Hallo Peter,
Was für den Download geht, geht auch umgekehrt. Gib den Leuten
per Mail Username und Kennwort bekannt, mit denen sie sich
beim FTP-Server anmelden und dann die Daten hochladen können.
Das werde ich dann wohl so machen. Wichtig dabei ist, dass User A keinen Zugriff auf die Daten von User B hat und dass z.B. auch unbeabsichtigt keine fremden Dateien gelöscht werden können. In dem Angebot von 1&1 steht „beliebig viele FTP-Zugänge“, ich hoffe, die meinen damit auch individuelle Zugänge mit verschiedenen Zugangsdaten, wenn man das dann noch leicht konfigurieren könnte, wäre das ideal. Mit Fritzdata per ISDN-Leitung beispielsweise klappt das wunderbar, das ist aber wegen der Geschwindigkeit mehr was für kleinere Dateigrößen. Ich frag mal dort bei 1u1 mal nach.
Datenmengen von mehr als ca. 2MB sollte man grundsätzlich
nicht per Email versenden. Das ist hochgradig ineffizient.
Dazu ist der Dienst Email nicht ausgelegt. Aus technischen
Gründen kann ausschliesslich 7bit ASCII-Text per Email
übermittelt werden. Bereits mit 8bit ASCII gibts gern Probleme
(Umlaute im Betreff werden häufig zerhackt…).
Wenn man Binärdaten wie ein Word-Dokument, eine ZIP-Datei,
eine JPG-Grafik o.ä. per Mail versenden möchte, muss diese
zuerst in 7bit ASCII umgewandelt (codiert) werden. Bei dieser
Codierung nimmt die Datenmenge um durchschnittlich 30% zu.
Statt 100MB übeträgst Du dann effektiv ca. 130MB… Das könnte
bei der Aufteilung in ‚Häppchen‘ wie Du das beschrieben hast,
u.U. noch extremer werden…
Danke für diese super Erklärung, bei meinem ersten Versuch wunderte ich mich doch schon etwas. Ich zerlegte anfangs die Datei in 9MB-Stücke und dachte, das passt dann schön in die erlaubten 10MB. Bei ca. 13MB kam dann die „Ich bin voll“-Meldung. 
Nach Eingabe von 5000 KB Teilung bei der Gesamtgröße der Einzeldatei von 9,23MB lagen in jedem Postfach 3 Emails mit der Größe von zusammen exakt 12918446.
Wenn es zeitlich nicht extrem eilt, wäre es allenfalls auch
eine Idee, wenn die Betreffenden die Daten auf eine CD brennen
o.ä. und Dir diese per Post zukommen lassen.
Das wird im Normalfall auch so getan. Manche haben es aber wirklich etwas eiliger (das kommt davon, wenn man 24-Stunden-Service anbietet) und wollen dabei natürlich auch ihre DSL-Flatrate nutzen, statt zur Post zu laufen und zu hoffen.
Ansonsten: FTP. Das ist, wie der Name ‚File Transfer Protocol‘
andeutet, für die Übermittlung von Daten (Binärdaten…)
ausgelegt und daher besser geeignet.
Dann werde ich die Entscheidung mal etwas beschleunigen. Alles andere ist scheinbar wirklich unprofessionell.
Danke auch Dir und viele Grüße Ralf