Elektroplan weiterentwickeln

Ich habe ein Problem mit folgender Schaltung, welche ich kurz beschreiben will:
Eine Lichtmaschine mit einem zusätzlichen AKKU (12V, 6,5Ah) ist die Spannungsquelle.
Das Gerät, welches damit betrieben wird, bekommt erst die Spg wenn ein vorgeschaltener Eingangsdruckschalter (überprüft Hydraulikdruck) durchschaltet.
Das Problem ist, der Druckschalter bleibt oft hängen oder wird schnell kaputt. Dadurch entleer sich der AKKU, was unser Hauptproblem ist.
Jetzt meine Frage:
Was kann ich statt dem Druckschalter einsetzten, was mir auf der einen Seite den Druck überwacht (bis zu einem gewissen Wert) und auf der anderen Seite stabil und zuverlässig durchschaltet.

Hi…

Das Gerät, welches damit betrieben wird, bekommt erst die Spg
wenn ein vorgeschaltener Eingangsdruckschalter (überprüft
Hydraulikdruck) durchschaltet.
Das Problem ist, der Druckschalter bleibt oft hängen oder wird
schnell kaputt. Dadurch entleer sich der AKKU

Was kann ich statt dem Druckschalter einsetzten,

Einen geeigneten Drucksensor und ein wenig Auswertelektronik.
Im einfachsten Fall ein „nackter“ Dehnungsmesstreifen mit einem OP als Meßverstärker und Schwellwertschalter und einem Leistungstransistor als Aktor. Das funktioniert aber nur, wenn die Temperatur sehr konstant ist.

Sicherer und genauso einfach (allerdings teurer): ein fertiger, temperaturkompensierter Drucksensor, der eine zum Druck proportionale Spannung ausgibt. Auswertung nach demselben Schema wie oben.

genumi

Hallo Fragewurm,

Das Problem ist, der Druckschalter bleibt oft hängen oder wird
schnell kaputt. Dadurch entleer sich der AKKU, was unser
Hauptproblem ist.
Jetzt meine Frage:
Was kann ich statt dem Druckschalter einsetzten, was mir auf
der einen Seite den Druck überwacht (bis zu einem gewissen
Wert) und auf der anderen Seite stabil und zuverlässig
durchschaltet.

Möglicherweise liegts am fabrikat. In jedem Auto ist ein Druckschalter eingebaut, um den Öldruck anzuzeigen … allerdings schreibst du nichts über den Druckbereich.

Eine andere Möglichkeit wäre zwei Druckschalter zu verwenden (in serie schalten). Eine zusätzliche Überwachung könnte eine Störung anzeigen, wenn nicht beide öffnen. Somit weiss man, wann man mit dem Hammer auf den Druckschalter klopfen muss und der Akku wird trotzdem abgeschalten :wink:

Eine andere Frage ist noch WIESO die Schalter hängen bleiben ?
Ist das ein rein mechanisches Problem oder verschweissen die Kontakte, weil der Strom zu hoch ist ?

MfG Peter(TOO)

Einschaltstrom zu hoch
Hallo Christian,

ich tippe auch mal (wie Peter), dass die Ursache für das häufige Versagen des Druckschalters der hohe Einschaltstrom ist, der vom Akku über die Kontakte des Druckschalters zum Gerät fließt. Durch den hohen Strom entsteht durch das Kontaktprellen ein 8000°C heißer Lichtbogen (wenn auch nur für wenige Millisekunden), der die Oberfläche der Schaltkontakte abbrennt und diese irgendwann sogar verschweißt, so dass der Druckschalter nicht mehr öffnen kann. Ursache für den hohen Strom sind übrigens häufig Spannungsstabilisierungskondensatoren im Verbraucher, die zur Pufferung der Spannungsversorgung dienen.
So ein ähnliches Problem gab es mal in meiner früheren Arbeitsstelle: da wurde ein Relais eingeschaltet, welches eine Motorbaugruppe eingeschaltet hat. Dadurch, dass die Motorbaugruppe einige 1000µF Kondensatoren „on board“ hatte, führte das nach einigen Schaltversuchen zum Verschweißen der Relaiskontakte.

Wenn keine galvanische Trennung nötig ist, kann Abhilfe durch einen N-Kanal Power-MOSFET geschaffen werden. Eine andere Lösung wäre, dass der Verbraucher zunächst über einen Widerstand zur Strombegrenzung eingeschaltet, und dieser Widerstand nach z.B. 100 Millisekunden durch einen zweiten (Halbleiter-) Kontakt überbrückt wird.

Hoffe das hilft Dir weiter.
Gruß, Alexander