1 Es ist ein Weinen in der Welt,
2 Als ob der liebe Gott gestorben wär,
3 Und der bleierne Schatten, der niederfällt,
4 Lastet grabesschwer.
5 Komm, wir wollen uns näher verbergen…
6 Das Leben liegt in aller Herzen
7 Wie in Särgen.
8 Du! wir wollen uns tief küssen -
9 Es pocht eine Sehnsucht an die Welt,
10 An der wir sterben müssen.
Wir sollen in der Schule dieses Gedicht auswerten und Zusammenhänge mit ihrer Biographie herstellen. Erkennt die zufällig jemand?
Wir sollen weiterhin Gründe nennen warum Hoddis das Weltende anders beschreibt.
Beides Expressionisten. Und das Gedicht von der Schüler muss in die Zeit eingeordnet werden.
Wir sollen weiterhin Gründe nennen warum Hoddis das Weltende
anders beschreibt.
Ja, da muss man die beiden Gedichte miteinander vergleichen - das ist *deine* Arbeit. Falls jemand das Gedicht von Hoddis braucht (Du findest in dem Link eine Interpretation):
Jakob van Hoddis 1887-1942
1 Dem Bürger fliegt vom spitzen Kopf der Hut,
2 in allen Lüften hallt es wie Geschrei.
3 Dachdecker stürzen ab und gehn entzwei
4 und an den Küsten - liest man - steigt die Flut.
5 Der Sturm ist da, die wilden Meere hupfen
6 an Land, um dicke Dämme zu zerdrücken.
7 Die meisten Menschen haben einen Schnupfen.
8 Die Eisenbahnen fallen von den Brücken.
naja… wir haben die motive verglichen.
Ich weiß jetzt aber nicht, warum die mehr auf die empfindsame Schiene geht und Hoddis nicht. Oder warum sie nicht gesellschaftskritischer ist. Ich kann das in der Biographie nicht rauslesen. Da steht immer nur hier die Freunde hat se da und da kennengelernt… hm ja.
achso, jetzt hab ich wieder die hälfte vergessen, kann es sein das sie in dem falle so gefühlsbetont schreibt, wegen des Todes ihres besten Freundes?
Kann man das als Grund anführen, das sie eine Frau ist?