Elektroofen korrekt angeschlossen...aber

Guten Tag,

ich habe da ein nettes Problem:

Es wurde ein Einbau-Eherd angeschlossen an 230 V,
eine Herdanschlussdose ist vorhanden mit blau, braun, gelbgrün … Der E-Herd funktioniert mit allen 4 Platten und Backofen.

Soweit, so gut…

Trotzdem kommt es zeitweise beim berühren der Edelstahlkochmulde zu einem „leichten kribbeln“

Was kann man dagegen tun?

ich dachte an ein zusätzliches Erdungskabel was an die in der Nähe liegende Wasserleitung geklemmt wird?

Oder gibt es vielleicht eine andere Möglichkeit?

Vielen Dank im voraus

Wieder mal ein Pfuscher am Werk

Es wurde ein Einbau-Eherd angeschlossen an 230 V,
eine Herdanschlussdose ist vorhanden mit blau, braun, gelbgrün
… Der E-Herd funktioniert mit allen 4 Platten und Backofen.

Trotzdem kommt es zeitweise beim berühren der
Edelstahlkochmulde zu einem „leichten kribbeln“

Ein Isolationsfehler der dringend behoben werden muss um schlimmeres zu vermeiden.

Was kann man dagegen tun?

Nichts, Sicherung abschalten, Fachmann holen.
Der „wurde“ muss die Sache auf Gewährleistung in Ordnung bringen.

ich dachte an ein zusätzliches Erdungskabel was an die in der
Nähe liegende Wasserleitung geklemmt wird?

Denken ist erlaubt, solange man den eigenen Blödsinn nicht in die Tat umsetzt. Wenn das Wasserrohr nicht ordentlich geerdet ist, dann kribbelts unter der Dusche.

Oder gibt es vielleicht eine andere Möglichkeit?

Nein, nichts was ein Hobbypfuscher machen könnte.

Bei einer maroden Elektroinstallation wäre ggf. der Einbau eines FI- Schalters in die Verteilung ratsam.

Gruß Gerold

Nun… Der „Pfusch“ war wohl schon ursächlich vorhanden…

die Herdanschlussdose ist auf 230 V ausgelegt…angeschlossen ist drinnen 3x 2,5 qm - dies wurde so vor einigen Jahren von der Hausverwaltung durch einen Meisterbetrieb so eingerichtet. In allen Mietwohnungen des Hauses. Eigenartigerweise haben alle anderen Nachbarn nicht dieses Problem.

Der Elektroofen ist auch korrekt angeschlossen , ebenso das Schutzleiterkabel der Einbaumulde an der vorgesehenen Erdungsschraube des Chassis

…nur ein Fachmann kann wirklich messen, wo der Fehlerstrom seinen Ursprung hat: In der Hausinstallation oder im Gerät.

Je nach Fehler muss eben der Vermieter, der Monteur oder der Hersteller des Ofens für den Schaden haften. Auf Dich kommen keine Kosten zu.

Den Quatsch mit der Wasserleitungserdung lass mal schön bleiben, Du könntest dafür ins Gefängnis wandern.

Nöö…lach…

da soll mal die Hausverwaltung schön selbst nen Elektriker für besorgen.

habe grad nen Anruf bekommen… dass beim wischen der Spüle die junge Dame auch leicht einen „gepflastert“ bekommen haben soll… obwohl…diese keinerlei Kontakt direkt zum E-Ofen hat… oder zu stromführenden Teilen…

So langsam tendiere ich zu der Meinung…es handelt sich eher um statische Aufladung… obwohl ich mir nicht sicher bin, ob sowas bei Laminat möglich ist??? die ganze Wohnung ist mit Laminat ausgelegt…keine Teppiche oder so…

Vor allem, was mich stutzig macht… dieses „Stromkribbeln“ ist nicht ständig… das kommt mal 3 oder 4x täglich vor…

Moien

Ich würde an diesem Punkt definitiv einen Elektriker holen. Das Geld wär mir mein Leben schon wert.

So langsam tendiere ich zu der Meinung…es handelt sich eher
um statische Aufladung… obwohl ich mir nicht sicher bin, ob
sowas bei Laminat möglich ist???

Sie könnte auch eine Strichliste machen und dabei auch die benutzen Schuhe eintragen. Wenn sie es lange genug überlebt um die Paare zu idenifizieren…

cu

Der Anschluß an 220V mit 3x2,5²mm Leitung läßt auf eine ältere Installation schließen. Hier kann bedingt durch die Art der Nullung
(Schutzleiter und Null sind in einer Unterverteilung zusammengeklemmt) zu Potentialanhebungen kommen, so das gegenüber einer anderen geerdeten Stelle (Wasserleitung, Spüle, Heizung…) zu größeren Spannungsunterschieden kommen kann, so das ein Kribbeln zu spüren ist. Ich gehe davon aus, das in deiner Elektroinstallation kein FI-schalter vorhanden ist. Wenn ein FI vorhanden ist dann ist der Fehlerstrom noch nicht so groß das er auslöst. Mit einem Messgerät kannst du zwischen Edelstahlmulde und Wasserhahn mal die Spannung messen. Diese sollte nur wenige Volt betragen bzw. auch der Strom der fließen kann sollte nur max. 3mA betragen. Wenn du das kribbeln verspürst dann kann es sein, das in dem Haus noch andere Parteien viel Strom verbrauchen und der Nullleiter entsprechend belastet ist. Das führt dann auch zu der Potentialanhebung an dem Gehäuse von dem E-Herd.
Wenn ein Elektriker feststellen sollte das der Schutzleiter funktioniert und korrekt angeschlossen ist, dann hast du das von mir beschriebene Problem. Geeignete Maßnahmen kann dir dann der Elektriker sagen… die gehen dann meist ins Geld!