Elektromagnetische Wellen sind ja frequenzabhängig gewissen Dämpfungen ausgesetzt.
nun ist wohl die Dämpfung im Wasser sehr hoch, wodurch (laut aussage meines Hf-Prof.) Radar nicht unter Wasser funktioniert, bzw. nur wenige mm-cm.
jedoch kommunizieren U-Boote im LW Bereich. Dort ist also die Dämpfung sehr gering. (im Vergleich zu hochfrequenten Radar Wellen)
nun ist meine Frage: Warum scheint dann Licht über 20 m tief ins Wasser? Es ist doch auch eine Elektromagnetische Welle, und hochfrequenter als Radar?
nimmt die Dämpfung dort wieder ab?
Du hast vergessen, dass Licht nur Montags, Mittwochs und Freitags EM-Wellencharakter hat. Die anderen Tage ist es ein Teilchenstrom
Wenn ich mich recht erinnere, behaupten sogar einige Experten der QED, dass Licht immer aus Teilchen bestünde. Aber da lasse ich lieber die Hardcore-Physiker ran …
Licht wird doch auch von verschiedenen Medien verschieden absorbiert!
Eine Wechselwirkung findet statt, wenn Strahlung irgendwie mit der Durchdrungenen Materie wechselwirkt (Energie auf- oder abgabe). Ob und wenn ja in welchem Maße, hängt davon ab, wie gut es ‚passt‘
Nimm als Beispiel ein Pendel. Das kann bei bestimmten Frequenzen besonders gut Energie aufnehmen, nämlich dann, wenn es mit seiner Resonanzfrequenz (oder Vielfachen davon) angeregt wird.
Nun muß man sich schwer hüten, diese Betrachtung kritiklos auf EM-Wellen zu übertragen, aber wenn Du es nur zur Anschauung machst …