Liebe/-r Experte/-in,
ich schreibe momentan einen Infoartikel für eine Jugendseite zum Thema Handy (Entstehung, Entwicklung, Nutzung etc). In diesem Rahmen will ich den Unterschied zwischen analogen und digitalen Signalen erklären. Ich habe mich (vor allem bei wikipedia) etwas informiert, bin aber nicht sicher, ob ich das, was ich glaube, verstanden zu haben, auch richtig erklärt habe.
Ich füge hier den Abschnitt ein, den ich geschrieben habe. Wäre nett, wenn du kurz drüberlesen und mir dann sagen könntest, ob es falsch ist, wie ich es verstanden habe.
Analogsignale sind Signale, die in der Regel elektronisch erzeugt werden, zum Beispiel die elektrische Spannung oder die Stromstärke. Alle Informationen können analog übertragen werden. Das Signal reagiert auf Änderungen von physikalischen Größen wie Helligkeit oder Temperatur. Die Änderungen werden von einem Sensor aufgenommen, der Informationen dann weitergibt. Wenn zum Beispiel analog Töne aufgezeichnet werden, erfasst der Sensor die unterschiedlichen Töne (auch den unterschiedlichen Druck, mit dem die Töne erzeugt werden). Analogsignale sind jedoch ziemlich störungsanfällig: kein System ist je störungsfrei, und wenn Störungen auftreten, können sie vom System nicht korrigiert werden. Je häufiger das Signal kopiert wird, oder je weiter die Strecke ist, die es zurücklegen muss, desto stärker wird das Signal von Rauschen gestört. Es bringt dann auch nichts, das Signal zu verstärken, weil dann das Rauschen nur noch stärker wird.
Im Gegensatz dazu wandelt ein Digitalsignal das Empfangene erst in Zahlen um. Dazu wird das analoge Signal (quasi die „Quelle“ des Signals) in bestimmten Zeiteinheiten abgetastet. Diese Abtastwerte, auch Samples genannt, werden gerundet und in ein Raster eingeteilt. Jeder Stufe des Rasters wird eine Zahl zugeteilt. Das Digitalsignal selbst besteht letztendlich aus den so gewonnenen Zahlen, die chronologisch angeordnet werden (die Nummer des ersten Signals zuerst, dann die des zweiten…) Vorteil bei diesem System ist, dass bei der Übertragung ziemlich störsicher ist und unterwegs sozusagen keine Teile des Signals verloren gehen. Wenn allerdings der Empfang stark gestört ist, kann man das Signal gar nicht mehr wiedergeben, auch nicht teilweise.
Was ich gar nicht verstanden habe: was ist mit der Latenz gemeint, die erhöht anfällt, wenn man Informationen digitalisiert und dann wieder rückwandelt? Ist das sowas wie eine Verzögerung, weil das Ding mit der Umwandlung ins digitale so lange rechnen muss? Ich hoffe, dass ganze ist nicht zu dilettantisch zusammengefasst, ich hab von Technik nicht besonders viel Ahnung. Dazu kommt noch, dass ich das ganze für eine junge Zielgruppe aufbereiten soll, so zwischen 13-17 Jahren. Also, vielen dank für deine Hilfe im Voraus!
lg Sofie
)