Elektromagnetisch Kalkprobleme lösen

Man baut das Gerät neben die Wasserleitung, wickelt
2 Kabel um die Wasserleitung und das Problem der Verkalkung
ist gelöst. Kann das wahr sein?

Vielen Dank! Werner Gillmeier

Es geht wohl darum, mit EM - Feldern die Ionen aus dem Wasser zu ziehen. So einfach wird es aber nicht realisierbar sein.

Ich habe selber in der Richtung ein paar Experimente durchgeführt: Die Ergebnisse ließen darauf schließen, daß eine derartige Technologie bei korrekter Verwendung durchaus einige Erfolge erzielen könnte. Man muß aber schon stärkere Felder bemühen, zumal die Wasserteilchen ein „einfaches“ herausziehen erschweren ( die Jungs kollidieren ja ständig miteinander ).
Ich habe so eine Apparatur nie konstruiert, halte es aber für absolut möglich, aber mit zwei Kabeln, die du einfach drumwickelst, ist es nicht getan - du mußt alles, was du rausholen willst schließlich irgendwie abführen - ganz so einfach ist der Aufbau also nicht. Ich hab’ mir damals gedacht, daß ein Gleichstromfeld zusammen mit fließendem (!) Wasser möglicherweise die besten Ergebnisse erzielen könnte - also: während das Wasser bergabläuft, versuchst du die Teilchen mit starken Gleichstromfledern nach außen weg zu ziehen - übrigens viel Spaß beim Auffangen und abführen der Teilchen :smile:

Florian

Soweit ich das mitbekommen habe, sollen die Ionen durch ein elektromagnetisches Feld daran gehindert werden Kristalle zu bilden. Im Labor soll das sogar in gewissen Grenzen funktionieren. Ob das auch in einer Wasserleitung klappt weiß ich allerdings nicht.

Ohne eine erneute Diskussion anstossen zu wollen, das Ding SOLL auf folgende Weise funktionieren:

Was gemeinhin als „Kalk“ in der Wasserleitung bezeichnet wird, besteht aus einer größeren Anzahl verschiedener Verbindungen. Probleme bereitet allgemein das Calciumcarbonat. Dieses Carbonat tritt hautsächlich in zwei Modifikationen auf, das rhombische Aragonit (CCaO3) und der trigonale Calcit (CaCO3).

Wenn ich mich recht erinnere, ist der Calcit der „Böse“ und bildet die ganzen Kalkkrusten. Das beschriebene Gerät soll jetzt mit Hilfe eines Magnetfeldes die Bildung von Calcit verringern, dagegen die Bildung von Aragonit, welches keine Verkalkungen bildet, fördern. Das Gerät soll sogar die Calcit-Kristalle dazu bewegen, sich in Aragonit umzuformen.

Wie gesagt, ich weiß nicht mehr, welche der beiden Formen die „Böse“ ist. Vielleicht weiß es von euch jemand.

Das Gerät in Eigenbauweise wurde bei uns im Chemie-Labor probeweise installiert. Oh Wunder, es hat tatsächlich funktioniert, und keiner wußte warum. Nach ein paar Wochen wars plötzlich wieder das alte Lied, die Verkalkung war wieder da, und wieder wußte keiner warum.

Mein Rat, probiers einfach mal aus, besorg dir Draht und Batterie, die sind nicht allzuteuer. Wenn’s funktioniert, freu dich, wenn nicht hast du das Geld nicht für ein sündteures Gerät rausgeworfen.

Gerhard

Man baut das Gerät neben die Wasserleitung, wickelt
2 Kabel um die Wasserleitung und das Problem der Verkalkung
ist gelöst. Kann das wahr sein?

Ich habe so ein Gerät bisher nur von weitem gesehen. Dabei mußte ich mir 2 Fragen stellen:

  1. Wenn die Drähte nur mit „open End“ um das Wasserrohr gewickelt werden, kann ja kaum ein wesentliches magnetisches Feld entstehen.

  2. Selbst wenn ein Magnetfeld entsteht, wie kann es dann ein eisernes Wasserrohr durchdringen ?

Vieleicht habe ich es aus der Ferne auch nicht richtig gesehen. Was sagen die Hersteller dazu ?

fragt sich Jörg