ich habe eine Ölheizung (Bj 2003) mit elektrischer Heizungspumpe (65W).
Nun hat mir mein Heizungsmonteur während der Wartung eine elektronische Pumppe empfohlen, da diese angeblich nur 3W verbrauchen würde.
Ich kann mir kaum vorstellen dass eine Pumpe mit 3W das Heizungswasser vom Keller ins Obergeschoß drücken kann. Ist so eine elektronische Pumpe wirklich zu empfehlen und verbraucht die wirklich soviel weniger Strom?
Mit dieser Frage habe ich mich auch beschäftigt und mir dann eine normale Pumpe von Danfoss gekauft. Eingestellt auf 46 Watt funktioniert das bei ähnlichen Wohnverhältnissen einwandfrei. Eine erhebliche Einsparung habe ich dadurch erreicht, das ich die Pumpe über nacht, geregelt über einen Raumtermostat, abschalte. Und erst bei 17°C wieder einschalte.
Weiter schaltet die Pumpe am Tag ab, wenn die Raumtemperatur durch Sonneneinstrahlung über 21°C steigt.
Mit 3 Watt arbeitet nicht mal eine Aquariumpumpe.
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Da hat der Monteur sich wohl versehen. Normal sind Pumpen um 50 W.
2 Watt-Pumpen gibt es wohl im Labor bei Minianlagen.
Du solltest Dir eine außentemperaturgeregelte einbauen lassen. Die verbraucht bei hohen Außentemperaturen weniger, als bei Frost. Sie wird über die Außentemperatur drehzahlgeregelt. Bei minimum um 30 Watt.
Falls die Pumpe aber andauernd läuft, sollte das größte Einsparpotential
darin liegen, die Pumpe abzuschalten, wenn keine Wärme transportiert
werden muß (zumindest bei kleinen Anlagen wie z.B. EFH, Etagenheizung usw.)
Die Pumpe muß doch nur arbeiten, wenn der Brenner läuft und dann noch
etwas nachlaufen, wenn der Brenner ausgeht.
Gruß Uwi
ich habe eine Ölheizung (Bj 2003) mit elektrischer
Heizungspumpe (65W).
Nun hat mir mein Heizungsmonteur während der Wartung eine
elektronische Pumppe empfohlen, da diese angeblich nur 3W
verbrauchen würde.
Ich kann mir kaum vorstellen dass eine Pumpe mit 3W das
Heizungswasser vom Keller ins Obergeschoß drücken kann. Ist so
eine elektronische Pumpe wirklich zu empfehlen und verbraucht
die wirklich soviel weniger Strom?
Hi,
habe vergessen zu erwähnen das die Pumpe das Wasser nicht nach oben Pumpt!!! Sie sorgt dafür das die Rohrleitungswiderstände überwunden werden.
Die neuen Pumpen haben auch den vorteil das sie eine Absenkung der Heizwassertemp. zur Nacht erkennen und dann die Drehzahl weiter abesnken. Ich selbst habe zwei von den Pumpen die für die Fußbodenheizung läuft mit ca. 10Watt und die für die Heizkörper Regelt bis auf 5W herunter je nach bedarf.
Hi,
da bist du leider nicht auf dem Laufenden. Die Pumpen laufen mit 5-21W für Einfamilienhäuser oder sogar noch weniger schau mal bei Grundfos oder Wilo nach. Kannst auch den Link von mir beim Pumpendisconter anklicken.
die 3W sind vieleicht ein wenig übertrieben - aber grundsätzlich hat der Mann nicht unrecht - und im Gegensatz zu den ganzen Theoretikern hier kann ich das mit Zahlen belegen, weil ich meine Anlage vor drei Monaten umgerüstet habe.
In meiner Wolf-Therme war eine normale, dreistufige Umwälzpumpe. Das Problem war, das ich sie auf Stufe zwei laufen lassen musste, weil sonst die Heißwasser-Leistung nicht ausgereicht hat, für reines Heizen hätte auch Stufe eins ausgereicht.
Dabei hat die Pumpe 65 W verbraucht.
Diese Pumpe habe ich durch ein moderne Grundfoss Alpha 2 ausgetauscht, die jetzt im Heizbetrieb mit 5 W arbeitet und sich bei einer Heißwasseranforderung auf satte 7 W hochregelt. Und das bei uneingeschränkter Funktionalität.
Der gesammte Stromverbrauch meiner Heizung incl. Warmwasser lag vorher bei 11 kWh/Woche, nach dem Umbau knapp unter 2 kWh/Woche (Stromverbrauch des Gebläsebrenners und der Speicherladepumpe bleibt ja unverändert), gemessen mit EnergyCheck 3000.
Bei geschätzten 30 Wochen Heizperiode im Jahr und 20 ct/kWh ergibt sich daraus für eine Ersparnis von ~54 Euro pro Jahr. Da kanst du jetzt selber gegenrechnen, ob es sich lohnt. Ich hab meine Pumpe für 120 Euro auf eBay „erbeutet“, die rechnet sich bei mir also in etwas mehr als 2 Jahren.
Einschränkung: Zur Zeit (noch im Umbau) beheize ich noch etwas weniger als 40 qm, ich denke, mit größerer beheizter Fläche wird auch die Pumenleitung und damit der Verbrauch etwas ansteigen - aber rechnen tun sich moderne, gereglete Pumpen immer.