Email in der eigenen Firma?

Guten Tag,

wann schreibt man unter eine Mail
freundschaftlich anstatt Gruß, Grüße oder mit freunlichen Grüßen?

Wo ich dabei bin, Gruß, Grüße oder viele Grüße,
schreibt man so etwas überhaupt auch?

Danke für Rat!

Gruß Carolin

Hallo Carolin,

wann schreibt man unter eine Mail
freundschaftlich anstatt Gruß, Grüße oder mit freunlichen
Grüßen?

Firmenintern halte ich’s durch einen recht hohen Grad der Vertrautheit mit dem „Grüßle“; extern immer „mit freundlichen Grüßen“ (distanziert), „mit herzlichen Grüßen“ oder „liebe Grüße“ nur, wenn ich es auch wirklich meine.

Wo ich dabei bin, Gruß, Grüße oder viele Grüße,
schreibt man so etwas überhaupt auch?

Mit Verlaub, aber „Gruß“ oder „Grüße“ empfinde ich als vor den Latz geknallt. „Viele Grüße“ klingt da doch netter.

Grüßle,

Susanne

Hallo Carolin,

wann schreibt man unter eine Mail
freundschaftlich anstatt Gruß, Grüße oder mit freunlichen
Grüßen?

Wo ich dabei bin, Gruß, Grüße oder viele Grüße,
schreibt man so etwas überhaupt auch?

Das hängt von vielen Randbedingungen ab. An wen das Mail geht, von was das Mail handelt, wie die Organisation generell kommuniziert …

Z.B. ist meine aktuelle Firma, ein großer deutscher Automobilzulieferer, eher rel. flapsig, was mailen angeht.

Nichts desto trotz würde ich für mich folgende Regeln einhalten:
a) interne, gleichrangige Fremde schreibe ich grundsätzlich mit „Guten Tag Frau/Herr“ an. Höherrangige würde ich ggf. eher mit „Sehr geehrte(-r) Frau/Herr“ anschreiben. Unter alle käme meine automatische Signatur „Mit freundlichen Grüßen…“
b) interne höherrangige Bekannte würde ich tendenziell eher mit „Guten Tag…“ ansprechen, wenn ich mehr mit ihnen zu tun hätte, käme ggf. auch ein „Hallo…“ zum Einsatz.
c) interne gleichrangige Bekannte würde ich fast ohne Ausnahme (Alter könnte eine Ausnahme sein) mit „Hallo…“ anschreiben.
Bei b) und c) käme aus Faulheit oft meine Autosignatur zum Tragen, ansonsten nur „Gruß Jürgen“ (beim duzen) oder „Gruß J. Wilhelm“ (beim Siezen).

Wie gesagt, bei uns ist das recht flapsig, andere Organisationen mögen da ernsthafter und konservativer miteinander umgehen. Ich habe bei uns auch schon mal ein Mail eines Bereichsleiters mit einem Smilie versehen erhalten …

Grüße
Jürgen

Hi Susanne,

Mit Verlaub, aber „Gruß“ oder „Grüße“ empfinde ich als vor den
Latz geknallt. „Viele Grüße“ klingt da doch netter.

Das ist aber nichts weiter als dein persoenliches
Empfinden.
Ich zum Beispiel finde

Grüßle,

ein regelrechtes Brechmittel, nur zu toppen durch
„Grüßlis“ oder … nein, ich will jetzt hier keine
Userin brueskieren.
Dann doch lieber „tschuess“,
oder eben firmen- und dadurch regional-intern:
alla donn

Elke

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ein regelrechtes Brechmittel, nur zu toppen durch
„Grüßlis“

mein kotzfavorit ist „ligrue“ (ja, es soll eine abkürzung für „liebe grüße“ sein). und klein (selbst ich verfasse externe mails mit den üblichen großbuchstaben).

Hallo Carolin,

wann schreibt man unter eine Mail
freundschaftlich anstatt Gruß, Grüße oder mit freunlichen
Grüßen?

wie machst Du es im echten Leben?
Sagst Du jemandem Tschöh oder bis dann oder sonst irgendwelche eher lockere Floskeln oder eher folemle Floskeln?
Der ersten Gruppe kann man auch in eine E-mail eher formlos kommen, der zweiten nicht.
Wenn Du Dich mit Mensche dutzt, ist es wieder etwas anderes als mit solchen, die Du siezt.
Vorgesetzte, Gleichgestellt und Untergebene sind wieder zu unterscheidende Gruppen.
Wie ist der generelle Umgangston im Unternehmene oder der Abteilung?

All das ist m.E. beeinflussend.

Wo ich dabei bin, Gruß, Grüße oder viele Grüße,
schreibt man so etwas überhaupt auch?

Auch das hängt vom oben gesagten ab.

Gandalf

Gruß + Co.
Hallo Susanne,

was das

„Grüßle“

anbelangt, kann ich Elke nur zustimmen. Mich schüttelt’s jedesmal, wenn ich das lese, gesprochen mag ich es mir erst gar nicht vorstellen.
Und gar als Steigerung davon „Grüßle und Küßle“ …?

Das „le“ am Ende signalisiert ja irgendwie Schwäbisch und demzufolge eine Verniedlichung, die ich für völlig unangebracht halte. Entweder ich grüße oder ich lasse es sein!

Mit Verlaub, aber „Gruß“ oder „Grüße“ empfinde ich als vor den
Latz geknallt.

Mein „Gruß“ weiter unten ist - im Normalfall - wie ein freundlicher, fester Händedruck.
Falls es nicht so ist, ergibt sich das aus dem Text vor dem Gruß.

Der echte „schwäbische Gruß“ hat ja auch mehrere Bedeutungen und selbst geschrieben - ohne Tonfall, ohne Smileys - wüßte ich durch den Kontext, wie er gemeint ist.

Deswegen finde ich hier im Forum „Liebe Grüße“, abgek. „LG“, meistens sowas von daneben, wenn sich die Leute im gleichen Atemzug per Text die Köpfe einschlagen.

Gruß Gudrun

Hi Gyuri::ein regelrechtes Brechmittel, nur zu toppen durch

„Grüßlis“

mein kotzfavorit ist „ligrue“

meiner mfg (mit freundlichen Grüßen)
Da fühl ich mich immer ziemlich verarscht.

Gandalf

Hallo Elke,

so schnell bin ich nicht zu vergrätzen.

Dann doch lieber „tschuess“,
oder eben firmen- und dadurch regional-intern:
alla donn

Das ist bei mir eben in Schwaben, und damit das Grüßle. Ein Tschüss kommt mir etwas derb vor, wenn ich morgens z.B. in E-Mail weiterleite und dann zwei Stunden später den Betreffenden sehe. Zudem sind wir gerade mal 20 Kollegen, die sehr eng zusammen arbeiten. Da geht es vertrauter zu.

Also in diesem Sinne „tschüs“,

Susanne