Hallo,
habe folgendes Problem.
Ein Ventilator AC 230V Leistung max. 100W soll durch 2 Bit eines µPC in 3 unterschliedliche Drehzahlen laufen. ( binär 0 =aus / binär 1 = 50% / binär 2 = 75% und binär 3 = 100% )
Ich hatte an eine Phasenanschnittsteuerung gedacht, die dann abhängig vom binären Eingangswert die Zündung eines TRIAC auslöst und so 100% bzw. 75% oder 50% einer Sinuswelle nutzt.
Ich bin momentan etwas ratlos, wie ich zum einen die galvanische Trennung (wahrscheinlich mit Optokopplern) und zum anderen die Synchronisation mit der Sinusschwingung realisieren soll. Der µPC soll mit dieser Aufgabe nicht belastet werden.
Hat vielleicht jemand schon eine funktionierende Schaltung parat?
Über Lösungsansätze würde ich mich sehr freuen.
Hallo Fragewurm,
Ein Ventilator AC 230V Leistung max. 100W soll durch 2 Bit
eines µPC in 3 unterschliedliche Drehzahlen laufen. ( binär 0
=aus / binär 1 = 50% / binär 2 = 75% und binär 3 = 100% )
Ich hatte an eine Phasenanschnittsteuerung gedacht, die dann
abhängig vom binären Eingangswert die Zündung eines TRIAC
auslöst und so 100% bzw. 75% oder 50% einer Sinuswelle nutzt.
Eigentlich ist PhasenABschnitt besser geeignet.
Ich bin momentan etwas ratlos, wie ich zum einen die
galvanische Trennung (wahrscheinlich mit Optokopplern) und zum
anderen die Synchronisation mit der Sinusschwingung
realisieren soll.
Hier ein Beispiel:
http://www.elv-downloads.de/service/manuals/DI300/37…
Allerdings wird ein PIC zur Steuerung verwendet.
Die Synchronisierung wird über R4, R5, C2 und D5 gemacht.
Der µPC soll mit dieser Aufgabe nicht
belastet werden.
Wieso nicht ?
Die Frage ist noch, welchen µP du verwendest.
Auf alle Fälle benötigst du einen Timer.
Je nachdem kann der aber so programmiert werden, dass die CPU gar nichts zu tun hat.
MfG Peter(TOO)
Hallo Peter,
danke für deine Antwort.
" Eigentlich ist PhasenABschnitt besser geeignet."
Ok, überredet
" Der µPC soll mit dieser Aufgabe nicht
belastet werden.
Wieso nicht ?"
Weil ich die meisten Ports für andere Zwecke brauche.
Verwenden wollte ich eine C-Control M1.2 oder M2.0
Von den 16 Digitalports wären noch 3 übrig, von den 8 A/D-Wandlern auch noch 3. Und der Speicherplatz wird auch durch das Programm schon fast ausgenutzt.
Ich wollte das Ganze auch nicht zu kompliziert machen. Der Dimmer von ELV scheint mir da schon leicht übertrieben.
Werden soll das Ganze Ding mal ein Lüftungssystem für eine Wohnung, die in 2 Räumen über Drosselklappen kalte Luft bläst. Ich wollte damit die Geschwindigkeit des Zuluftventilators stufenweise regeln.
Es würde aber auch eine 2-stufige Einstellung ausreichen.
Vielleicht dann lieber die 2 Ausgänge des µPC mit Relais betreiben und an einem Relais so eine Art Vorwiderstand einsetzten um die Drehzahl auf ca. 50% zu verringern.
Vielleicht gibt es ja noch andere Alternativen?
Hallo Fragewurm,
" Der µPC soll mit dieser Aufgabe nicht
belastet werden.
Wieso nicht ?"
Weil ich die meisten Ports für andere Zwecke brauche.
Man braucht nur 2 Port Pins.
Einen für das Sync-Signal und einen um den TRIAC/FET anzusteuern.
Verwenden wollte ich eine C-Control M1.2 oder M2.0
Mit den Dingern kenne ich mich nicht aus, ich verwende µPs normalerweise ohne ein (BASIC)Betriebssystem.
Ich wollte das Ganze auch nicht zu kompliziert machen. Der
Dimmer von ELV scheint mir da schon leicht übertrieben.
Die kleinen PIC kosten um 2€.
MfG Peter(TOO)
Hallo Peter,
Man braucht nur 2 Port Pins.
Einen für das Sync-Signal und einen um den TRIAC/FET
anzusteuern.
3 Ports sind noch frei, da ich auf diese Weise 2 Ventilatoren steuern wollte reicht das ja.
Wenn ich dieselbe Phase eines Drehstromnetzes benutze, braucht es ja nur einmal Sync.
Mit den Dingern kenne ich mich nicht aus, ich verwende µPs
normalerweise ohne ein (BASIC)Betriebssystem.
Habe mich so an die Biester gewöhnt. Vor langer Zeit die Anschaffung eines EPROMMERS gescheut und nun fast vergessen wie Assembler noch geht. Aber unter Basic wird viel Zeit verballert und auch Speicherplatz, der ohnehin sehr gering ist. Bis jetzt hat’s gereicht.
Ich wollte das Ganze auch nicht zu kompliziert machen. Der
Dimmer von ELV scheint mir da schon leicht übertrieben.
Die kleinen PIC kosten um 2€.
Ok, das geht natürlich.
Aber die Funktion ist ja nicht gerade das, was ich eigentlich realisieren wollte. Es sollte ja eine stufenweise Einstellung der Drehzahl werden.
Wenn ich das aus der Aufbauanleitung dieses genannten Dimmers richtig deute, erfolgt die Einstellung des Dimmfaktors über die Zeit, welche der Programmiertaster gehalten wird. Das wird wahrscheinlich bei meinem gedachten Aufbau nicht funktionieren, da mit der C-Control in diesem Aufbau kein Echtzeitverhalten machbar ist. Ausser ich würde extern ständig einen Interrupt auslösen, der dann aber wieder den ganzen Rest ausbremsen wird. Auch nicht so gut.
Habe mir die Schaltung mal ausgedruckt und werde mal sehen ob man die vielleicht nicht etwas modifizieren kann um die gewünschte Funktion hinzukriegen.
MfG Rudi
Hallo,
habe da gerade noch eine Idee
Ich bin ja anpassungsfähig und begnüge mich mit 2 Geschwindigkeitsstufen der Ventilatoren ( 50% und 100%).
Es gibt doch diese Optokoppler mit Triac-Ausgang ( MOC 3041 usw.)
Die haben sogar einen Nulldurchgangsdetector mit an Bord.
Wenn ich nun einen Thyristor und einen Triac parallel schalte und mit Optokoppler 1 und Port 1 den Thyristor zünde habe ich 50% Leistung.
Und wenn ich über Koppler 2 und Port 2 den Triac zünde, habe ich 100% Leistung.
Somit habe ich mit wenig Bauteilen den Effekt den ich eigentlich wollte. Und galvanische Trennung ist gleich mit dabei.
Gibt es Einwände? Außer natürlich, daß man mit Thyristor und Triac ja keine induktiven Lasten schalten soll. Aber es passiert doch dann im Nulldurchgang. Und die Leistungsaufnahme der Ventilatoren ist ja nun auch nicht soooo groß.
Könnte man alternativ mit solch einem MOC auch einen FET mit Gleichrichterbrücke steuern?
MfG Rudi
Habe ich jemanden beleidigt oder warum kommen keine weiteren Kommentare mehr?