Guten Morgen,
ich weiß, dass es sicher schon einige Beiträge zu diesem Thema gibt, jedoch wollte ich unseren Fall ein bisschen konkretisieren.
Meine Mann und ich wohnen mit dem Bruder und dessen Familie im Elternhaus meines Mannes. Das Haus wurde 1984 errichtet und 2007 umgebaut so dass nun zwei Wohnungen in diesem Haus vorhanden sind.
Die Eltern sind geschieden und haben das Haus seinerzeit nur behalten um es den Kindern irgendwann mal zu überschreiben.
Dies ist jetzt der Fall mein Mann und ich wollen ein eigenes Haus kaufen und der Bruder will das Elternhaus übernehmen. Hierbei handelt es sich um ein Grundstück mit einer Fläche von 760 m² und 2 Wohnungen mit je 100 m² Wohnfläche die komplett unterkellert sind.
Ich stelle mir das wie folgt vor:
Der Verkehrswert des Hauses wird ermittelt, die derzeitige Schuld des Hauses abgezogen und die übrig gebliebene Summe durch zwei geteilt um den Bruder auszuzahlen.
Sprich das Haus ist 300.000 Euro wert, 150.000 Euro Schulden sind noch auf dem Haus bleiben noch 150.000 Euro übrig die geteilt werden müssen, somit würde dem einen Sohn 75.000 Euro zustehen.
Sehe ich das richtig, oder liege ich damit völlig falsch.
Welche Nachteile kann das irgendwann für den jenigen haben, der das Elternhaus übernimmt, falls mal was mit den Eltern ist. Pflegeheim, Pfelegebedürftig, Schenkung etc.
Ich weiß, dass wir nicht drum herum kommen einen Notar aufzusuchen, jedoch wäre ich gerne ein bisschen informiert, wenn wir das Gespräch mit den einzelnen Parteien haben.
Im Voraus vielen Dank für Eure Beiträge und Anmerkungen.
Gruß
JeSc