Emotional bedingtes Zittern ?

Hallo zusammen,

ich habe eine schwierige Ehe hinter mir und seit der Trennung bin ich ständig krank. Mein größtes Problem ist , daß ich , dauernd am zittern bin . Ich fang an zu zittern wenn ich mich über etwas freue oder aber wenn irgendetwas negatives ist. Ich dachte ich hätte es im Griff aber diese Woche Dienstag abend kam ein anruf der mich „aus der Bahn“ geworfen hat. Mal wieder . Was kann ich tun (oder mich hinwenden ,mein Hausarzt kennt mein Problem ) um das auf die Reihe zu kriegen ?
Habt ihr Tipp´s für mich ?

Hallo zusammen,

Hallo,

…,mein Hausarzt kennt mein Problem )

Es reicht natürlich nicht, dass dein Hausarzt dein Problem kennt, es wäre eigentlich an ihm dir weiterzuhelfen.
Und wenn er selbst kein Rat weiss, dann sollte er wenigstens ehrlich mit dir sein, und dich an einen Psychologen oder Psychiater weiterleiten.
Dein Zittern ist ja emotional begründet, und da wird es nach deiner Trennung einiges zu verarbeiten geben. Ob der Hausarzt dafür der richtige ist ?

Alles Gute,

allround

hi,

viell. täte es dir auch gut - war für deine innere ruhe zu machen (viell. auch begleitend zu einer therapie) sowas wie yoga z.b. oder meditation, progressive muskelentspannung…das gibt es teilweise sogar von den krankenkassen…also die bieten kurse an, frag doch mal nach - aber ich denke die innere balance ist durcheinander…

viel erfolg u. lg

Hallo Kerren,

ich würde dir auch dringend raten einen Psycho-Therapeuten aufzusuchen. Ich schätze bei dir handelt es sich um eine somatische Konversion. Außerdem würde ich an deiner Stelle versuchen, dieses Zittern nicht zu unterdrücken, wie du es vorher getan hast. Desweiteren würde ich die Emotionen bzw. die Gedanken die du mit deiner Ehe verbindest nicht versuchen zu unterdrücken. Es ist wichtig dass du damit bewusst klar kommst und es akzeptierst. Durch diese Verdrängung und Unterdrückung der Emotionen und Gedanken, ist es erst zu diesem Zittern gekommen.
Wie bereits die Anderen schon schrieben, würde ich außerdem noch eine Möglichkeit suchen die starken Emotionen auf natürliche Weise abzubauen(Sport etc.).
Viel Erfolg bei deiner Genesung.

Gruß,
Scarface

.eine Diagnose sollte vor einer Behandlung stehen!
Hallo Kerren,

der erste Schritt wäre eine organische Abklärung bei einen Neurologen, wenn der Hausarzt die internistischen Ursachen deines Zittern schon ausgeschlossen hat. Dann, nach Ausschluss einer organischen Ursache ist der Weg zu einem Psychotherapeuten anzuraten, wen Du bereit bist deine Vergangenheit zu beleuchten.

viele Grüße nashorn

auch Angst genannt
hi,

nach trennung und verlust ist eine körperlich/psychische krise normal.

man braucht zeit, alles zu verarbeiten und das leben mit dem verlust neu aufzustellen. das macht naturgemäß erst mal angst, die zeitweilig körperlich heftig spürbar werden kann, wie beim zittern.

es ist eine erregung des körpers, eine normale reaktion auf unnormal gewordene lebensumstände, die vorübergehend ist, genauso wie die unnormalen lebensumstände vorübergehend sind, da man sich ja schritt für schritt ein neues leben aufbaut. das beruhigt einen dann zunehmend und das zittern wird -sehr verkürzt dargestellt- überflüssig.

man kann sich, um einen verlust zu verarbeiten, psychotherapeutische hilfe holen, das wirkt sehr gut.

ein arzt kann medikamente gegen erregungszustände und angst verschreiben, die wirken auch sehr gut, „nebenwirken“ aber auch.

in krisenzeiten sind freunde und die zugehörigkeit zu gruppen, vereinen etc sehr wichtig, man braucht oft weder psychotherapie noch psychopharmakon, wenn man jemanden ins vertauen in bezug auf seine gefühle ziehen kann. das hat aber natürlich grenzen.

Hallo zusammen,

Danke für eure Tipp´s.