Hallo.
Habe erst gestern bemerkt, dass in meine neue Wohnung, wo ich noch nicht eingezogen bin, gibt’s kein Starkstrom, nur ganz einfache Normalleitung (1 Phase) die bis 4,4kW gesichert ist.
Jetzt mein Herd mit Induktionskochplatte (max Verbrauch angeblich über 10kW) läuft mit drei Phasen, ist aber die Möglichkeit auf 1, 2 oder 3 Phasen den umstellen (irgendwelche Klammer). Ist ganz klar die 4,4kW wird zu wenig (zumindest kann passieren).
Also 3-Phasen gibt’s nicht, 1-Phase kann zu wenig sein.
Meine Frage ist: Woher kann ich die 2-Phase holen? Einfach aus der andere Steckdose, die unter andere Sicherung läuft? Oder ist es was besonderes wie beim Drehstrom (Spannung zwischen Phasen = 400V)? Normalerweise die Geräte laufen auf 230V und die 3-Phasen sind nur zum Entlasten die andere Leitungen genutzt. Oder?
Gruß
Hallo Namenlose/r
Dein Problem eignet sich nicht für eine Ferndiagnose, zumal Du Vorstellungen hast, bei denen es jeden Fachmann graust.
Du wirst um eine Beratung durch deinen örtlichen Elektroinstallateur nicht herumkommen.
Sorry
merimies
Hallo.
Vielleich habe bisschen zu kompliziert dir Frage gestellt.
Nochmal:
Beim Anschliessen den Einbauherd+Kochfeld (von Bosch) mit „zwei Phasen“-Option, soll die L2-Phase etwas besonderes sein (z.B. um 270° verschoben gegen L1) oder es geht nur um andere Leitung mit eigene Sicherung?
Grüße
Thaddäus
Habe erst gestern bemerkt, dass in meine neue Wohnung, wo ich
noch nicht eingezogen bin, gibt’s kein Starkstrom, nur ganz
einfache Normalleitung (1 Phase) die bis 4,4kW gesichert ist.
Eine Sicherung / ein Leitungsschutzschalter hat einen Auslösestrom.
Den interessiert nicht die Leistung, sondern die Stromstärke.
Du meinst wohl, dass es eine 20A Sicherung ist und hast dann die vor zig Jahren übliche Spannung „220V“ multipliziert.
Jetzt mein Herd mit Induktionskochplatte (max Verbrauch
angeblich über 10kW) läuft mit drei Phasen, ist aber die
Möglichkeit auf 1, 2 oder 3 Phasen den umstellen (irgendwelche
Klammer). Ist ganz klar die 4,4kW wird zu wenig (zumindest
kann passieren).
Das Leben hat gezeigt, dass man mit 20A / Wechselstrom ganz gut kochen kann. 25A wären besser. Drehstrom ist das Optimum.
Also 3-Phasen gibt’s nicht, 1-Phase kann zu wenig sein.
Meine Frage ist: Woher kann ich die 2-Phase holen? Einfach aus
der andere Steckdose, die über eine andere Sicherung läuft? Oder
ist es was besonderes wie beim Drehstrom (Spannung zwischen
Phasen = 400V)?
Du musst den Strom dann dazu überreden, dass er auf dem Rückweg zum Sicherungskasten durch die selbe Leitung geht wie auf dem Hinweg.
Dummerweise ist der Strom aber schlecht erzogen und richtet sich nicht nach Wünschen, sondern nach der Physik.
Fließen auf dem ersten Stromkreis 20A und auf dem zweiten 10A, dann müssen 30A zurück zum Sicherungskasten.
Wie die sich wohl auf zwei Neutralleiter aufteilen?
Normalerweise die Geräte laufen auf 230V und
die 3-Phasen sind nur zum Entlasten die andere Leitungen
genutzt.
Bei Drehstrom hast Du 120° Phasenversatz, der schon manchen Elektrotechnik-Lehrling um den Verstand gebracht hat.
Das Schöne daran:
Bei rein ohmscher Last wird der Neutralleiter immer nur maximal so hoch belastet, wie der am stärksten belastete Außenleiter (Phase).
Somit kann der nicht überlastet werden, da er ja den gleichen Querschnitt wie jeder Außenleiter hat.
Lasse die Installation vor dem Einbau prüfen. Wenn Du Pech hast, dann ist die 20A Sicherung schon zu hoch, weil die Leitung zu dünn ist.
Aus zwei Wechselstromkreisen ein Gerät zu speisen, ist - vereinfacht gesagt - unzulässig.
(Es gibt bestimmte Bedingungen, die theoretisch erfüllt sein könnten, unter denen man es zulässig realisieren kann)
Beim Anschliessen den Einbauherd+Kochfeld (von Bosch) mit
„zwei Phasen“-Option, soll die L2-Phase etwas besonderes sein
(z.B. um 270° verschoben gegen L1)
120°
oder es geht nur um andere
Leitung mit eigene Sicherung?
Nein, es geht darum, dass es sich um 2 Phasen eines Drehstromsystems handelt.
Ohne dass besteht die Gefahr der Neutralleiterüberlastung.
Ganz praktisch besteht kaum eine Möglichkeit, einen Herd einmal an die 20A Heranschlussdose und das andere mal an eine Steckdose anzuschließen. Du hast nur eine Leitungseinführung. Du musst sicher stellen, dass mit der Betätigung einer Abschaltvorrichtung beide Stromkreise spannungsfrei geschaltet werden können. Die beiden EInzelstromkreise müssen eindeutig als dem einen Gerät zugeordnet erkennbar sein. Die Neutralleiter dürfen nicht verbunden sein, der Strom, der auf der einen Leitung hereinfließt, muss auch auf der selben Leitung herausfließen.
Hallo zusammen.
Nein, es geht darum, dass es sich um 2 Phasen eines
Drehstromsystems handelt.
Ohne dass besteht die Gefahr der Neutralleiterüberlastung.
Ganz praktisch besteht kaum eine Möglichkeit, einen Herd
einmal an die 20A Heranschlussdose und das andere mal an eine
Steckdose anzuschließen.
Und das wollte wissen.
Danke sehr!
Gruß
Thaddäus