Elektrosmog

Hallo, eine Frage an die Experten:
In welchem Fall habe ich eine höhere Belastung durch die Leitungsverlegung:

Fall 1:
Vom Keller eines Hauses liegt eine Leitung in ein Zimmer, zum Schalter. Vom Schalter weiter zu einer Deckenlampe. Von der Deckenlampe direkt zurück in den Keller.

Fall 2:
Eine 2adrige Leitung führt vom Keller zum Schalter. Eine Leitung ist Zuleitung, die 2. die Schalterleitung.
Von der Deckenlampe führt eine 2adrige Leitung in den Keller, Schaltleitung und Nullleiter.
Im Keller lege ich Phase an die Schalterzuleitung, verbinde Schaltleitung mit der Lampenleitung und lege den Nullleiter der Lampe an den Nulleiter.

Habe ich nun im Fall 2 durch die parallele Lage der Anschlussleitungen eine Kompenstaion von elektrischen und magnetischen Feldern, oder habe ich eine höhere Belastung (falls eine solche Belastung auf den Menschen existiert, das soll aber nicht Diskussionspunkt sein !)

Hans

Moin

In welchem Fall habe ich eine höhere Belastung durch die
Leitungsverlegung:

Fall 2 ist schlechter/strahlt mehr.

Wenn du’s Strahlungsfrei haben willst muss im Fall 1 die Leitung komplett in ein Metallrohr (Wasserrohr, natürlich ohne Wasser). Das Rohr dann gut erden.

(ohne Kommentra zum Thema Auswirkungen auf den Menschen)

cu

Na Mahlzeit!

Wenn du’s Strahlungsfrei haben willst…

…mußt Du den Lichtschalter hermetisch metallisch kapseln und natürlich die Glühlampe nicht einfach so frei in der Gegend baumeln lassen. Ein vollkommen dichter Stahlkasten um die Lampe schirmt alle Felder ab. Dann sitzt Du natürlich im Dunkeln und kannst die Glühlampe samt aller störenden Kabel lieber gleich weglassen.

Eine Alternative wäre, die Glühlampe samt Stahlkasten im Keller unterzubringen und ein Bündel Lichtleiter vom Keller ins Schlafzimmer zu legen. Wenn man jetzt auch noch den vorsintflutlichen Lichtschalter (Stromdurchflossen - Vorsicht!) durch einen optischen Schalter ersetzt, ist man zwar pleite, hat aber elektrosmogmäßig fast ein Optimum.

„Fast“ deshalb, weil ja immer noch alle möglichen Felder von außen die Wände durchdringen. Ich plädiere deshalb dringend für den Abriß des lebensgefährlichen Hauses und Neuerrichtung desselben aus Raseneisenstein, einem eisenerzhaltigen Gestein, das in Norddeutschland, u. a. im Raum Lüneburg, anzufinden ist. Diese bräunlich-schwarzen Steine sind ein äußerst langlebiger und seit Jahrhunderten bewährter Baustoff und schirmen die Bewohner wirkungsvoll ab.

Gruß
Wolfgang

1 „Gefällt mir“

Hallo diskutierende Gemeinde,

wichtig für eine strahlungsfreie Umgebung ist auch sämtliche Quarzuhren zu eliminieren ! ( Quarze strahlen unheimlich, vor allem die 34,7xxx kHz Uhrenquarze!

Ach so, die Fenster mußt Du natürlich zumauern, da nicht strahlungsabweisend!
Also: kein Fenster, Tür hermetisch geschlossen = kein Sauerstoff !
Also im Keller zusätzlich zur Glasfaserlampe eine Atemluftflasche installieren.
Danach kannst Du Dich beruhigt in Dein Zimmer setzen und per Händy jedem von Deinem Zimmer berichten.
Vergiß aber nicht vorher Dein Essen aus der Microwelle zu nehmen!

Gruß Rudi

Biologische Elektroinstallation
Hallo,

die Frage kann Dir nur Dein Elektriker beantworten, der mit seiner Feldsonde eine Messung durführt. Wende Dich an einen Elektriker welcher sich mit Biologischer-Elektroinstallation beschäftigt, sofern Dein Hauselektriker solch eine Sonde nicht hat. Im übrigen führen Leuchten nur während der Brennzeit Strom. Für mit durcheschaltete spannungsführenden Draht gibt es Stromrelais, die die Spannung erst dann zuschaltet, wenn sie vom Gerät usw. angefordert werden.

Danke & Cheers
Friedrich-Matthias

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo,
es gibt auch noch eine dritte Möglichkeit, die ich hier als ‚smogärmste‘ anbieten würde (wenn es keine Stromfreischaltung wie im anderen Posting sein soll):
Vom Keller eines Hauses liegt eine Leitung in ein Zimmer, zum
Schalter. Vom Schalter weiter zu einer Deckenlampe. Von der
Deckenlampe ÜBER DEN SCHALTER zurück in den Keller. Damit ist nicht gemeint, die Rückführung am Schalter anzuschließen, sondern sie dicht am Schalter entlang zu führen. Beide Adern aller Leitungen sollten jeweils verdrillt (umeinandergewickelt) werden (ausgenommen natürlich das Stückchen hinter dem Schalter, weil’s da ja nur eine Ader ist), da sich dann die Felder gegenseitig ausgleichen. Und der Schutzleiter am besten um die beiden anderen herum.

Zur Stromfreischaltung: sowas ist natürlich das Optimum für ‚feldfreies‘ schlafen. Dabei sollte man nur auf die Leitungen der Nachbarräume achten, die ja in der gleichen Wand liegen könnten. Ziegel, Kalksandstein oder Rigips haben da keine abschirmende Wirkung.

Zur in den Postings unten genannten Abschirmung: Der Kasten um die Lampe herum muß natürlich nicht geschlossen sein, bei 50Hz reicht auch ein Lochblech. Hängt mit der Wellenlänge der ‚Strahlung‘ zusammen. Auf das Material des Kastens achten, es entsteht schließlich auch eine magnetisches Feld. Alu ist da nicht geeignet. Und statt des Rohrs um die Leitung herum könnte man auch für die einzelnen Adern jeweils eine Koaxialleitung (so, wie bei der TV-Antenne) mit auf Masse gelegtem Schirm verwenden. Muß halt der Innenleiter dick genug sein für den Strom.

(falls eine solche Belastung auf den Menschen existiert, das
soll aber nicht Diskussionspunkt sein !)

Dann sag ich auch lieber nichts dazu. Des Menschen Glaube ist sein Himmelreich. Oder des anderen (finanzielles) Glück…

Axel

Hi

Oder einen Anzug aus feinem Drahtgewebe oder eine Ritterrüstung anziehen…

Es gibt schon diverse Untersuchungen zu sog. Elektrosmog und bislang liessen sich Effekte nur statistisch bei Daueraufenthalt in Nähe von Hochspannungsleitungen nachweisen. Auch sog. elektrosensitive Personen konnten nicht angeben, ob gerade ein experimentell erzeugtes Feld vorhanden war oder nicht.

Und wenn ist der Wecker und der Elektrorasierer und der Fön gefährlicher, da durch die Nähe zum Kopf viel größere Felsdstärken auftreten.

Wenn Du dran glaubst - und es ist letztenendes eine Glaubensfrage - musst Du schon einen Netzfreischalter installiern.

A.

Mist …
nun ist die Diskussion doch in die befürchtete Richtung gewandert.
Danke allen Experten,
eigentlich gehts drum: wie soll ich eine Hausinstallation aufziehen, Fall 1 ist die klassische, wie man’s heute noch immer macht.
Fall 2 hat alle Schalter und Verbraucher zentral in den Schaltkasten verdrahtet, und erst dort werden Schalter und Lampen ‚verheiratet‘.
M.E. hat Variante 2 gewisse Vorteile, doch werd ich immer gewarnt : ‚Mach nicht so viele Kabel inne Wand wegen dem ESmog‘

Meine Intention war es eigentlich zu fragen, ob da was dran ist…

Hans

Hallo Hans,

erst mal muß ich mich für meinen Zynismus entschuldigen,
aber die „Sache“ mit dem Eletrossmog ist eben nicht so einfach schwarz weiß,sondern es gibt sehr viele verschiedene, feine Facetten.
Die Unterscheidung ob „gefährlich“ oder „harmlos“ hängt von vielen Faktoren ab. (Wie so vieles)
Wie z.B. die Frequenz, die Signalform, die Leitungsführung (bei Hochfrequenz), die wirksame Länge.
Dann kommt noch die Unterscheidung zwischen E-Feld und H-Feld dazu, etc…
So, nun zurück zu Deiner Frage:
Diese umständliche Installation würde ich mir komplett sparen.

Kostet nur einen Haufen Kabel und dein „Steuerkasten“ platzt dann irgendwann aus den Nähten.
Die Unterschiede zwischen der Standardinstallation und der E-Smog freien Installation, wie Du sie beschreibst spielen sich im hinteren Kommabereich ab, will sagen, sind kaum direkt meßbar.

Dazu kommt noch, dass Du wahrscheinlich Deinen Kopf nicht direkt an der stromführenden Wand kleben hast, denn jeder cm Enfernung schwächt das Feld in Luft sehr stark. ( wenn man überhaupt eins messen kann)
Zu allen o.g. Faktoren kommt noch die Abhängigkeit von der Frequenz hinzu; je höher die Frequenz(MHz, GHz), desto größer die Auswirkungen, aber bei 50 Hz…naja
…dann würde ich den Raum schon eher nach Feng-Shui einrichten…:wink:

Gruß Rudi

moings…

Meine Intention war es eigentlich zu fragen, ob da was dran
ist…

Hmm, der einzige Nachteil, den ich sehe, ist der erhöhte Kabelbedarf
bei der Variante 2…

In wie weit das abgestrahlte EM-Feld den menschlichen Körper negativ
Beeinflusst ist, soweit ich mich erinnere, noch immer nicht abschließend
geklärt. Ich allerdings gehe davon aus, dass es nicht schadet.

Bedenklicher finde ich da die Mobiltelefone, nicht die Basisstationen,
weil die in der Tat sehr nahe am Körper doch relativ hohe Feldstärken
erzeugen können. Und solange die Unschädlichkeit nicht einigermassen
sicher nachgewiesen ist [100% geht eh nicht…] werden zumindest meine
Kinder [die eines Tages kommen werden] eben erst relativ spät ein
Mobifon bekommen [14-16] und nicht sobald sie Handy fehlerfrei aussprechen
können, wie es ja anscheinend zur Zeit Mode ist. Ich selbst allerdings
verwende meine Mobifone regelmässig und auch recht häufig, aber das
ist mein Problem… :wink:
So, hat zwar nicht direkt mit deinem Problem zu tun, ich wollts aber
mal erwähnen…

Servutz
Stephan

Hallo Hans!

Fall 2 hat alle Schalter und Verbraucher zentral in den
Schaltkasten verdrahtet, und erst dort werden Schalter und
Lampen ‚verheiratet‘.

Mit dieser Variante hast Du die anpassungsfähigere Installation. Was einzelne Schalter bewirken und in welchen Gruppen Leuchten und andere Verbraucher geschaltet werden, wird eben nicht mit Hammer und Meißel unter Putz und in vollgewuselten Verteilerdosen festgelegt. Du könntest die Schalter auch nur Kleinspannung schalten lassen, indem sie auf Schütze wirken. So lassen sich z. B. beliebige Beleuchtungsgruppen per Schaltuhr oder mit beliebiger Steuerung in Gruppen schalten.
Mit etwas Überlegung und in Kombination mit Leerrohren und an einigen Stellen auch Kabel- und Fußleistenkanälen erhält man so eine veränderten Bedürfnissen anpaßbare Installation.

Ich möchte Befürchtungen hinsichtlich Elektrosmog nicht grundsätzlich ins Lächerliche ziehen. Die Erkenntnisse darüber sind für solche Reaktion viel zu unvollständig. Einige Handlungsweisen gehören aber eher ins Esoterische, u. a. weil künstlich erzeugte elektromagnetische Felder innerhalb eines riesigen Frequenzspektrums überall auf der Erde allgegenwärtig sind.
Zurück zu Deiner Beleuchtung: Wenn es um E-Smog geht, macht die reine Betrachtung nur des Schlafzimmers i. d. R. keinen Sinn. Alle benachbarten Räume sind einzubeziehen. Damit kommt man aber in einen Zielkonflikt mit solchen handfesten Aspekten wie z. B. Unfallverhütung. Die ganze Umgebung stromlos geschaltet, heißt auch Herumtappen im Dunkeln. Ohne Sinn und Verstand angeordnete Lichtschalter und fehlende Notbeleuchtungen wenigstens auf dem Weg zum Klo oder auf der Treppe sind alljährlich für zahllose häusliche Unfälle verantwortlich.

Unter solchen Gesichtspunkten würde ich niemals an der letzten Rolle Kabel sparen. Alle Schalter und alle Verbraucherstellen separat in einen Schaltschrank zu führen, macht sehr wohl Sinn. Dann kann man sich je nach den Bedürfnissen jederzeit technisch austoben, kann ganz wichtige Verbraucher etwa über eine kleine Notstromversorgung puffern - alles ohne Wände aufzureißen.

Gruß
Wolfgang

Danke
So ist nun doch noch was geworden aus der Diskussion.

@Wolfgang: Wusste doch, dass ich Dich da aus der Reserve locken konnte. Du warst nicht unerheblich daran beteiligt, meine Gedanken in diese Richtung zu lenken, weil Du mal vor langer Zeit einen Thread gestartet hast, ich glaub, im Haushaltsforum…
Mir schwebt im Sinn, mit meiner Verkabelung während der Bauphase ein schnelles erfolgreiches Ergebnis zu erzielen, will heissen, ich kann mit meinen Schaltern das Licht schalten. Sollten nachn ein paar Monaten dann Lust und Zeit vorhanden sein, will ich die Installation erweitern mit : Stromstossrelais, Zeitschaltuhren, SPS, und weiss nicht was.

@Stephan:
Der Mehraufwand an Kabel ist vorhanden, aber plan- und überschaubar. Ich will vor allem die Kabel nicht in Rohren verstecken, sondern soweit wie möglich in Schächten verlegen, die mit einer Revisionsklappe verdeckt werden. Diese Schächte sollen auch die restliche Installation aufnehmen (Wasser, Kamin, Staubsauger). Mit den Funktelefonen muss ich Dir rechtgeben. Ich hab im Bekanntenkreis einige (!), deren Hausinstallation vor Netzfreischaltern strotzt, aber nachts liegt das DECT-Telefon neben dem Bett…

@Rudi
Keine Sorge, kann Zynismus ertragen. Grund meiner aufwändigen Installation s.o.
Wie würdest Du Dimmerschaltungen bewerten, die ja nicht die 50Hz aussenden, sondern viel oberwellenreicher udn damit hochfrequenter sind ?
Feng Shui find ich ok, zumindest machen sich die Leute jetzt mal andere Gedanken über die Hauseinrichtung und Zimmerordnung, als es früher der Fall war, als alles nur praktisch sein musste.

Gruss
Hans

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

M.E. hat Variante 2 gewisse Vorteile, doch werd ich immer
gewarnt : ‚Mach nicht so viele Kabel inne Wand wegen dem
ESmog‘

Hallo !

Was ist das : Esmog???

Wenn er schädlich wäre (so es ihn gibt), würde kein Angestellter in den Kraftwerken, Umspannungswerken, großen Stromerzeugern eines normalen Todes sterben.
Hier, in der Nachbarschaft (100 m Entfernung) , steht ein großes Umspannwerk und wir sind sehr froh darüber, denn gerade jetzt, bei den Gewittern, wie ein Blitz nach dem anderen n i c h t unser Haus trifft, sondern die vielen Strommasten, die hier rumstehen.

Gruß max

lol owT