Empfehlung Parkett Fußbodenheizung

Wir möchten in unserem Neubau (mit Fußbodenheizung!) gerne eine Landhausdiele in Lärche verlegen. Wir haben von den Verkäufern die unterschiedlichsten Aussagen bekommen. Unsere Favoriten sind nun folgende Lösungen:

  1. Haro Lanhausdiele 2V im Click, System ohne Verklebung auf eine spezielle Haro-Folie verlegt
  2. Tilo Landhausdiele 13 mm UV-geölt geklebt mit Silkabond.
    Hat hier jeamdn Erfahrung mit? Insbesondere die Erfahrungen zur teureren Haro-Lösung würden mich interersseieren. Vielen Dank!

Ich würde die A Variante empfehlen.
Mfg
Mac

Hallo Juermker,
Lärche auf Fußbodenheizung ist nicht empfehlenswert. Weder verklebt noch schwimmend verlegt.
Da können Fugen und ggf. Rissbildungen im Holz nicht ausgeschlossen werden.
Es kommt also nicht auf Click & Co. an, sondern nur und ausschließlich auf die Holzsorte.
Doch selbst als Mehrschichtparkett (früher: Fertigparkett) ist Lärche kritisch!
-.-.-.-
Gruß: klaus

Vielen Dank für die schnelle Antwort. Was ist der wesentliche Grund für die Empfehlung?

Hallo Jürmker!
Ich kenne die beiden Fertigparkettarten leider nicht und kann insofern nicht helfen.
Nur ein Tip noch: Lärche ist ein Holz was recht stark arbeitet. Gerade als Landhausdiele. Und dann auf Fußbodenheizung. Dann ist, ob schwimmend verlegt oder verklebt, eine Fugenbildung garantiert.
Auf einer Foßbodenheizung sollte man allerdings das Parkett immer vollflächig verkleben. Eine schwimmende Verlegung mit einer Folie, auch wenn sie speziell ist, beinhaltet 2 Luftschichten unter dem Parkett und verhindern ein schnelles aufheizen des Bodens.
Für weitere Fragen stehe ich gern zur Verfügung.
Ich hoffe Dir damit weitergeholfen zu haben.
Gruß und schönes Wochenende.
Martin

Guten Tag,
ich wollte nur kurz mitteilen, dass ich mich mit diesen Dielen überhaupt nicht auskenne. Tut mir leid.
Viele Grüße
gv

Hallo Juermker,

generell sage ich: „Keine schwimmende Verlegung auf Fussbodenheizung!“
Das ist ja erst mal eine ziemlich grasse Aussage. Aber wenn man sich klar macht, dass die Wärme zuerst durch Luft, dann durch die Dampfbremse (Folie), dann durch die Trittschalldämmung, wieder durch Luft und dann noch durch die Diele muss, wird klar, dass am Ende des Jahres eine entsprechend hohe Heizkostenrechnung zu Buche steht. Das ist der erst Punkt.
Der zweite Faktor der für eine vollflächige Verklebung spricht ist, dass der Boden später öfter abgeschliffen werden kann, da beim Schleifen der Abtrag der Nutzschicht wesentlich gleichmäßiger erfolgt als bei einer schwimmenden Verlgung. Ergo - der Boden hält länger. Und außerdem ist es ein ganz anderes Gehgefühl, und der Raumschall wird minimiert.

Ich persönlich kenne den Kleber nicht, aber wenn es ein lösemittelfreier, schubelastischer Kleber ist - am besten auf Silanbasis - dann o.k. Wir verarbeiten eigentlich immer Bona R850. Aber auch andere Hersteller haben so genannte MS-Kleber im Programm.

Aufgrund meiner oben getroffenen Aussage gehe ich deshalb nicht näher auf den zweiten Teil deiner Frage ein.

Ich hoffe, dass ich ein wenig weiterhelfen konnte.

Mit besten Grüßen

Jürgen Froschauer
DOMUS-PARKETT Aschaffenburg
www.domus-parkett.de

Hallo,
sind das Dielen oder Platten. Den Dielen würde ich nicht verkleben, sondern auf ein Lattengerüst schrauben. Wie wird eine Landhausdiele verklebt?
mfg
Gerald

Servus,

der Fachverleger darf nur in Ausnahmefällen schwimmend verlegen. Grundsätzlich muss er verkleben. Das läst sich aus der Wärmeschutzverordnung ableiten. Je geringer der Wärmedurchgangswiederstand ist desto besser (und damit weniger Energieaufwand) ist die Wärmeleitung. Der Selbstverleger kann alles machen. Haro darf auch alles verkaufen. Somit würde ich mit dem Produkt von Sika arbeiten und verkleben (müssen).

Viel Erfolg
Martin Hofer