Empfehlung f. Lehrer über Umgang m. Schwänzen

Ich bin auf der Suche nach einer Empfehlung für Lehrer, wie sie mit Schulverweigerer umgehen können. Diese Empfehlung sollte natürlich extra für Lehrer möglichst lesefreundlich und übersichtlich sein. :wink:
Mir geht es nicht um psychologische Erklärungen von Schule schwänzen, sondern nur um eine Art „Handlungs- und Vorgehenskatalog“.
Vielen Dank!
Stefan

die Überschrift ist super. ROFL

Selten so gelacht, you made my day

Grüße aus Essen
Wolfgang

Ich dacht auch schon … :wink:

MfG

Standardkatalog abarbeiten.
Ist doch ganz einfach, es gibt zwei Möglichkeiten:

  1. Mehr oder weniger standardisierten Maßnahmenkatalog aller Lehrer an einer Schule abarbeiten
  • Strafarbeit
  • „spezielle“ Aufmerksamkeit
  • Nachsitzen
  • Länger nachsitzen
  • Gespräch mit Eltern
  • Meldung an den Direktor
  • Direktor-Arrest
  • Direktor-Schulausschluss-Androhung
  • Direktor-Schulausschluss
  1. Be creative
  • Vor versammelter Mannschaft rund machen
  • „Redenwirmaldrüber“ -Weicheipädagogik
  • Gummibärchen, immer wenn er da ist
  • Partner- oder Mentorensystem. Guter Schüler soll auf ihn aufpassen.

    Da 2. meistens mit zusätzlichem Aufwand für den Lehrer verbunden ist:

Ich würde zu 1 tendieren.

Warum sollte ich als Lehrer meine Zeit mehr als unbendingt nötig an diejenigen Schüler verschwenden, die unerlaubt dem Unterricht fern bleiben? Der überlastete Lehrkörper hat sicherlich schon genug zu tun, um wenigstens den Willigen einige Grundlagen zu vermitteln.

Gruss, Marco

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

OT: Fast genau so gut

Ich dacht auch schon … :wink:

Trinken im Unterricht http://www.trinken-im-unterricht.de

Gruß

Genial.

Bei uns gab es 'mal von der FDP bei den Kommunalwahlen einen Aufruf:

„Die Jugend braucht Rechte!“. :wink:

MfG

Das ist mir jetzt wirklich peinlich!
Was man so ohne nachzudenken alles schreibt? Aber da sieht man mal wieder: Die Sprache ist die Mutter fast aller Missverständnisse!
Jetzt hoffe ich nicht das einer mit Freud kommt und mir noch was unterstellen möchte!
Und das Ganze mit den Schwänzen äh dem Schwänzen kommt ja nur weil Schulverweigerer nicht in die Titelzeile passte.
Also ihr Lieben: Ich bitte um Verzeihung!

Und: Die Frage ist dennoch ernst gemeint.

Der Hintergrund:
Ich arbeite an einer Schule als Sozialarbeiter. Und die Strafe, die es oft bei mehreren Tadels gibt ist: Schulausschluss. Doch darf ja im Falle der Schulverweigerung die Strafe nicht gleich Belohnung sein. Und oft (nicht immer) steckt hinter den äh dem Schwänzen eine Schulangst. Die Schule möchte nun ein Vorgehenskatalog über den Umgang mit Schulverweigerung erstellen. Und ich will da mitreden und eben in diesem Forum nach Erfahrungen fragen.

Danke!
LG
Stefan

Hallo,

Der Hintergrund:
Ich arbeite an einer Schule als Sozialarbeiter. Und die
Strafe, die es oft bei mehreren Tadels gibt ist:
Schulausschluss. Doch darf ja im Falle der Schulverweigerung
die Strafe nicht gleich Belohnung sein. Und oft (nicht immer)
steckt hinter den äh dem Schwänzen eine Schulangst. Die Schule
möchte nun ein Vorgehenskatalog über den Umgang mit
Schulverweigerung erstellen. Und ich will da mitreden und eben
in diesem Forum nach Erfahrungen fragen.

Wir haben den Schulausschluss schon öfters praktiziert. Die Eltern waren immer eingebunden. Der Ausschluss bedeutet, dass der Schüler nicht in die Schule darf. Die Schüler mussten sich täglich Aufgaben in der Schule abholen, die zu Hause zu bearbeiten waren und die auch korrigiert wurden, das ist für alle beteiligten Lehrer ein erheblicher Aufwand. Es war mal erfolgreich, mal nicht.

Die Möglichkeit ein Bußgeld zu verhängen ist auch nicht immer ideal, allerdings fragen sich dann manche Eltern, ob sie ihr Kind vielleicht doch nicht zur Schule schicken sollten.

Die Vorführung durch die örtliche Polizeibehörde ist für einige wenige auch heilsam.

Die „Daumenschrauben“, die wir in der Schule haben sind nicht sonderlich spitz. Bei einem Schülertyp funktionieren sie, beim anderen nicht.

Bei Schulproblemen kann man sich einfach nur zusammensetzen, d.h. Schulleitung, Klassen- Fachlehrer, Sozialarbeiter, Jugendamt, Beratungslehrer, Eltern. Dann kann und muss man sich überlegen wie und ob überhaupt dem entsprechenden Schüler geholfen werden kann.

Ein Standard ist m.E. nicht hilfreich, weil es den Standardschwänzer nicht gibt.

Gruß
MK

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  • Gummibärchen, immer wenn er da ist

ich find die Idee süß und witzig, würd ich echt mal durchziehen *g* aber dann dauerhaft…