Huhu Ihrs!
Wenn man so als Bio-Erstie unmittelbar in ein halbes
Chemie-Studium geworfen wird, fragen so ein paar Fragen auf -
mich beschäftigt hauptsächlich, wie man sich
Elektronenorbitale vorstellen kann(bzw. vorzustellen hat), und
wie man darauf kommt, bzw. wie die Gleichungen dafür aussehen.
Da muß man die Schrödingergleichung der Quantenphysik lösen. Das geht in analytischer Form, also so dass geschlossene Formeln herauskommen, gerade noch mit dem Wasserstoffatom. Die Formeln für die Elektronenaufenthaltswahrscheinlichkeit sind komplizierte sog. Kugelflächenfunktionen multipliziert mit einem Radialanteil etc. Diese sollte man im Netz finden können.
Ein Orbital kann man sich vielleicht am ehesten als eine neblige „Wolke“ vorstellen: wo sie dichter ist, da findet man das Elektron wahrscheinlicher.
Kann mir jemand diese Gleichungen in einfacher mathematischer
Form geben, so das ich sie mal selber ausrechnen kann?
Einfach ist das nicht. Sie stehen aber in Lehrbüchern der Quantenphysik, Stichwort Wasserstoffatom.
Für Moleküle wird das ganze dann schwieriger, generell kann man sich ein Orbital als eine bestimmt geformte Wolke vorstellen, in der sich zwei Elektronen aufhalten dürfen.
Im Mortimer(der Biologen-Chemie-Bibel), stehen sie nämlich
nicht, oder ich bin zu blöd sie zu finden.
Ich stelle mir e--Orbitale immer als mehr oder
weniger gespannte Trommelfelle vor, und die Orbitale die die
e- annehmen können, als die Schwingungen, die
entstehen, wenn man auf den Atomkern „haut“.
Stimmt das in etwa, bzw. ist das eine mögliche Anäherung?
Das ist auch nicht besser oder schlechter als die Vorstellung von Planeten, die um ein Zentrum kreisen. Man hat eben einen Einflußbereich des Kerns, in dem die Elektronen einen wohlkoordinierten „Tanz“ aufführen, sich nur nach bestimmten Regeln anordnen dürfen und an bestimmten Orten mit einer bestimmten Wahrscheinlichkeit anzutreffen sind.
Wenn man so will, dann bilden die Elektronen stehende, in sich selbst zurücklaufende Wellen aus, aber wirklich anschaulich ist das auch nicht.
Ich weiss schon, das man sich Atome nicht wirklich vorstellen
kann, sondern sie nur in Modellvorstellungen annähern kann.
Liebe Grüße, und vielen Dank im Vorraus für jede konstruktive
Antwort!
Es heißt Voraus 
Philipp aka Drache.
Gruß Zurück