Elektromotoren - Inbetriebnahme

Hallo zusammen,

habe eine Frage zur Verwendung von Elektromotoren, es waehre schoen,
wenn Sie Sich mit dem Thema besser auskennen als ich.

Plane eine einfache Maschine, in der zwei Elektromotoren verwendet
werden. Die Gleichstrommotoren (24 Volt, 28 Watt) nehmen einen
Nennstrom von 7,5A auf (Dauerbetrieb). Ich hoffe, dafuer reicht das
normale 220 V Netz aus (?) Die Drehzahl soll zudem gesteuert werden,
die genaue Drehzahl ist nicht sehr wichtig, sie soll jedoch
variierbar sein (beispielsweise auf einer Skala von 1 bis 5, wobei 5
einer max. Drehzahl von 60 rpm entspricht).

Mein Problem ist: weiss nicht, welche Bauteile fuer den Betrieb und
Steuerung der beiden Motoren benoetigt werden. Habe mir sagen lassen,
dass dazu u.a. ein Gleichrichter und ein Transformator noetig sind.
Ebenso weiss ich nicht, wie die Schaltung aussehen kann, wie komme
ich von der Steckdose zum Motor?

Vielen Dank und viele Gruesse!
Luigi

Plane eine einfache Maschine, in der zwei Elektromotoren
verwendet
werden. Die Gleichstrommotoren (24 Volt, 28 Watt) nehmen einen
Nennstrom von 7,5A auf (Dauerbetrieb).

7,5A mal 24V sind 180VA. Also das sieht nach mehr als 28W aus.

die genaue Drehzahl ist nicht sehr wichtig, sie soll jedoch
variierbar sein (beispielsweise auf einer Skala von 1 bis 5,
wobei 5
einer max. Drehzahl von 60 rpm entspricht).

Das macht man mit Pulsweitenmodulation. Da gibts auch fertige Schaltungen, such mal bei ELV, Conrad, Reichelt.

dass dazu u.a. ein Gleichrichter und ein Transformator noetig
sind.

Bei 230V und wenig Ahnung: Fertige Schaltungen/Module kaufen!

Ebenso weiss ich nicht, wie die Schaltung aussehen kann, wie
komme
ich von der Steckdose zum Motor?

Sieh erstmal zu, dass Du die genauen Motordaten bekommst, das was Du angegeben hast scheint nicht zu stimmen.

Hallo,

Plane eine einfache Maschine, in der zwei Elektromotoren
verwendet werden. Die Gleichstrommotoren (24 Volt, 28 Watt)
nehmen einen Nennstrom von 7,5A auf (Dauerbetrieb).

daß da was nicht stimmt, wurde ja schon festgestellt.

Ich hoffe, dafuer reicht das normale 220 V Netz aus (?)

Daß 24V-Motoren nicht aus dem 230V-Netz gespeist werden können,
ist Dir aber schon klar, oder?

Die Drehzahl soll zudem gesteuert werden,
die genaue Drehzahl ist nicht sehr wichtig, sie soll jedoch
variierbar sein (beispielsweise auf einer Skala von 1 bis 5,
wobei 5 einer max. Drehzahl von 60 rpm entspricht).

Es sollten also Getriebemotoren sein.
Hast Du da schon was?

Mein Problem ist: weiss nicht, welche Bauteile fuer den
Betrieb und Steuerung der beiden Motoren benoetigt werden.

Wenn wir wüßten, was Du eigentlich vorhast, könnte man mehr sagen.
Bei den bisher eher sehr unplausiblen Angaben kann es auch
leicht sein, daß dein Gesamtkonzept einfach nicht passt.

Habe mir sagen lassen, dass dazu u.a. ein Gleichrichter und
ein Transformator noetig sind.
Ebenso weiss ich nicht, wie die Schaltung aussehen kann, wie
komme ich von der Steckdose zum Motor?

Mal ehrlich. Mit so wenig Kenntnis der Grundlagen wirst Du ohne
Hilfe die Sache wohl gar nicht zum laufen kriegen.
Gruß Uwi

Hi Carsten,

vielen Dank für Deine Antwort.

7,5A mal 24V sind 180VA. Also das sieht nach mehr als 28W aus.

Hier ist mein Motor:
http://www.directupload.net/images/061122/6RDDmpLH.png

Habe die Angaben per Copy/Paste aus dem Internet bezogen, ohne nachzudenken.

Das macht man mit Pulsweitenmodulation. Da gibts auch fertige
Schaltungen, such mal bei ELV, Conrad, Reichelt.

Hmmm, es scheint mehrere Möglichkeiten zur Drehzahlregelung zu geben. Habe bisher von regelbaren Transformatoren und von Transistor-Drehzahlsteller gehört. Die Transistor-Drehzahlsteller sollen dabei zwischen Gleichrichter und Motor eingebaut werden (?).

Die Pulsweitenmodulation habe ich (wenn ich richtig liege) mal für einen kleinen Servomotor benutzt, funktioniert das auch für jeden Gleichstrommotor?

Bei 230V und wenig Ahnung: Fertige Schaltungen/Module kaufen!

Ja, anders werde ich das nicht lösen können.

Viele Grüße
Luigi

Hallo Uwi,

Daß 24V-Motoren nicht aus dem 230V-Netz gespeist werden
können, ist Dir aber schon klar, oder?

Peinlich, aber: Nein, warum?

Es sollten also Getriebemotoren sein.
Hast Du da schon was?

Hier ein Motor, den ich mir ausgesucht habe:
http://www.directupload.net/images/061122/6RDDmpLH.png

Wenn wir wüßten, was Du eigentlich vorhast, könnte man mehr
sagen. :Bei den bisher eher sehr unplausiblen Angaben kann es auch
leicht sein, daß dein Gesamtkonzept einfach nicht passt.

Habe die Angaben aus dem Netz schonungslos herauskopiert, ohne darüber nachzudenken. Eigentlich ist meine Aufgabe gar nicht so kompliziert, möchte einfach zwei Motoren zum Laufen bringen und dessen Drehzahl (in etwa) steuern können. Die „mechanischen Eigenschaften“ der Motoren sind mir dabei bekannt.

Mal ehrlich. Mit so wenig Kenntnis der Grundlagen wirst Du
ohne Hilfe die Sache wohl gar nicht zum laufen kriegen.

Das dürfte wohl richtig sein :wink:

Viele Grüße
Luigi

Wenn du uns sagst was du antrieben möchtest,
weiviel NM du benötigst, bzw was du damit machen möchstest,
wieviel Platz du hast.
Die Drehzahl steht ja schon fast, max 60 Umdrehungen.

Sagen wir ir vielleicht eine Lösung :smile:

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo zoomi,

Wenn du uns sagst was du antrieben möchtest,
weiviel NM du benötigst, bzw was du damit machen möchstest,
wieviel Platz du hast.
Die Drehzahl steht ja schon fast, max 60 Umdrehungen.

Sagen wir ir vielleicht eine Lösung :smile:

Hier ein Motor, den ich mir vorstellen könnte:
http://www.directupload.net/images/061122/6RDDmpLH.png

Das Problem ist nicht so sehr der Motor, sondern die Steuerung und der Anschluss an das Netz.

Viele Grüße
Luigi

Hallo Luigi,

Hier ein Motor, den ich mir vorstellen könnte:
http://www.directupload.net/images/061122/6RDDmpLH.png

Könntest du bitte den Link posten, welcher zu dieser Seite gehört (oder halt den Link zur Homepage und die Artikelnummer) ??
Da waäre ein Link zum Datenblatt, welches einige Fragen kären würde, aber bei einem Screenshot funktioniert das nicht.

MfG peter(TOO)

Hallo,

Daß 24V-Motoren nicht aus dem 230V-Netz gespeist werden
können, ist Dir aber schon klar, oder?

Peinlich, aber: Nein, warum?

Weil ein 24V-Motor eben 24V-Gleichspannung braucht und nicht
230V-Wechselspannung.

Das Problem ist aber leicht lösbar. Du brauchst nur ein
passendes Netzteil. welches die 24V mit ausreichnder Leistung
abgibt.

Es sollten also Getriebemotoren sein.
Hast Du da schon was?

Hier ein Motor, den ich mir ausgesucht habe:
http://www.directupload.net/images/061122/6RDDmpLH.png

Wie schon geschrieben, sind die Angabe 28W und 24V/7,5A nicht
plausibel. Ein direkter Link, so wie Peter es schrieb, wäre
hilfreicher.
Kannst Du mit den Angaben zum Drehmoment was anzufangen?

Wenn wir wüßten, was Du eigentlich vorhast, könnte man mehr
sagen. :Bei den bisher eher sehr unplausiblen Angaben kann es auch
leicht sein, daß dein Gesamtkonzept einfach nicht passt.

Habe die Angaben aus dem Netz schonungslos herauskopiert, ohne
darüber nachzudenken. Eigentlich ist meine Aufgabe gar nicht
so kompliziert, möchte einfach zwei Motoren zum Laufen bringen
und dessen Drehzahl (in etwa) steuern können. Die
„mechanischen Eigenschaften“ der Motoren sind mir dabei bekannt.

Ah ja.

Mal ehrlich. Mit so wenig Kenntnis der Grundlagen wirst Du
ohne Hilfe die Sache wohl gar nicht zum laufen kriegen.

Das dürfte wohl richtig sein :wink:

Welches Budget hast Du zur Verfügung?
Hast Du jemanden, der eine 230V-Anschluß fachgerecht ausführen kann?
Gruß Uwi

Wenn du uns nicht die Grunddaten gibst.
Gewicht
Fahrweg / Hub bzw. Last
und die Zeit

Kann ich dir nicht helfen.

Wir brauchen daraus die NM und Umdrehungen für den Motor, also auch da Getriebe.
Dazu dann müssen wir wissen ob er positionieren soll oder nicht udn wie genau.

Warum du da eine Gleichstommotor verwenden willst und den regeln verstehe ich auch nicht.

Brauchst du davon 1,viele oder sehr viele?

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo Luigi

das Bild ist ein LKW Scheibenwischermotor.
Also bei 24Volt und 28 Watt hat der nur max mit Anlaufstrom so um die 5 Ampere.Du brauchst ein Netzteil wo vorne 230 Volt~ reingehen und hinten 24 Volt- rauskommen.Bei Conrad,Pearl,etc.Wenn du jetzt noch den original Wischerhebel nimmst,hast du schon 3 Stufen.Musst dir nur den LKW Schaltplan besorgen,weil der Motor 3 Widerstände für die Geschwindigkeit unterm Gehäuse hat.
Grüsse Claus

Hallo zoomi,

Wenn du uns nicht die Grunddaten gibst.
Gewicht
Fahrweg / Hub bzw. Last
und die Zeit

Mittlerweile erkenne ich, dass die Probleme zwei sind:

  • Auswahl des Motors
  • Ansteuerung des Motors

Aus einer Simulation kann ich die Belastung des Motors ermitteln, hier ein Bild davon:

http://www.directupload.net/images/061127/TIB4fLX5.png

Es geht um die Rotation einer mit einer Unwucht behafteten Masse, die max. Geschwindigkeit betraegt 60 1/min, diese Geschwindigkeit soll beibehalten werden. Die Geschwindigkeit von 60 Rot. pro Minute wird nach einer Beschleunigungsphase von einer Sekunde erreicht.

Hier ein Link zum Datenblatt des Motors, was ich mir ausgesucht hatte:

http://www.elektromotor.at/technik/0390257685.pdf

Kann ich den nehmen?

Wir brauchen daraus die NM und Umdrehungen für den Motor, also
auch da Getriebe.
Dazu dann müssen wir wissen ob er positionieren soll oder
nicht udn wie genau.

Der Motor soll nicht genau positionieren.

Warum du da eine Gleichstommotor verwenden willst und den
regeln verstehe ich auch nicht.

Habe gehoert, dass Gleichstrommotoren relativ leicht zu steuern sind (Ueber die Anpassung der Spannung), hoffentlich liege ich damit richtig…

Brauchst du davon 1,viele oder sehr viele?

Nur 1

Vielen Dank!
Luigi

Hallo zoomi

Hallo Peter,

Da waäre ein Link zum Datenblatt, welches einige Fragen kären
würde, aber bei einem Screenshot funktioniert das nicht.

Aus einer Simulation kann ich die Belastung des Motors ermitteln, hier ein Bild davon:

http://www.directupload.net/images/061127/TIB4fLX5.png

Es geht um die Rotation einer mit einer Unwucht behafteten Masse, die max. Geschwindigkeit betraegt 60 1/min, diese Geschwindigkeit soll beibehalten werden. Die Geschwindigkeit von 60 Rot. pro Minute wird nach einer Beschleunigungsphase von einer Sekunde erreicht.

Hier ein Link zum Datenblatt des Motors, was ich mir ausgesucht hatte:

http://www.elektromotor.at/technik/0390257685.pdf

Vielen Dank!
Luigi

Hallo Uwi,

Weil ein 24V-Motor eben 24V-Gleichspannung braucht und nicht
230V-Wechselspannung.

Das Problem ist aber leicht lösbar. Du brauchst nur ein
passendes Netzteil. welches die 24V mit ausreichnder Leistung
abgibt.

Ok, das ist schon klar. Ist aber ein Netzteil ein Bauteil mit integriertem Transformator und Gleichrichter oder ist es etwas anderes?

Wie schon geschrieben, sind die Angabe 28W und 24V/7,5A nicht
plausibel. Ein direkter Link, so wie Peter es schrieb, wäre
hilfreicher.
Kannst Du mit den Angaben zum Drehmoment was anzufangen?

Mittlerweile bin ich mir da nicht mehr so sicher, aus einer Simulation habe ich die Belastung des Motors. Dieser soll im Betrieb mit gleichbleibender Drehzahl ueber eine Zeit von etwa 15 Minuten laufen.

http://www.directupload.net/images/061127/TIB4fLX5.png

Es geht um die Rotation einer mit einer Unwucht behafteten Masse, die max. Geschwindigkeit betraegt 60 1/min, diese Geschwindigkeit soll beibehalten werden. Die Geschwindigkeit von 60 Rot. pro Minute wird nach einer Beschleunigungsphase von einer Sekunde erreicht.

Hier ein Link zum Datenblatt des Motors, was ich mir ausgesucht hatte:

http://www.elektromotor.at/technik/0390257685.pdf

Wie kann ich den Motor auswaehlen? Reicht es aus, wenn das maximale Drehmoment, das der Motor liefern kann, immer eingehalten wird?

Welches Budget hast Du zur Verfügung?
Hast Du jemanden, der eine 230V-Anschluß fachgerecht ausführen

Zum Glueck werde ich die Anschluesse nicht selber ausfuehren muessen (wobei das interessant waehre), fuer die Planung benoetige ich aber den Preis saemtlicher Bauteile (also muss ich vorab wissen, welche dazu noetig sind).

Vielen Dank!
Luigi

Hallo Claus,

das ist ja interessant, ich wusste nichts ueber die uebliche Verwendung dieses Motors, brauche den fuer eine andere Anwendung, naemlich fuer einen „rotocaster“ (Maschine fuer Rotationsgiessen).

Viele Gruesse
Luigi

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

[Mod]: Re^3: Elektromotoren - Inbetriebnahme
Hallo,

das ist ja interessant, ich wusste nichts ueber die uebliche
Verwendung dieses Motors, brauche den fuer eine andere
Anwendung, naemlich fuer einen „rotocaster“ (Maschine fuer
Rotationsgiessen).

ich habe mal in einer Firma gearbeitet, die sowas für Zahntechniker baut. Also mit geschmolzenem Metall von maximal etwa 20g. Dazu wurde ebenfalls ein Gleichstrommotor verwendet, der die Enddrehzahl (200…400U/min) innerhalb von 0,2…0,5s erreicht hat. Das ging ganz hervorragend, weil die Drehzahl geregelt wurde. Man kann sich aber vorstellen (und natürlich haben wir das auch mal ausprobiert), was passiert, wenn der Drehzahlregler ausfällt.

Was Du da probierst, wird so nicht klappen. Der Motor wird, wenn seine Drehzahl nicht geregelt wird, viel zu lange brauchen, seine Nenndrehzahl zu erreichen. Dazu kommen noch riesige Sicherheitsprobleme (da fliegt unter Umständen flüssiges Metall durch die Gegend!). Ich kann Dir nur dringend abraten, als Laie mit sowas rumzuspielen. Das ist ungefähr das Niveau der Kreissägen-selberbauer: mit einem Motor vom Schrottplatz, einem Netzkabel und einem auf die Motorwelle geschraubten Sägeblatt geht’s los.

Du solltest hier also entweder erklären, was GENAU Du da entwickeln willst und was mich davon abhalten sollte, den Thread hier zu löschen, bevor Du Tips für gefährliche Basteleien bekommst. Bis dahin schließe ich erstmal alle andern Teilthreads.
Gruß
loderunner [mod]

Hallo loderunner,

Was Du da probierst, wird so nicht klappen. Der Motor wird,
wenn seine Drehzahl nicht geregelt wird, viel zu lange
brauchen, seine Nenndrehzahl zu erreichen. Dazu kommen noch
riesige Sicherheitsprobleme (da fliegt unter Umständen
flüssiges Metall durch die Gegend!).

Naja, beim „unserem“ Rotationsgiessen werden fluessige Zweikomponenten-Polymere verwendet, die innerhalb von ein paar Minuten erhaerten, also wird dort nichts erhitzt. Beim Rotationsformen werden dagegen ebenfalls Polymere benuztz, allerdings in form von Pulver. Der Pulver wird erhitzt und verfluessigt, durch die zweiachsige Rotation wird die Innenwand der Hohlform dann mit einer gleichmaessigen Schicht ueberzogen.

Das mit dem fluessigen Metall klingt sehr interessant, trifft hier aber nicht zu.

Ich kann Dir nur dringend
abraten, als Laie mit sowas rumzuspielen. Das ist ungefähr das
Niveau der Kreissägen-selberbauer: mit einem Motor vom
Schrottplatz, einem Netzkabel und einem auf die Motorwelle
geschraubten Sägeblatt geht’s los.

Nein, ich spiele damit herum, aber nur auf dem Papier. Es geht um eine Studienarbeit, „unsere“ Maschine soll entworfen und deren Gesamtkosten berechnet werden. Dafuer muessen wir natuerlich wissen, welche Motoren und welche elektronischen Komponenten wir verwenden moechten und wie diese in den Rotocaster (Maschine fuer das Rotationsgiessen) integriert werden koennen.

Du solltest hier also entweder erklären, was GENAU Du da
entwickeln willst

Wie gesagt, eine Maschine fuer das Rotationsgiessen. Beispiele davon findest Du hier:

www.mannetron.com

www.rotacaster.com

und was mich davon abhalten sollte, den

Thread hier zu löschen, bevor Du Tips für gefährliche
Basteleien bekommst. Bis dahin schließe ich erstmal alle
andern Teilthreads.

Das weiss ich nicht, aber ich will nichts basteln und versuche nur, Informationen zu sammeln. Nochmal: fuer eine Studienarbeit haben wir die Aufgabe, eine Maschine fuer das Rotationsgiessen zu entwerfen, diese Maschine wird nicht gebaut, trotzdem muessen wir ein detailliertes Konzept abgeben, es geht also um das Dazulernen.

Was mache ich dabei falsch?

Viele Gruesse
Luigi

[Mod]: Re^5: Elektromotoren - Inbetriebnahme
Hallo,
entschuldige bitte mein Thread-schließen, TopoGigio. Was Du da vorhast, ist offensichtlich etwas ganz anderes, als ich befürchtet habe. Der Thread ist natürlich ab sofort wieder offen.
Sobald mir zu Deinem Problem etwas einfällt, werde ich mich dazu äußern - dann wieder als ganz normaler User :wink:.
Gruß
loderunner [mod]

Hallo,

Ok, das ist schon klar. Ist aber ein Netzteil ein Bauteil mit
integriertem Transformator und Gleichrichter oder ist es etwas
anderes?

Sowas in der Art. Z.B.
http://www.thiele-electronic.de/pdf/archiv/184.pdf

Mittlerweile bin ich mir da nicht mehr so sicher, aus einer
Simulation habe ich die Belastung des Motors. Dieser soll im
Betrieb mit gleichbleibender Drehzahl ueber eine Zeit von etwa
15 Minuten laufen.
http://www.directupload.net/images/061127/TIB4fLX5.png

Dementsprechend werden Drehmoment von max knapp 20Nm nach dem
Start und dann ca. 10Nm alternierend an der Welle angreifen.
Der Motor ist aber nur für Nenndrehmoment 5Nm ausgelegt .

Ich würde bei einer solchen alternierenden Belastung eher mit
Reserve rechnen.

Es geht um die Rotation einer mit einer Unwucht behafteten
Masse, die max. Geschwindigkeit betraegt 60 1/min, diese
Geschwindigkeit soll beibehalten werden.

Bei dem rel. geringen Übersetzungsverhältnis von 60:1 kann es
auch leicht passieren, daß der Motor schon alleine durch die
nach unten drückende Masse bewegt wird.
Dann wird er also beim Hochheben eher langsam und wenn es wieder
„bergabgeht“ dann recht schnell. Von einigermaßen konstanter
Drehzahl kann dann kaum die Rede sein.

Um da noch eine konstante Drehzahl zu bekommen, muß der Motor
auch gebremst werden (also richtige Regelung nötig).
Oder der Motor ist so groß und schwer, daß er die 10Nm kaum
merkt.

Die Geschwindigkeit
von 60 Rot. pro Minute wird nach einer Beschleunigungsphase
von einer Sekunde erreicht.

Hier ein Link zum Datenblatt des Motors, was ich mir
ausgesucht hatte:
http://www.elektromotor.at/technik/0390257685.pdf

Die daten zum Motor sind fehlerhaft.
Die leitung bei 24 und max. 27A ist dann ca. 650W

Wie kann ich den Motor auswaehlen? Reicht es aus, wenn das
maximale Drehmoment, das der Motor liefern kann, immer
eingehalten wird?

Max. Werte solten nicht als Nennwerte verstanden werden,
ansonsten hält das nicht lange.

Welches Budget hast Du zur Verfügung?
Hast Du jemanden, der eine 230V-Anschluß fachgerecht ausführen

Zum Glueck werde ich die Anschluesse nicht selber ausfuehren
muessen (wobei das interessant waehre), fuer die Planung
benoetige ich aber den Preis saemtlicher Bauteile (also muss
ich vorab wissen, welche dazu noetig sind).

Bei der Größe würde ich doch eher einen ganz normalen
Asynchron-Drehstrommotor mit passendem Getriebe suchen.
Nenndrehmonent mind. 20Nm., besser ca. 50…100Nm .

Nennleistung wird dann bei ca. 1…2kW liegen.
Wenn kein Kraftstrom zur Verfügung steht, dann geht das
bis ca. 2 kW auch 1-phasig (230V) mit Hilfsphase (Kondensator).

Bei einer Nenndrehzahl von knapp 3000U/min muß das Getriebe
ca. 50:1 untersetzen.

Das Konzept spart jegliche Elektronik (Netzteil und Regelung).

Gruß Uwi