Elitegroup ECS G900 schaltet ab

Moinstens allerseits!

Ich habe eine schöne Knobelaufgabe und wünsche mir rege und phantasievolle Beteiligung, weil mir nämlich nun nichts mehr dazu einfällt.

Der Laptop-Rechner wird im Bereich der CPU sehr heiß. Nach subjektivem Empfinden zu heiß, die heiße Luft strömt durch die Tastatur und ist im Sommer unangenehm an den Fingern. Dabei wird das Gerät immer auf harter Unterlage und nie in der Sonne betrieben. Er soll als Desktop-Ersatz dienen.

Der Rechner geht im Windows (XP Pro) und im DOS scheinbar unmotiviert aus. Häufigkeit: anfangs zwischen wenigen Minuten und manchmal mehreren Tagen - inzwischen läuft er nicht einmal mehr lang genug, um eine Windows-Installations-Routine zu absolvieren.
Unabhängig von aktuellen Operationen.
Auch bei nackten Systemen ohne weitere Software auf frisch partitionierter HDD.
Sowohl im Akku- als auch im Netzbetrieb.
Mit angeschlossener Peripherie und ohne.
Manchmal schafft er noch vier Piepser des PC-Speakers, manchmal selbst das nicht.

Aber:
Bei Verwendung von Linux (als Slax oder Knoppix von CD und als SUSE 9.1 installiert) geht er tagelang nicht aus – noch nie, soweit ich es beobachten konnte!
Angebliches Benchmarking des Servicebetriebes wird immer mit „ok“ bescheinigt.

Im Systemprotokoll zeigt sich, daß Linux etwa 20 mal in 15 Sekunden die Temperatur-Schwellwerte beider Cores überschritten sieht und die
Taktfrequenz des 3,2 GHz-Prozessors auf etwa 2,5 GHz reduziert. Es geschah das schon so schnell, daß Linux nicht fertig booten konnte. Der Bootvorgang läuft ja noch unter DOS. Wenn Linux erstmal steht, läuft er absolut zuverlässig mit reduziertem Tempo.

Im Windows ist keine Erwähnung der Core-Temperatur zu finden und entsprechende Utilities finden keinen Sensor.
Ich nehme daher an, Windows und DOS sind nicht in der Lage, die Taktfrequenz temperaturabhängig zu reduzieren und so schaltet das BIOS
den Rechner aus, um den Prozessor zu schützen.
Im BIOS-Setup ist keine Monitoring-Funktion vorhanden. Das Setup ist sehr minimalistisch.
Linux hingegen kann also die Temperatur auslesen und so kommt es nicht zur Notabschaltung.

Diese Problematik besteht, seit ich den Rechner habe, also seit Neuzustand (über ein Jahr).

Inzwischen wurde im Zuge der Garantie der CPU-Kühler mehrfach gereinigt und neu aufgesetzt, das BIOS mehrmals upgedatet, letztmals nun nach einem Austausch des Boards.

Der Fehler besteht noch immer, man ist recht ratlos.
Es geht mir auf die Nerven, das Gerät ständig per Paket zu versenden: das tut dem ja auch nicht gut.
Die Notabschaltungen brachten den Prozi ja immer an den Rand des Gefahrenbereiches, hat er darunter nun gelitten oder tat es ihm eher gut, daß er seine „Betriebstemperatur“ stets sehr schnell ereichte?
Ich möchte den Rechner bitteschön unter Win XP Pro betreiben und er war mit 1300 €nen nicht eben billig und ist ein sehr gutes Gerät (eigentlich).
Es muß doch einen Weg geben, das Teil zum zuverlässigen Laufen zu bringen.

Irgendwelche Ideen?
Wäre sehr dankbar.

Viele Grüße,
Kristian

Moien

Manchmal schafft er noch vier Piepser des PC-Speakers,
manchmal selbst das nicht.

Gibt es im Handbuch irgendwas zu den 4 Piepser ?

Im Systemprotokoll zeigt sich, daß Linux etwa 20 mal in 15
Sekunden die Temperatur-Schwellwerte beider Cores
überschritten sieht und die
Taktfrequenz des 3,2 GHz-Prozessors auf etwa 2,5 GHz
reduziert. Es geschah das schon so schnell, daß Linux nicht
fertig booten konnte. Der Bootvorgang läuft ja noch unter DOS.

Nein, das ist nur „nacktes“ linux.

Wenn Linux erstmal steht,

Das ist der X11-Server oder auch der WM (window manager).

Im Windows ist keine Erwähnung der Core-Temperatur zu finden

Das Throtteling des P4 (zeitweise Notabschaltung um die Temperatur zu begrenzen) sollte das BIOS selbst machen. Richtig runtertaken kann man eine solche CPU nicht. Windows XP kann das ganze anzeigen (ab etwa SP2, davor gab´s mal einen Patch von Intel).

Linux hingegen kann also die Temperatur auslesen und so kommt
es nicht zur Notabschaltung.

Das protokolliert auch nur die BIOS-Umschaltungen.

Inzwischen wurde im Zuge der Garantie der CPU-Kühler mehrfach
gereinigt und neu aufgesetzt, das BIOS mehrmals upgedatet,
letztmals nun nach einem Austausch des Boards.

Ich wette es wurde jedesmal vergessen die Wärmeleitpaste ordentlich aufzutragen. Oder der Kühlerblock sitzt schief. Oder das BIOS hat einen Hau weg (ich würde ja ein BIOS-Update vorschlagen, nur hat die ecs-Seite gerade irgendwie schwere Probleme, „download“ ist z.B. nicht anklickbar.)

Die Notabschaltungen brachten den Prozi ja immer an den Rand
des Gefahrenbereiches, hat er darunter nun gelitten

Ja. Das hat die Lebensdauer der CPU reduziert. Allerdings ist die Lebensdauer von solchen CPUs recht lang. Mehr Sorgen machen mir da die Chips und Bauteile rund um die CPU. Die sind nämlich nicht auf die >90°C der CPU ausgelegt.

oder tat
es ihm eher gut, daß er seine „Betriebstemperatur“ stets sehr
schnell ereichte?

Es ist sehr schlecht für die CPU. Das schnelle aufhitzen sorgt für mechanische Belastungen die so nicht vorgesehen sind.

Ich möchte den Rechner bitteschön unter Win XP Pro betreiben
und er war mit 1300 €nen nicht eben billig und ist ein sehr
gutes Gerät (eigentlich).

Besteh auf Wandelungund kauf etwas von einer Marke mit besserem Ruf (und vorallem Erfahrung in Sachen Notebooks)

cu

Moin Pumkin,

Dich habe ich vermißt … *g*
Sorry, daß ich erst jetzt wieder dazu komme.

Manchmal schafft er noch vier Piepser des PC-Speakers, manchmal selbst das nicht.

Gibt es im Handbuch irgendwas zu den 4 Piepser ?

Nein, leider nicht und auch der Support (es gibt nur einen offiziellen ECS-Reparaturbetrieb in D-Land, der ist in M-Gladbach) ist am Telefon nicht in der Lage sie zu interpretieren.
Die RAMs scheinen auch nach MEMtest einwandfrei

Im Systemprotokoll zeigt sich, daß Linux etwa 20 mal in 15 Sekunden die Temperatur-Schwellwerte beider Cores überschritten sieht und die Taktfrequenz des 3,2 GHz-Prozessors auf etwa 2,5 GHz reduziert. Es geschah das schon so schnell, daß Linux nicht fertig booten konnte. Der Bootvorgang läuft ja noch unter DOS.

Nein, das ist nur „nacktes“ Linux.

Okay, funktioniert aber wie DOS völlig uneigenständig, oder?
Jedenfalls KANN er da noch ausgehen, das kam gelegentlich vor.

Wenn Linux erstmal steht,

Das ist der X11-Server oder auch der WM (window manager).

Dann geht er aber NIE aus. Und das bei drei verschiedenen Linux-Distributionen! Also macht doch offensichtlich Linux da etwas anders, oder?

Im Windows ist keine Erwähnung der Core-Temperatur zu finden

Das Throttling des P4 (zeitweise Notabschaltung um die Temperatur zu begrenzen) sollte das BIOS selbst machen.

Möglicherweise, aber im SetUp des BIOS’ gibt es keine derartige Funktion. Ich habe noch nie ein derart spartanisches BIOS-SetUp gesehen.

Richtig runtertackten kann man eine solche CPU nicht. Windows XP kann das ganze anzeigen (ab etwa SP2, davor gab’s mal einen Patch von Intel).

Ja? Wo denn? Ich habe nichts gefunden.
Aber Linux schreibt im Systemprotokoll, Texte, wie diesen:

Oct 29 00:04:17 linux syslogd 1.4.1: restart
•
•
•
Oct 29 00:04:33 linux kdm: :0[4273]: pam\_unix2: session started for user kristian, service xdm-np
Oct 29 00:04:49 linux kernel: CPU#1: Temperature above threshold
Oct 29 00:04:49 linux kernel: CPU#0: Temperature above threshold
Oct 29 00:04:49 linux kernel: CPU#0: Running in modulated clock mode
Oct 29 00:04:49 linux kernel: CPU#1: Running in modulated clock mode
Oct 29 00:04:49 linux kernel: CPU#0: Temperature/speed normal
Oct 29 00:04:49 linux kernel: CPU#1: Temperature/speed normal
Oct 29 00:04:50 linux kernel: CPU#0: Temperature above threshold
Oct 29 00:04:50 linux kernel: CPU#1: Temperature above threshold
Oct 29 00:04:50 linux kernel: CPU#1: Running in modulated clock mode
Oct 29 00:04:50 linux kernel: CPU#0: Running in modulated clock mode
Oct 29 00:04:50 linux kernel: CPU#1: Temperature/speed normal
Oct 29 00:04:50 linux kernel: CPU#0: Temperature/speed normal
•
•
•

So geht das ewig weiter. Vom Systemstart aus dem KALTEN (!) Zustand brauchte der Rechner 32 Sekunden bis zum Überschreiten des Schwellwertes! Ohne irgendwelche Softwarestarsts,

Linux hingegen kann also die Temperatur auslesen und so kommt es nicht zur Notabschaltung.

Das protokolliert auch nur die BIOS-Umschaltungen.

Okay, aber wieso wird unter Linux gethrottled und unter Windows und DOS oder „nacktem Linux“ (*g*) nicht?
Oder: wieso schaltet der Rechner da ab?

Inzwischen wurde im Zuge der Garantie der CPU-Kühler mehrfach gereinigt und neu aufgesetzt, das BIOS mehrmals upgedatet, letztmals nun nach einem Austausch des Boards.

Ich wette es wurde jedesmal vergessen die Wärmeleitpaste ordentlich aufzutragen. Oder der Kühlerblock sitzt schief. Oder das BIOS hat einen Hau weg (ich würde ja ein BIOS-Update vorschlagen, nur hat die ecs-Seite gerade irgendwie schwere Probleme, „download“ ist z.B. nicht anklickbar.)

Das glaube ich weniger. Die erste Kühler-Neumontage erfolgte beim Händler, einem Betrieb voller Techniker.
Und die zweite in M-Gladbach beim Hersteller-Servicebetrieb.
Das BIOS wurde dort beim ersten Besuch upgedated und beim zweiten Besuch nach Board-Wechsel auch noch upgedatet.
Ich habe mich nicht getraut, das BIOS zu flashen, weil damit zu rechnen war, daß der Rechner während des Flashens ausginge und dann wäre meine Garantie futsch gewesen.
Runtergeladen und mit Progi auf den Stick gepackt hatte ich es schon …

Die Notabschaltungen brachten den Prozi ja immer an den Rand des Gefahrenbereiches, hat er darunter nun gelitten

Ja. Das hat die Lebensdauer der CPU reduziert. Allerdings ist die Lebensdauer von solchen CPUs recht lang.

Was ist denn in Deinem Sinne „lang“? Heutzutage muß man das ja fragen. Ich möchte nicht nur mal eine Prozessorgeneration überspringen, sondern das Gerät wirklich einige Jahrzehnte lang betreiben!

Mehr Sorgen machen mir da die Chips und Bauteile rund um die CPU. Die sind nämlich nicht auf die >90°C der CPU ausgelegt.

Da habe ich nun praktischerweise ein neues Board bekommen, was das Problem allerdings nicht beseitigte.
Man meint nun, es sei der Prozessor vielleicht defekt. Da muß ich nun wieder zum Händler, weil der den Rechner als Bare bone eingekauft und ausgestattet hat. Aber wie weise ich das nach?

Ich möchte den Rechner bitteschön unter Win XP Pro betreiben und er war mit 1300 €nen nicht eben billig und ist ein sehr gutes Gerät (eigentlich).

Besteh auf Wandelung und kauf etwas von einer Marke mit besserem Ruf (und vor allem Erfahrung in Sachen Notebooks)

Da ist aber die Ausstattung damals nicht vergleichbar gewesen. Und er gefällt mir sehr, ist optimal für mich und das hat bislang kein anderer Läppi zusammengebracht. Das Gerät ist ja keine Fehlkonstruktion, es sind sicher Tausende verkaut worden, die einwandfrei funktionieren. Das hätte ich eben auch gern so. *g*

Viele Grüße ins Nachbarländle,
Gruß,
Kristian

Moien

Die RAMs scheinen auch nach MEMtest einwandfrei

Also doch eher ein banales Temperaturproblem.

Nein, das ist nur „nacktes“ Linux.

Okay, funktioniert aber wie DOS völlig uneigenständig, oder?
Jedenfalls KANN er da noch ausgehen, das kam gelegentlich vor.

In dem Modus sind noch nicht alle Treiber zu 100% geladen und der Rechner arbeitet unter Volllast. Aber an sich ist das richtiges, eigenständiges, voll funktionsfähiges Linux.

Wenn Linux erstmal steht,

Das ist der X11-Server oder auch der WM (window manager).

Dann geht er aber NIE aus. Und das bei drei verschiedenen
Linux-Distributionen! Also macht doch offensichtlich Linux da
etwas anders, oder?

Ja, weniger Last. Das System ist halt fertig mit starten und es läuft nix mehr was die CPU für 20-30 Sekunden auf Volllast bringen könnte.

Richtig runtertackten kann man eine solche CPU nicht. Windows XP kann das ganze anzeigen (ab etwa SP2, davor gab’s mal einen Patch von Intel).

Ja? Wo denn? Ich habe nichts gefunden.

Den Patch von Intel scheint offline (weil er inzwischen in SP2 eingebaut wurde und XP SP1 laut M$ ausgelaufen ist). Aber das gleiche von M$ gibt es noch im Archive:
http://www.microsoft.com/whdc/archive/winpowmgmt.mspx

Daneben gibt es selbstverständilich eine ganze Armada von mini-tools anderer Leute, z.B. http://www.diefer.de/speedswitchxp/ oder http://www.pbus-167.com/

Aber Linux schreibt im Systemprotokoll, Texte, wie diesen:

Oct 29 00:04:33 linux kdm: :0[4273]: pam_unix2: session
started for user kristian, service xdm-np
Oct 29 00:04:49 linux kernel: CPU#1: Temperature above
threshold
Oct 29 00:04:49 linux kernel: CPU#0: Temperature above
threshold
Oct 29 00:04:49 linux kernel: CPU#0: Running in modulated
clock mode
Oct 29 00:04:49 linux kernel: CPU#1: Running in modulated
clock mode

Er kommentiert das throttling der CPU.

Tipp am Rande: den HT-Modus abschalten hilft auch. Die meisten ernsthaften Programme und alle Spielen werden dadurch schneller.

So geht das ewig weiter. Vom Systemstart aus dem KALTEN (!)
Zustand brauchte der Rechner 32 Sekunden bis zum Überschreiten
des Schwellwertes!

Ja, das thermale Design von dem Laptop ist Schrott. Mein Laptop läuft ganz ohne Lüfter bei 41°C CPU-Temperatur, deiner kommt halt ständig über 92-98°C. Das kommt davon wenn man Desktop CPUs in Laptops einbaut.

Linux hingegen kann also die Temperatur auslesen und so kommt es nicht zur Notabschaltung.

Das protokolliert auch nur die BIOS-Umschaltungen.

Okay, aber wieso wird unter Linux gethrottled und unter
Windows und DOS oder „nacktem Linux“ (*g*) nicht?

k.A. wieso windows das Throttling unterdrückt. Andererseits könnte sich windows auch was eingefangen haben was die CPU ständig benutzt und so die Last hoch hält.

Die Notabschaltungen brachten den Prozi ja immer an den Rand des Gefahrenbereiches, hat er darunter nun gelitten

Ja. Das hat die Lebensdauer der CPU reduziert. Allerdings ist die Lebensdauer von solchen CPUs recht lang.

Was ist denn in Deinem Sinne „lang“? Heutzutage muß man das ja
fragen.

5-8 Jahre Dauerlast bei 60°C sollte ein P4 aushalten. Die ersten 2 Generation sind bei Temperaturen > 80°C nach 6-12 Monaten Dauerlast draufgegangen. Bei 40°C sollten 10-15 Jahre drin sein.

Dauerlast heist: rund um die Uhr bei Volllast betreiben.

Ich möchte nicht nur mal eine Prozessorgeneration
überspringen, sondern das Gerät wirklich einige Jahrzehnte
lang betreiben!

Dann kauf etwas das mit möglichst wenigen mechanischen Teilen auskommt. Z.B. ein PentiumM desen Lüfter nur beim zocken anläuft.

Mehr Sorgen machen mir da die Chips und Bauteile rund um die CPU. Die sind nämlich nicht auf die >90°C der CPU ausgelegt.

Da habe ich nun praktischerweise ein neues Board bekommen, was
das Problem allerdings nicht beseitigte.
Man meint nun, es sei der Prozessor vielleicht defekt. Da muß
ich nun wieder zum Händler, weil der den Rechner als Bare bone
eingekauft und ausgestattet hat. Aber wie weise ich das nach?

AAHHHhhh, wir kommen der Sache näher. Das Laptop gibt es mit Sockel 775 und 478. Ich nehm mal an du hast die 478-Variante. In der kann man P4-Desktop und P4-M * CPUs verbauen. Die Desktopvariante verbraucht viel Strom als die P4-M Variante. Die Jungs von ESC haben den P4 nur auf die Liste geschrieben um den Preis zu drücken (Der P4 ist billiger als der P4M).

Ich möchte den Rechner bitteschön unter Win XP Pro betreiben und er war mit 1300 €nen nicht eben billig und ist ein sehr gutes Gerät (eigentlich).

Besteh auf Wandelung und kauf etwas von einer Marke mit besserem Ruf (und vor allem Erfahrung in Sachen Notebooks)

Da ist aber die Ausstattung damals nicht vergleichbar gewesen.
Und er gefällt mir sehr, ist optimal für mich und das hat
bislang kein anderer Läppi zusammengebracht. Das Gerät ist ja
keine Fehlkonstruktion, es sind sicher Tausende verkaut
worden, die einwandfrei funktionieren.

Ich wette von den tausenden laufen nur wenige Prozent mit P4 und die Mehrheit auf P4M.

cu

*: Es gibt P4, P4-M und PM. PM ist eine richtiger LaptopCPU, basiert auf dem PentiumIII und verbraucht unter Volllast maximal 20-25 W (Idle

Moin Pumpkin,

Die RAMs scheinen auch nach MEMtest einwandfrei

Also doch eher ein banales Temperaturproblem.

Tja, das dachte ich auch, aber SO SCHNELL? In dreißig Sekunden?
Für die Error-Beeps beim Booten gab es mal eine Seite, die nun verschwunden ist:
http://www.2nite.de/Tuning/BiosTuning/Bios-Fehlercod…

Dann geht er aber NIE aus. Und das bei drei verschiedenen
Linux-Distributionen! Also macht doch offensichtlich Linux da
etwas anders, oder?

Ja, weniger Last. Das System ist halt fertig mit starten und es
läuft nix mehr was die CPU für 20-30 Sekunden auf Vollast
bringen könnte.

Das sollte man ja nach dem Windows-Start auch annehmen, aber mir ist klar, daß da viel mehr im Hintergrund läuft. Aber wie ist das im DOS? Da läuft doch gar nichts und trotzdem geht er aus.

Daneben gibt es selbstverständlich eine ganze Armada von
mini-tools anderer Leute, z.B.
http://www.diefer.de/speedswitchxp/ oder
http://www.pbus-167.com/

Ah, danke! Wenn er mal wieder unter Windows läuft …

Tipp am Rande: den HT-Modus abschalten hilft auch. Die meisten
ernsthaften Programme und alle Spielen werden dadurch
schneller.

Ich habe eigentlich im Betrieb keinerlei Performance-Probleme.
Bislang habe ich seine Multimedia-Fähigkeiten kaum genutzt und gespielt eigentlich gar nicht.
Das Problem ist ja nun, daß ich gar kein System mehr auf die Beine kriege, außer Linux.

Ja, das thermale Design von dem Laptop ist Schrott. Mein Laptop
läuft ganz ohne Lüfter bei 41°C CPU-Temperatur, deiner kommt
halt ständig über 92-98°C. Das kommt davon wenn man Desktop CPUs
in Laptops einbaut.

Das verstehe ich. Ich wollte ihn unter anderem auch gerade deswegen damals, weil eben da ein vollwertiger Desktop-Prozi drin ist.
Akkulaufzeit (er hält zwei Stunden max.) war mir nicht wichtig, weil er Desktop-Ersatz sein sollte.

Okay, aber wieso wird unter Linux gethrottled und unter
Windows und DOS oder „nacktem Linux“ (*g*) nicht?

k.A. wieso windows das Throttling unterdrückt. Andererseits
könnte sich windows auch was eingefangen haben was die CPU
ständig benutzt und so die Last hoch hält.

Unterdrückt? Und im DOS? Da unterdrückt nichts, es ist nur einfach untätig.
Wir reden hier von nackten Systemen auf frisch partitionierter HDD. Ich habe schon etwaige Software-Probleme ausgeschlossen und wegen des Versandes die HDD generealgereinigt.
Und ich betreibe ein nicht fertiges System natürlich nicht online. Also eingefangen haben kann er sich eigentlich nichts.

[…] Bei 40°C sollten 10-15 Jahre drin sein.
Dauerlast heißt: rund um die Uhr bei Vollast betreiben.

Das wäre ja erstrebenswert und akzeptabel. Rund um die Uhr läuft er ja nur in ganz seltenen Ausnahmen. Da ich noch andere Desktops habe, und sein Mobileinsatz sich noch nicht entfalten konnte, würde ich also vielleicht auf 25 Jahre hoffen können. Das ist doch fein.

Dann kauf etwas das mit möglichst wenigen mechanischen Teilen
auskommt. Z.B. ein PentiumM dessen Lüfter nur beim zocken
anläuft.

Der war mir damals erstens teuer, zweitens nicht in einem Gerät dieser Komplettausstattung zu bekommen und erschien mir nicht vollwertig und nicht bewährt genug.

AAHHHhhh, wir kommen der Sache näher. Das Laptop gibt es mit
Sockel 775 und 478. Ich nehm mal an du hast die 478-Variante. In
der kann man P4-Desktop und P4-M * CPUs verbauen. Die
Desktopvariante verbraucht viel Strom als die P4-M Variante. Die
Jungs von ESC haben den P4 nur auf die Liste geschrieben um den
Preis zu drücken (Der P4 ist billiger als der P4M).

Laut Handbuch:

Intel P4 Northwood Serie 2.4G/2.6G/2.8G/3.0G/3.2G CPU,
512KB L2 cache on die, CPU front-side bus (FSB) 800 MHz,
unterstützt Hyper-Threading-Technologie
Intel P4 Prescott Serie 2.8G/3.0G/3.2G CPU, 1 MB L2 cache on
die, CPU front-side bus (FSB) 800 MHz, unterstützt Hyper-Threading-
Technologie
Mobile Intel P4 Northwood Serie bis zu 3.06G CPU, 512KB L2
cache on die, CPU front-side bus (FSB) 533 MHz, unterstützt
Hyper-Threading-Technologie
478 Pins mPGA478 Socket

Ich habe den Prescott 3.2
Damals waren die Pentium Mobiles noch teuerer, weil neuer.

Ich wette von den tausenden laufen nur wenige Prozent mit P4 und
die Mehrheit auf P4M.

Er ist ja gerade mit diesem Prozi angeboten worden. Ich denke, das werden die meisten sein. Anders habe ich das Gerät nirgends je gesehen.
Aber ich werde mal den Händler demnächst nach den Felderfahrungen fragen.

Du meinst also, ich wäre mit dem Mobile Intel P4 Northwood 3.06 besser bedient gewesen? Trotzdem es ein P III ist und nur halben L2 und ⅔
FSB hat?

Viele Grüße,
Kristian

Moien

Die RAMs scheinen auch nach MEMtest einwandfrei

Also doch eher ein banales Temperaturproblem.

Tja, das dachte ich auch, aber SO SCHNELL? In dreißig
Sekunden?

Ein nackter P4 erreicht in 2 Sekunden die Notabschaltung, ein nackter AthlonXP aus der gleichen Generation ist nach 3 Sekunden tot.

Prescotts produzieren etwa so viel Wärme pro Fläche wie eine Kochplatte auf hoher Stufe. Lass man eine Kochplatte 30 Sekunden ohne Topf laufen und legt die Hand drauf. Bei 92-98°C schaltet die CPU ab.

Für die Error-Beeps beim Booten gab es mal eine Seite, die nun
verschwunden ist:
http://www.2nite.de/Tuning/BiosTuning/Bios-Fehlercod…

Das ist kein Problem, archiv.org hat sowas immer online:
http://web.archive.org/web/20041011154920/http://www…

Allerdings weiss ich nicht welches BIOS in dem Gerät steckt.

Dann geht er aber NIE aus. Und das bei drei verschiedenen
Linux-Distributionen! Also macht doch offensichtlich Linux da
etwas anders, oder?

Ja, weniger Last. Das System ist halt fertig mit starten und es
läuft nix mehr was die CPU für 20-30 Sekunden auf Vollast
bringen könnte.

Das sollte man ja nach dem Windows-Start auch annehmen, aber
mir ist klar, daß da viel mehr im Hintergrund läuft. Aber wie
ist das im DOS?

Meist du jetzt Linux oder richtiges DOS ?

Das verstehe ich. Ich wollte ihn unter anderem auch gerade
deswegen damals, weil eben da ein vollwertiger Desktop-Prozi
drin ist.

Dir ist schon klar dass ein PM schneller ist als ein P4 ? Zumindest in den nicht-Extrem Editions ?

Okay, aber wieso wird unter Linux gethrottled und unter
Windows und DOS oder „nacktem Linux“ (*g*) nicht?

k.A. wieso windows das Throttling unterdrückt. Andererseits
könnte sich windows auch was eingefangen haben was die CPU
ständig benutzt und so die Last hoch hält.

Unterdrückt? Und im DOS? Da unterdrückt nichts, es ist nur
einfach untätig.

Reines MS-DOS schaltet u.U. ACPI ab. Dann darf das BIOS nicht mehr ran. Man müsste auf APM umschalten, was dann aber komplex wird wenn windows oder Linux arbeiten.

[…] Bei 40°C sollten 10-15 Jahre drin sein.
Dauerlast heißt: rund um die Uhr bei Vollast betreiben.

Das wäre ja erstrebenswert und akzeptabel. Rund um die Uhr
läuft er ja nur in ganz seltenen Ausnahmen. Da ich noch andere
Desktops habe, und sein Mobileinsatz sich noch nicht entfalten
konnte, würde ich also vielleicht auf 25 Jahre hoffen können.
Das ist doch fein.

Bei solchen Systemen stirbt eh die Festplatte vorher.

Dann kauf etwas das mit möglichst wenigen mechanischen Teilen
auskommt. Z.B. ein PentiumM dessen Lüfter nur beim zocken
anläuft.

Der war mir damals erstens teuer, zweitens nicht in einem
Gerät dieser Komplettausstattung zu bekommen und erschien mir
nicht vollwertig und nicht bewährt genug.

Der PM ist älter als der P4 (PM = PIII mit Turbo).

Du meinst also, ich wäre mit dem Mobile Intel P4 Northwood
3.06 besser bedient gewesen?

Ja, mit Sicherheit.

Trotzdem es ein P III ist

Nein. Der PM ist ein PIII. Der P4M ist ein P4.

und nur halben L2 und ⅔ FSB hat?

Was ist dir lieber: ein System das seine CPU nach 30 Sekunden grillt und desen Motherboard wahrscheinlich sehr schnell sterben wird oder ein System das läuft und je nach Anwendung zwischen 15% langsamer und 10% schneller ist ?

cu

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Moin Pumpkin,

Ein nackter P4 erreicht in 2 Sekunden die Notabschaltung, ein
nackter AthlonXP aus der gleichen Generation ist nach 3 Sekunden
tot.

Ach! Das finde ich echt erstaunlich …

Prescotts produzieren etwa so viel Wärme pro Fläche wie eine
Kochplatte auf hoher Stufe. Lass man eine Kochplatte 30 Sekunden
ohne Topf laufen und legt die Hand drauf. Bei 92-98°C schaltet
die CPU ab.

Das ist ja grausam. Da ist die ganze Kühlerei doch ein ganz schöner Eiertanz, oder?

Für die Error-Beeps beim Booten gab es mal eine Seite, die nun
verschwunden ist:
http://www.2nite.de/Tuning/BiosTuning/Bios-Fehlercod…

Das ist kein Problem, archiv.org hat sowas immer online:
http://web.archive.org/web/20041011154920/http://www…
Allerdings weiss ich nicht welches BIOS in dem Gerät steckt.

AMI - Okay, da steht:

Signal
4x kurz

Bedeutung
Fehler in den ersten 64 kB des Speichers oder Systemtimer 1 funktioniert nicht

Abhilfe
Batterie/Akku defekt, Speichermodule checken, RAM einstellungen prüfen, neues Mainboard

Ich werde das weitergeben. Plausibel ist es nicht.

Dann geht er aber NIE aus. Und das bei drei verschiedenen
Linux-Distributionen! Also macht doch offensichtlich Linux da
etwas anders, oder?

Ja, weniger Last. Das System ist halt fertig mit starten und es
läuft nix mehr was die CPU für 20-30 Sekunden auf Vollast
bringen könnte.

Das sollte man ja nach dem Windows-Start auch annehmen, aber
mir ist klar, daß da viel mehr im Hintergrund läuft. Aber wie
ist das im DOS?

Meist du jetzt Linux oder richtiges DOS ?

Richtiges, wenn ich mit Boot-Stick starte.

Dir ist schon klar dass ein PM schneller ist als ein P4 ?

Bislang war es das nicht.

Unterdrückt? Und im DOS? Da unterdrückt nichts, es ist nur
einfach untätig.

Reines MS-DOS schaltet u.U. ACPI ab. Dann darf das BIOS nicht
mehr ran. Man müsste auf APM umschalten, was dann aber komplex
wird wenn windows oder Linux arbeiten.

Hm … das wäre ja eine Operation an den Symptomen, statt an der Ursache.

Bei solchen Systemen stirbt eh die Festplatte vorher.

Die ist ja auch austauschbar. Mir ist noch nie eine HDD hopps gegangen.
Allerdings zocke ich auch keine HDD-Super-Streß-Spiele.

Du meinst also, ich wäre mit dem Mobile Intel P4 Northwood
3.06 besser bedient gewesen?

Ja, mit Sicherheit.

So kann man sich täuschen. Den hätte es auch gegeben …
Der Prozi alleine würde heute 150 €nen kosten.

Na, mal sehen, was der Händler nun unternimmt.
Danke für Deine Überlegungen,

Gruß,
Kristian

Moien

Ein nackter P4 erreicht in 2 Sekunden die Notabschaltung, ein
nackter AthlonXP aus der gleichen Generation ist nach 3 Sekunden
tot.

Ach! Das finde ich echt erstaunlich …

Stand 2001:
http://www.tomshardware.com/2001/09/17/hot_spot/page…

Seitdem ist die Wärmeentwickelung nochmal um 20-30% gestiegen (Und AMD hat das Problem aus dem Video gelöst).

Stand 2004 (das ist in etwa die Generation aus deinem Laptop, da hatte AMD die Sache schon wesentlich besser im Griff):
http://www.tomshardware.com/2004/11/14/the_p4/

cu

1 „Gefällt mir“

Vielen Dank, Pumkin,

Deine Links sind sehr aufschlußreich.

Stand 2001:
http://www.tomshardware.com/2001/09/17/hot_spot/page…

Seitdem ist die Wärmeentwickelung nochmal um 20-30% gestiegen
(Und AMD hat das Problem aus dem Video gelöst).

Dennoch neige ich eher zu Intel, als zu AMD. Obwohl sie bei mir „fast“ paritätisch vertreten sind:

Pentium II 500/100MHz
Pentium III 500/100MHz
Pentium IIIE 800/133MHz
Athlon™ 2100XP+/266MHz Palomino
Athlon™ 1000C/133MHz
Pentium IV 2400/533MHz Northwood A80532
Pentium IV 2800/533MHz Northwood A80532
Pentium IV 3200/800MHz Prescott

*bg*

Ich habe den Läppi heute zum Händler gebracht, der ihn nun im Rahmen der Garantie wieder in der Mangel hat, und Deinen Link gleich per eMail weitergeleitet.

Stand 2004 (das ist in etwa die Generation aus deinem Laptop,
da hatte AMD die Sache schon wesentlich besser im Griff):
http://www.tomshardware.com/2004/11/14/the_p4/

Mal sehen, zu welchen Erkenntnissen das führt.
Vielleicht hat man ja ein Einsehen und gibt mir einen Northwood?

Wir sind beim Testen heute darauf gekommen, daß die vier Beeps vielleicht doch nicht so unplausibel sind: ebventuell überhitzen die RAMs durch die Prozessor-Abwärme.
Und eventuell wurde der Prozi ursprünglich nicht sauber eingebaut und hat seinen ersten Hitzeschaden schon vor der ersten „Reparatur“ abbekommen, der sich nun immer weiter ausweitet. Zumal (wie man unter Deinem Link lernen kann) beim Wiedermontieren des Kühlers vielleicht eben keine Silberoxid-Paste verwendet wurde …

Prozi und RAMs sollen getauscht werden. Wenn sich das Problem dann wieder einstellt, wurde mir in Aussicht gestellt, auf den Northwood zu wechseln.

Weißt Du, was ich Klasse finde?
Wenn Du Dich hier mal auf ein Problem eingelassen hast, bleibst Du dran, bis sich eine Perspektive findet. Das ist mir schon früher aufgefallen.
Macht Dich zu einem sehr sympathischen Experten.

Danke,
Kristian