Elektronik aus Japan möglicherweise verstrahlt?

Hallo zusammen,

ich habe vor ein paar Tagen eine neue Kamera gekauft, hergestellt natürlich in Japan.

Der Händler hat die Kamera seit dem 22.03. im Laden gehabt.

Ist es möglich, dass die Kamera durch die Ereignisse in Japan Strahlung auf sich genommen hat und jetzt Strahlung abgeben kann? Der nahmhafte Hersteller der Kamera hat auch ein Werk in Fukushima.

Wie lange sind in der Regel die Lieferzeiten für Kameras, also wann ungefähr ist davon auszugehen, dass die Kamera aus Japan verschickt worden ist?

Vielen Dank schon einmal für eure Hinweise!

Viele Grüße
Philipp

Wenn sie im Dunkeln leuchtet, würde ich sie zurückgeben.

Ciao, Allesquatsch

Ist es möglich, dass die Kamera durch die Ereignisse in Japan
Strahlung auf sich genommen hat und jetzt Strahlung abgeben
kann?

Halte ich für absolut unwahrscheinlich!

Der nahmhafte Hersteller der Kamera hat auch ein Werk
in Fukushima.

Das dürfte vermutlich seit dem Tag der Tage eh nicht mehr produzieren.
Und: Da kommen höchstens einzelne Komponenten her. Auch japanische Hersteller lassen meist in China fabrizieren.

Wie lange sind in der Regel die Lieferzeiten für Kameras, also
wann ungefähr ist davon auszugehen, dass die Kamera aus Japan
verschickt worden ist?

Wenn’s per Schiff gekommmen ist, dann dauert die Reise eh um die vier bis sechs Wochen.

Hallo.

Die Verpackungseinheiten, in denen die Teile für die Kamera waren, sind nicht hermetisch und es kann also einiges an jene ran, aber wenn nur einer in der Nähe des Kartons für die Kamera (egal, ob mit oder ohne ihr) oder neben dem Reaktor oder BEI Fukushima oder im Geländeeinzäunungszaun des Industrieunternehmens oder IN Fukushima hustet, schafft er so viele Unwägbarkeiten…

MfG
urheberreste

PS und Du willst die Kamera ja nicht kochen!

Die Verpackungseinheiten, in denen die Teile für die Kamera
waren, sind nicht hermetisch

Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit wurden und werden die Teile einer Kamera nicht in offenen Kisten auf dem Parkplatz der Fabrik gelagert. Sofern doch, würden sie vermutlich vor dem Einbau gereinigt. Das fertige Produkt wird auch in der Regel nicht am Strand offen gelagtert, sondern in der Fabrik eingepackt und zu Versandeinheiten gebündelt, bevor sie in den Überseecontainer kommen.
Dieser ist dann wiederum gegen äußere Einflüsse gut geschützt.

Radioaktivität ist NICHT ansteckend. Die Angst davor aber scheinbar schon.

Bitte nicht unbegründet in Panik verfallen, das nutzt nur Geigerzählerherstellern (Geigerzähler sind übrigens Deutschland weit ausverkauft).

Begründet wäre es eher, vom Kauf japanischer Perlen demnächst abzusehen, die werden nämlich einiges an radioaktiven Stoffen einlagern. Ebenso sollte man keinen japanischen Spinat oder Salat aus dem Unglücksgebiet einfliegen lassen.