ich versuche mir grade die Deutung der Schrödingergleichung praktisch zu verdeutlichen!
Man sieht ja immer wieder die verschiedenen gebilde der Elektronenaufenthaltswahrscheinlichkeit (geiles wort gibts 100 pro nur in unserer tollen sprache
die das Gebiet eingrenzen indem sich das elektron zu einer Wahrscheinlichkeit von ca 90% aufhält.
Jetzt frage ich mich aber, ob man die einzelnen Gebilde der s,p,d usw orbitale von der GRÖßE her vergleichen kann?! Also praktisch das ganze in eine Zeichnung legen kann?
Eigentlich müsste das ja möglich sein oder? Die Abbildungen sind ja ganz klar als räumliche Ausdehnungen beschrieben oder?
ich versuche mir grade die Deutung der Schrödingergleichung
praktisch zu verdeutlichen!
Man sieht ja immer wieder die verschiedenen gebilde der
Elektronenaufenthaltswahrscheinlichkeit (geiles wort gibts 100
pro nur in unserer tollen sprache
Es geht noch besser: Elektronenaufenthaltswahrscheinlichkeitsdichte.
die das Gebiet eingrenzen indem sich das elektron zu einer
Wahrscheinlichkeit von ca 90% aufhält.
Jetzt frage ich mich aber, ob man die einzelnen Gebilde der
s,p,d usw orbitale von der GRÖßE her vergleichen kann?! Also
praktisch das ganze in eine Zeichnung legen kann?
ja, kann man.
Eigentlich müsste das ja möglich sein oder? Die Abbildungen
sind ja ganz klar als räumliche Ausdehnungen beschrieben oder?
Ich habe bei manchen Darstellungen so meine Zweifel, ob es tatsächlich maßstäbliche Zeichnungen der Orbitale sind. Manchmal sehen die p-Orbitale nämlich wie Hanteln aus, und manchmal als hätte man zwei Brötchen mit der jeweiligen Unterseite aneinander gelegt.
Ich habe zwei mögliche Erklärungen für die unterschiedlichen Darstellungen:
Der Grafiker wollte es für den Betrachter etwas übersichtlicher gestalten und hat daher das Gebilde etwas schlanker gezeichnet, als es ist.
Möglich ist auch, dass die unterschiedlichen Grafiken eine jeweils andere Grenzfläche darstellen (70%, 90%, 95% Aufenthaltswahrscheinlichkeit oder so).
Wenn letzteres die Ursache ist, kann es Dir egal sein. dann geben die Abbildung tatsächlich eine räumliche Anordnung wieder.
Eigentlich müsste das ja möglich sein oder? Die Abbildungen
sind ja ganz klar als räumliche Ausdehnungen beschrieben oder?
Ich habe bei manchen Darstellungen so meine Zweifel, ob es
tatsächlich maßstäbliche Zeichnungen der Orbitale sind.
Manchmal sehen die p-Orbitale nämlich wie Hanteln aus, und
manchmal als hätte man zwei Brötchen mit der jeweiligen
Unterseite aneinander gelegt.
Viele Darstellungen von Orbitalen sind Polarplots, d.h. die die wahrscheinlichste Entfernung vom Atomkern wird über den Winkel aufgetragen. Oder andere obskure Sachen. Damit kann man zwar einige Eigenschaften verdeutlichen, aber man sollte diese Plots nicht 1:1 in eine geometrische Form übersetzen. Bzw. wenn man das tun möchte, muß man sich vorher genau informieren, was da geplottet ist.
Möglich ist auch, dass die unterschiedlichen Grafiken eine
jeweils andere Grenzfläche darstellen (70%, 90%, 95%
Aufenthaltswahrscheinlichkeit oder so).
Auch das kommt vor.
Ich finde diese ganzen verschiedenen Plots sehr verwirrend, und das nach einer ganzen Vorlesung über Atomphysik, und einer halben über Molekülphysik .
Wenn man eine Vorstellung über die Ausdehnung bekommen willst, ist es am sinnvollsten, die radiale Wahrscheinlichkeitsdichte gegen den Radius zu plotten, und das für verschiedene Hauptquantenzahlen.
es ist schlicht und ergreifend nicht möglich, quantenphysikalische Gegebenheiten exakt makroskopisch darzustellen, es ist immer ein mehr oder weniger falsches, verzerrtes, oder (arg) vereinfachtes Modell, damit wir uns diesen Formalismus vorstellen/verbildlichen können.
Mit den jeweiligen Modellen werden bestimmte Eigenschaften erklär- und verstehbar gemacht, ‚richtig‘ sind sie aber nicht.
Daher sind auch dies Orbitalzeichnungen eine Modellvorstellung, die nur einen recht engen Zipfel der ‚Realität‘ abbilden.
Einen Anspruch auf umfassende Richtigkeit haben sie nicht.
was bilden diese Zeichnungen denn ab? In der Chemie wurden die als räumliche Ausdehnung aufgefasst und haben ganz gut geholfen, sich
die Entstehung von Pi und Sigmabindungen der p Orbitale vorzustellen.
Das hat aber nichts mit der realität zu tun oder ? Ich meine, dass zwei Gebiete mehr oder weniger übereinanderlappen und dadurch mehr oder weniger Energie frei wird?!
Hmmm naja, wir haben sowieso nur ein Semester Chemie ^^.
Dann kann man sich ja bei Lust und Laune noch etwas tiefer damit beschäftigen .
Üblicherweise Wellenfunktionen, oder deren Betragsquadrate, die Aufenthaltswahrscheinlichkeiten für Elekrtonen. Aber manchmal (wie schon geschrieben) sind das auch nur merkwürdige Winkelabhängigkeiten, die das geplottet werden.
In der Chemie wurden die
als räumliche Ausdehnung aufgefasst und haben ganz gut
geholfen, sich
die Entstehung von Pi und Sigmabindungen der p Orbitale
vorzustellen.
Und wie kannst du dir damit antibindende Zustände vorstellen? Das Problem bei der Vorstellung ist, dass die Phase einer Wellenfunktion keine genau Entsprechung in der makroskopischen Welt hat, und man kann sie nie absolut meßen (immer nur Phasen relativ zu anderen Wellenfunktionen)
Das hat aber nichts mit der realität zu tun oder ? Ich
meine, dass zwei Gebiete mehr oder weniger übereinanderlappen
und dadurch mehr oder weniger Energie frei wird?!
Nicht Gebiete überlappen sich, sondern Wellenfunktionen. Wobei das auch wieder eine Näherung ist, weil wenn man es genau rechnet hat man nicht eine Wellenfunktion pro Teilchen, sondern eine Gesamtwellenfunktion für das ganze System. Aber jetzt höre ich damit auf, sonst bist du nachher verwirrter als vorher .