Eltern versichern

Hallo, ich habe eine Frage. Ich möchte auf meine Elteren eine Risikolebensversicherung o. ä. abschließen, für den Fall, das ich den hinterbliebenen Elternteil versorgen müßte. Außerdem muß ich schon meinen geistig Behinderten Bruder versorgen. Beim Tod eines Elternteil hätte ich so eine Finanzielle „Rücklage“ Die angebotenen Sterbegeldversicheungen gehen nur bis max. 12.500 EUR und das ist zu wenig. Jetzt meine Frage: Kann ich meine Eltern versichern ohne das sie das wissen? Gibt es eine Versicherung ohne umständliche Gesundheitsfragen? Über eine Info wäre ich sehr Dankbar.
Eltern: Vater Geb. 25.09.1934, Mutter 09.12.1940
Gruß
Heinz-Peter 77

Hallo, ich habe eine Frage. Ich möchte auf meine Elteren eine
Risikolebensversicherung o. ä. abschließen, für den Fall, das
ich den hinterbliebenen Elternteil versorgen müßte.

Da schwebt mir gerade das Wort „Pflegetagegeld“ durch den Kopf. Falls jemand ein Schwerstpflegefall werden würde, käme aus dieser Versicherung eine monatliche Zahlung.

Kann ich meine Eltern versichern ohne das sie das wissen?

Die versicherte Person muss stets mit unterzeichnen, es sei denn, sie kann oder darf nicht unterzeichnen.

Gibt
es eine Versicherung ohne umständliche Gesundheitsfragen?

Ja, aber mit sehr geringen Leistungen und Wartezeiten.

Eltern: Vater Geb. 25.09.1934, Mutter 09.12.1940

Wenn der Gesundheitszustand okay ist, sollte eine Absicherung möglich sein. Ist er es nicht, ist eine Absicherung vermutlich unmöglich.

Schnappen Sie sich doch mal Ihren Versicherungsfuzzi oder einen Makler und lassen den mal am Markt einen Rundumschlag durchführen - dann wissen Sie’s!

Wenn es irgendwie möglich ist, würde ich mit den Eltern drüber sprechen. Es kommt später meist nicht so gut, wenn der verbliebene merkt, dass sich der Sohn am Tod des Partners bereichert hat - denn so wird’s vermutlich aussehen. Mit meinen Eltern wäre das Gespräch sehr schwierig, daher kann ich mir die Probleme vorstellen.

Frank Wilke

Hallo Heinz-Peter,

gerne lasse ich mich eines besseren belehren, aber ich dachte bisher, Risiko-LV gibt es nur bis zum Eintrittsalter 65.

Das erscheint auch deswegen logisch, weil die Beiträge für ältere Versicherte nahe an den Betrag kommen, der dann zur Auszahlung kommen soll. Sonst würde es ja jeder Alte so machen.

Aber wie gesagt, ich lasse mich gerne belehren.

Gruß,
Andreas

gerne lasse ich mich eines besseren belehren, aber ich dachte
bisher, Risiko-LV gibt es nur bis zum Eintrittsalter 65.
Aber wie gesagt, ich lasse mich gerne belehren.

Hallo Andreas,

mach ich doch gerne. Habe einfach den erstbesten Versicherer genommen, der mir einfiel, als ich an unseren Kontinent dachte. Der macht’s bis Eintrittsalter 69. Oder einer dieser Direktversicherer, macht’s bis Eintrittsalter 70. Und das waren (ich schwör’s) meine ersten beiden Versuche.

Frank Wilke

Hallo Frank,

mach ich doch gerne. Habe einfach den erstbesten Versicherer
genommen, der mir einfiel, als ich an unseren Kontinent
dachte. Der macht’s bis Eintrittsalter 69. Oder einer dieser
Direktversicherer, macht’s bis Eintrittsalter 70.

Danke für den Hinweis. Bist Du Dir aber sicher, dass das nicht das zu versichernde Endalter ist? Und hast Du auch gesehen, was das kostet? Ich fürchte, hier hilft keine Versicherung mehr.

Viele Grüße,
Andreas

Und hast Du auch gesehen,
was das kostet? Ich fürchte, hier hilft keine Versicherung
mehr.

Das sehe ich ähnlich, ökonomisch wäre ein solche Versicherung wohl nicht mehr. Von daher bleibt wohl nur das „Kistengeld“, logischerweise mit Unterschrift der Eltern.

Ihr habt Ansichten, die orthogonal auf meinen stehen. Ein 65jähriger möchte seinen Todesfall mit 100.000€ absichern. Für die nächsten 5 Jahre kostet ihn das keine 80€. Und da könnt Ihr keinen Nutzen erkennen? *schulterzuck*

Frank Wilke

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Hallo Frank,

Ihr habt Ansichten, die orthogonal auf meinen stehen. Ein
65jähriger möchte seinen Todesfall mit 100.000€ absichern. Für
die nächsten 5 Jahre kostet ihn das keine 80€. Und da könnt
Ihr keinen Nutzen erkennen? *schulterzuck*

Für das konkrete Beispiel nutzt es nicht, weil älter, und über Gesundheitsfragen haben wir noch nicht gesprochen.

Gruß,
Andreas

Das sehe ich ähnlich, ökonomisch wäre ein solche Versicherung
wohl nicht mehr. Von daher bleibt wohl nur das „Kistengeld“,
logischerweise mit Unterschrift der Eltern.

Ihr habt Ansichten, die orthogonal auf meinen stehen. Ein
65jähriger möchte seinen Todesfall mit 100.000€ absichern. Für
die nächsten 5 Jahre kostet ihn das keine 80€. Und da könnt
Ihr keinen Nutzen erkennen? *schulterzuck*

Du kennst mich doch, ich denke doch nur an den Versicherer, für den ist das Risiko sehr hoch und wenig ökonomisch!