davon ist die Aufgabenstellung reiner Technik-Nonsens.
Das habe ich aber schon vor paar Monaten versucht klarzumachen.
Das ist so, als ob jemand auf die Idee kommt, seine Teller
statt mit Wasser doch lieber mit flüssigem Helium zu spülen.
„Muß doch möglich sein, den beides sind Flüssigkeiten.“
Der Fragesteller hat sich in der Problematik zwischenzeitlich
offenbar noch kein Stück weiter qualifiziert.
Abgesehen davon ist die Aufgabenstellung reiner
Technik-Nonsens.
Das habe ich aber schon vor paar Monaten versucht
klarzumachen.
Ja das habe ich so auch mehrfach weitergegeben. Doch es reicht dem „Aufgabensteller“ wenn die Punkte aufgezeigt werden an denen die Sache scheitert!
Das ist so, als ob jemand auf die Idee kommt, seine Teller
statt mit Wasser doch lieber mit flüssigem Helium zu spülen.
„Muß doch möglich sein, den beides sind Flüssigkeiten.“
Naja befreit beides von Schumtz denke ich. Nur das eine befreit wohl auch vom Teller
Also es reicht mir völlig wenn die Punkte aufgezeigt werden an denen das Verfahren scheitert.
Also es reicht mir völlig wenn die Punkte aufgezeigt werden an
denen das Verfahren scheitert.
das läßt sich schlecht mit wenigen Worten begründen, aber ich
nenne noch mal ein paar Aspekte (als Student solltest du aber in
der Lage sein, dich auch selber zu Wirkmechanismen und Probleme
schlau zu machen und Zusammenhänge zu erkennen).
Wenn ich mich nicht irre, hatte ich damals schon was zum
Partikelgrößenabhängigen Abscheidegrad von Filtern und allg. Filtermechanismen geschrieben (-> Diffusionsfilter).
Auch die Frage Vibrations- und Stoßempfindlichkeit welche sich
aus dem Funktionsprinzip ergeben sind zu überdenken.
Wie soll der E-Filter abgereinigt werden und wo kommt dann
der Ruß dann hin?
Der Herstell- und Betriebsaufwand sind ebenfalls problematisch.
-> Exakte enge Abstände der Platten, Hochspannungserzeugung,
notwendiges Volumen, Temperaturbeständigkeit usw.
Ein absolutes k.o.-Kriterium schein mir der Fakt zu sein, daß
Ruß gut leitet und damit die notwendige Hochspannung alsbald
kurzschließt.
Es gibt sicher noch ein paar mehr Punkte, aber das ist sicher
schon genug, um das Konzept zu verwerfen.
Gruß Uwi