Moinstens allerseits!
Ich habe eine schöne Knobelaufgabe und wünsche mir rege und phantasievolle Beteiligung, weil mir nämlich nun nichts mehr dazu einfällt.
Der Laptop-Rechner wird im Bereich der CPU sehr heiß. Nach subjektivem Empfinden zu heiß, die heiße Luft strömt durch die Tastatur und ist im Sommer unangenehm an den Fingern. Dabei wird das Gerät immer auf harter Unterlage und nie in der Sonne betrieben. Er soll als Desktop-Ersatz dienen.
Der Rechner geht im Windows (XP Pro) und im DOS scheinbar unmotiviert aus. Häufigkeit: anfangs zwischen wenigen Minuten und manchmal mehreren Tagen - inzwischen läuft er nicht einmal mehr lang genug, um eine Windows-Installations-Routine zu absolvieren.
Unabhängig von aktuellen Operationen.
Auch bei nackten Systemen ohne weitere Software auf frisch partitionierter HDD.
Sowohl im Akku- als auch im Netzbetrieb.
Mit angeschlossener Peripherie und ohne.
Manchmal schafft er noch vier Piepser des PC-Speakers, manchmal selbst das nicht.
Aber:
Bei Verwendung von Linux (als Slax oder Knoppix von CD und als SUSE 9.1 installiert) geht er tagelang nicht aus – noch nie, soweit ich es beobachten konnte!
Angebliches Benchmarking des Servicebetriebes wird immer mit „ok“ bescheinigt.
Im Systemprotokoll zeigt sich, daß Linux etwa 20 mal in 15 Sekunden die Temperatur-Schwellwerte beider Cores überschritten sieht und die
Taktfrequenz des 3,2 GHz-Prozessors auf etwa 2,5 GHz reduziert. Es geschah das schon so schnell, daß Linux nicht fertig booten konnte. Der Bootvorgang läuft ja noch unter DOS. Wenn Linux erstmal steht, läuft er absolut zuverlässig mit reduziertem Tempo.
Im Windows ist keine Erwähnung der Core-Temperatur zu finden und entsprechende Utilities finden keinen Sensor.
Ich nehme daher an, Windows und DOS sind nicht in der Lage, die Taktfrequenz temperaturabhängig zu reduzieren und so schaltet das BIOS
den Rechner aus, um den Prozessor zu schützen.
Im BIOS-Setup ist keine Monitoring-Funktion vorhanden. Das Setup ist sehr minimalistisch.
Linux hingegen kann also die Temperatur auslesen und so kommt es nicht zur Notabschaltung.
Diese Problematik besteht, seit ich den Rechner habe, also seit Neuzustand (über ein Jahr).
Inzwischen wurde im Zuge der Garantie der CPU-Kühler mehrfach gereinigt und neu aufgesetzt, das BIOS mehrmals upgedatet, letztmals nun nach einem Austausch des Boards.
Der Fehler besteht noch immer, man ist recht ratlos.
Es geht mir auf die Nerven, das Gerät ständig per Paket zu versenden: das tut dem ja auch nicht gut.
Die Notabschaltungen brachten den Prozi ja immer an den Rand des Gefahrenbereiches, hat er darunter nun gelitten oder tat es ihm eher gut, daß er seine „Betriebstemperatur“ stets sehr schnell ereichte?
Ich möchte den Rechner bitteschön unter Win XP Pro betreiben und er war mit 1300 €nen nicht eben billig und ist ein sehr gutes Gerät (eigentlich).
Es muß doch einen Weg geben, das Teil zum zuverlässigen Laufen zu bringen.
Irgendwelche Ideen?
Wäre sehr dankbar.
Viele Grüße,
Kristian