Empfehlungen email-Server?

Hallo Fachleute!

Bin gerade dabei, unser Netzwerk zu reorganisieren.

Dafür bräuchte ich einen kleinen email-Server, der unsere mails aus dem Web abholt und verschickt und Hausinterne auch nur intern weitergibt.

Idealerweise mit Broswer-Funktion, dh. das man gar kein email-Programm auf den lokalen Rechnern mehr braucht, sondern mit dem Browser arbeiten kann (würde das Backup massiv erleichtern). Zur Not geht’s aber auch ohne, d.h. nur POP3- und SMTP-Fähigkeiten.

Es geht nur um etwa 20 User, muss also gar nix dolles sein. Bevozugt Free-/Shareware, aber auch professionelle Lösungen kämen in Frage, solange der Preis nicht indiskutabel hochliegt.

Hat da jemand Erfahrungen mit und könnte mir die eine oder andere Software empfehlen?

heissen Dank!

Ach ja: Muss auf Windows (2000) laufen.

Hallo,

Bin gerade dabei, unser Netzwerk zu reorganisieren.

Wird das Netzwerk zu irgendwas produktivem verwendet?

Bevozugt Free-/Shareware, aber auch professionelle Lösungen
kämen in Frage, solange der Preis nicht indiskutabel
hochliegt.

Ähm, die professionellen Lösungen sind fast alle open source. Sendmail, exim, postfix, qmail …

Ebenso für Webmail: Roundcube, squirrelmail, horde, etc.

Hat da jemand Erfahrungen mit und könnte mir die eine oder
andere Software empfehlen?

Wenn dieses Netzwerk produktiv genutzt wird, empfehle ich die Beauftragung eines Experten für die Planung und Einrichtung.

Gruß

Fritze

Hallo,

Dafür bräuchte ich einen kleinen email-Server, der unsere
mails aus dem Web abholt

  • fetchmail

und verschickt und Hausinterne auch
nur intern weitergibt.

  • postfix, qmail, exim.

Idealerweise mit Broswer-Funktion, dh. das man gar kein
email-Programm auf den lokalen Rechnern mehr braucht, sondern
mit dem Browser arbeiten kann (würde das Backup massiv
erleichtern).

  • Squirrel Mail, Horde, SQWebmail, Roundcubemail, …

Ich finde dieses Web-Mail Zeugs ärgerlich und arbeite lieber mit einem richtigen Mail-Programm als einen Browser dazu zu nutzen. Da Du die Anforderungen des Backups hast: Nutze IMAP und belasse die Daten auf dem Server:

  • Courier-IMAP, Dovecot

Zur Not geht’s aber auch ohne, d.h. nur POP3-
und SMTP-Fähigkeiten.

Örks.

Es geht nur um etwa 20 User, muss also gar nix dolles sein.

Das ist schon eher doller und skaliert (je nach Rechner) fast beliebig nach oben-

Bevozugt Free-/Shareware, aber auch professionelle Lösungen

Das ist eine professionelle Lösung (zumindest, wenn sie von jemandem mit Ahnung eingerichtet wird). Die Software ist als Open Source Software kostenfrei erhältlich,.

Hat da jemand Erfahrungen mit und könnte mir die eine oder
andere Software empfehlen?

Ja, ich habe Erfahrung damit. Läuft gut (postfix|qmail / courierimp / fetchmail)

Ach ja: Muss auf Windows (2000) laufen.

Achso, dann vergiss es.

Woher kommt eigentlich so eine sinnarme Forderung?

Sebastian

Bin gerade dabei, unser Netzwerk zu reorganisieren.

Wird das Netzwerk zu irgendwas produktivem verwendet?

Aber sicher.

Wenn dieses Netzwerk produktiv genutzt wird, empfehle ich die
Beauftragung eines Experten für die Planung und Einrichtung.

Ich **bin** der Experte!

Ich frag hier bloss, weil ich mich noch nie mit email-Servern beschäftigt habe.
Ich könnte natürlich jetzt auch dreissig Testversionen runter laden und alles ausprobieren, aber ich hatte halt gehofft, das mir hier irgendjemand sagen kann: Lass die Finger von deisem, der hier ist schwierig zu konfigurieren, der hat sich bei uns bewährt. Damit ich die Auswahl schon mal vorab auf zwei oder drei aussichtsreiche Kandidaten beschränken kann.

Also, in der langen Version:

Planungs- und Ingenieurs-Büro.
Fünfzehn Arbeitsstationen (z.Zt. 6 * Win2k, 9 noch auf 98SE), ein Win2k-Server.
Software: Office, Eudora, Opera, Autocad etc. Nix dolles - is ja auch egal.

Für Internet und email hab ich zur Zeit einen kleinen KEN!-Server. Grundsätzlich für Netze in dieser Größenordnung auch eine ganz gute Wahl und läuft jetzt seit rund sieben Jahren ausgesprochen gut.

Dummerweise macht KEN nach außen hin total dicht, ich komm hier noch nicht mal mit dem UltraVNC-SC raus, und der hat ansonsten noch jeden Router und Proxy überwunden. Von außen rein (für Außendienstleute, emails abfragen oder so, ob direkt oder via VPN klassen wir erst mal dahin gestellt) ist bei dem System völlig aussichtslos.

Daher will ich den KEN-Rechner durch einen „richtigen“ Router ersetzen.

Und ich brauch jetzt halt ein kleines email-Serverchen anstelle des KEN-Systems.

Ähm, die professionellen Lösungen sind fast alle open source.
Sendmail, exim, postfix, qmail …
Ebenso für Webmail: Roundcube, squirrelmail, horde, etc.

Ja . . . Danke erst mal, ich werd mal ein bischen rumstöbern.
Eigentlich hatte ich auf eine einfache Lösung gehofft. Also, einfach nur ein Programm, ohne das man gleich einen vollständigen Webserver mit Apache, pHP etc. aufsetzen muss. Sowas wie früher der Jana-Proxy beispielsweise.

Hallo,

die EDV-Landschaft der letzten 10 jahre hat sich um einiges gewandelt! Ebenso sind auch Produkte mit gewachsen.
Für ein Ingenieurbüro kann man entweder eine komplettlösung alla Windows SmallBusinessServer kaufen und verwenden (Kostenfaktor: etwas höher - Adminaufwand: etwas geringer - Einschränkungen: begrenzte User und Funktionsanzahl) oder eben ein bischen in Linux un die dieversen Produkte einarbeiten (Kosten: gering - Adminaufwand: am Anfang höher - Einschränkungen: keine OutOfTheBox Lösung). Alles hat vor und Nachteile.
Statt Ken kann man sich ggf. mal David von Tobit anschauen oder eine XAMPP Version ggf. (wenn es sein muss) auch auf Windows Basis.

Gruß
h.

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Hallo,

Bin mir nicht sicher was für dich jetzt leistbar ist, aber für kleine Netzwerke mit Windows-Server finde ich den Kerio Mailserver (http://www.kerio.com/kms_home.html) ganz gut. Hat ein gutes Webmail, unterstützt auch andere gängige Protokolle und ist allgemein recht einfach einzurichten und zu bedienen.

Kostenpunkt ist 400 USD ohne Virenschutz und 500 USD mit.

Von derselben Firma gibts auch eine Router/Firewall-Software (http://www.kerio.com/kwf_home.html).

Ich betreue hobby-mässig ein privates Netzwerk mit 15 Clients und wir verwenden dort den Router/Firewall. Den Mailserver habe ich mir mal angeschaut, allerdings haben wir uns den dann nicht geleistet, da alle Beteiligten eh externe Mailserver verwenden und damit zufrieden sind.

Zum Thema Windows/Linux, ich kann die Einschränkung auf Windows gut nachvollziehen.

Die Server bei uns sind früher mal auf Linux gelaufen, allerdings hatte das (zumindest damals, vor ca. 5 Jahren) schon einen höhere Komplexität in Sachen Administration, daher die Umstellung auf Windows. Dort kann jetzt z. B. auch einer von den erfahreneren Usern etwas ändern (z. B. einen neuen User anlegen), falls ich mal nicht da bin.

Schöne Grüße, Robert

Ach ja: Muss auf Windows (2000) laufen.

Achso, dann vergiss es.

(Schade, das es hier keine Smiles gibt . . . oder ma Bildchen mit eeinbinden kann, dann würde ich jetzt . . . )

Woher kommt eigentlich so eine sinnarme Forderung?

Ganz einfach:
Ich hab weder die Zeit noch die Nerven, mich jetzt noch in ein völlig neues System einzuarbeiten.
Bei Windoofs kenn ich jede Systemdatei mit Vornamen, pfusche bis zu den Ellenbogen tief in der Registry rum, alles kein Problem.
Auf der abstrakten Ebene ist mir auch klar, das Linux (mindestens) genauso gut ist, aber ich scheue einfach den Arbeitsaufwand, ich hab noch genug andere Sachen um die Ohren.

Hallo,

Wenn dieses Netzwerk produktiv genutzt wird, empfehle ich die
Beauftragung eines Experten für die Planung und Einrichtung.

Ich **bin** der Experte!

Ich frag hier bloss, weil ich mich noch nie mit email-Servern
beschäftigt habe.

Ähm, wie passen ich **bin** der Experte [für Mailserver] und ich habe mich noch nie mit email-Servern beschäftigt zusammen?

Dummerweise macht KEN nach außen hin total dicht, ich komm
hier noch nicht mal mit dem UltraVNC-SC raus, und der hat
ansonsten noch jeden Router und Proxy überwunden. Von außen
rein (für Außendienstleute, emails abfragen oder so, ob direkt
oder via VPN klassen wir erst mal dahin gestellt) ist bei dem
System völlig aussichtslos.

Wenn das eine Anforderung ist, dann müsste ein Experte sich jetzt wohl eine andere Lösung überlegen. Sowas mit Firewall, DMZ, sicherem RLA, etc. Das macht man nicht mit einem Router allein. Warum hat der Experte noch keine entsprechenden Konzepte vorgelegt?

Gruß

Fritze

Ähm, wie passen ich **bin** der Experte [für
Mailserver]
und ich habe mich noch nie mit
email-Servern beschäftigt
zusammen?

Ich bin der Computer-„Experte“ hier im Haus und habe das Netzwerk seit sieben Jahren unter meiner Fuchtel.
Ich habe neben intensiven Hobby-Kentnissen vor ein paar Jahren einen mehrmonatigen Kurs Netzwerke, Server, Administration etc. einschließlich MCP und CNA gemacht und bin anschließend als Nebenberuf hier im Haus zum Admin gemacht worden (eigentlich bin ich Chemiker).

Aber wie jeder Kurs (und wie alle Hobbykentnisse) ist das vermittelte Wissen endlich - email-Server haben (natürlich) nicht dazu gehört.
In der Anfangszeit (vor mir gab es hier im Haus nur ein Chaos-Netzwerk und kein Internet) hab ich einfach KEN! gekauft, weil es billig, einfach, schnell und ziemlich sicher ist. Leider ist es auch in seinen Fähigkeiten begrenzt und muss daher einer anderen Lösung weichen.

Darum hier meine Anfrage - Ich hab mich noch nie mit email-Servern beschäftigt und hatte gehofft, irgendjemand könnte mal ein, zwei konkrete Produkte nennen, damit ich nicht ganz bei Null anfangen muss.
Das ist ja der urspüngliche Sinn dieses Boards gewesen, oder hab ch das falsch verstanden?

Wenn das eine Anforderung ist, dann müsste ein Experte sich
jetzt wohl eine andere Lösung überlegen. Sowas mit Firewall,
DMZ, sicherem RLA, etc. Das macht man nicht mit einem Router
allein.

Und warum nicht?

  • Es gibt durchaus brauchbare Router mit einer integrierten Firewall.
  • DMZ brauch ich nicht (und selbst wenn - das kann selbst mein kleines Routerchen zu Hause)
  • RLA sagt mir nichts. Google übrigens auch nicht (außer „Reinluftabsaugung“ oder „Right Livelihood Award“, aber das wirst du wohl nicht meinen
  • Zugriff von außen ist bis auf weiteres nicht vorgesehen.

Warum hat der Experte noch keine entsprechenden
Konzepte vorgelegt?

Weil es noch keinen Ersatz für das bestehende email-System gibt. Bevor ich mir Gedanken über ein „Konzept“ mache, würde ich ganz gerne wissen, was überhaupt möglich ist und was nicht.

Im Idealfall finde ich eine einfache email-Server-Software, die auf einem eigenen, alten Rechner läuft und erstsetze dann den KEN!-PC durch einen Router, dichte diesen ab - Feddich!

Nochmal ausdrücklich, weil ich glaube, das ich da missverstenden werde:
Das soll kein „richtiger“ email-Server sein. Also keiner, der am normalen Internet-verkehr teilnimmt. Der soll im Idealfall unsere emails wie ein Client bei unserem Provider abholen (und muss dafür alle 15 min ~30 Accounts abfragen) und auch wie ein Client über unseren Account versenden.

Nur Hausintern soll er wie ein Server auftreten und dann mit Eudora oder besser einem Browser abgefragt werden können. Und halt ein bischen Eigenintelligenz haben, damit hausinterne mails nicht über’s Internet gehen. Denn dann könnte ich ihn auch ganz weglassen.

Nochmal ausdrücklich:
Wir sind ein 15-Mann-Unternehmen.
Wir haben ein 1-MBit-Anbindung (und schneller als 2 MBit wirds hier auch so schnell nicht geben).
Wenn ich hier mit ähnlichen Software- (und Hardware-)-Anforderungen komme, wie Firmen in der Größenordenung von Siemens, Opel, Nestle, dann lacht mein Chef mich aus. Also immer schön auf dem Teppich bleiben :wink:

die EDV-Landschaft der letzten 10 jahre hat sich um einiges
gewandelt! Ebenso sind auch Produkte mit gewachsen.

Und das halte ich mittlerweile für ein riesiges Problem:
Statt einfach nur eine Software, die den vorgesehenen Einsatzzweck erfüllt, gibt mittlerweile nur noch Super-Duper-Multimedia-Suiten, bei denen man ohne ein 1000-seitiges Handbuch nicht mehr durchblickt und die jede Menge Kram können, die man gar nicht braucht.

Mal so als populäres Beispiel: Brenner-Programm.
Installier dir Nero, und es wandern (ungefragt!) Cover-Designer, Wave-Editoren, Video-Konverter, Authoring-Programm und und und auf deine Platte.
Ein Kumpel hat sich letztens das neue Nero 8 Ultimate installiert - Das Ding ist fast größer als mein Betriebssystem! Ticken die nicht mehr richtig?
Ich will doch bloss ein paar DVDs brennen - und ich seh nicht ein, für Sachen, die ich weder brauche noch haben will, einen Haufen Geld auszugeben und mir davon die Platte verstopfen zu lassen.

Daher habe ich meine Software-Ausstattung mittlerweile fast komplett auf Free- und Shareware umgestellt. Nicht so sehr wegen dem Preises, sondern weil diese Software für genau einen Zweck ist, sie ist übersichtlich, braucht wenig Ressourcen und nach ein paar Updates läuft sie meistens auch perfekt und man muss nie wieder dran.

Oder halt alte Software.
Wir arbeiten hier immer noch mit Office 97. Abgesehen von einem wüsten Registry-Hack, um die Rechtschreibkontrolle auch unter Win 2000 zur Kooperation zu überreden, läuft es ausgesprochen gut, stabil und schnell. Ich kann bis heute nicht den gerinsten Grund für ein Update auf eine neuere Version sehen. Kann nur schlechter werden.

Und das jetzt mal auf deinen Vorschlag Tobit angewandt:
Tobit hatte ich mir auch angesehen. Kann alles was ich brauche - aber das sind ungefähr 2% seiner Fähigkeiten. Ich brauch nun mal nur email, keinen Komunikations-Rundumschlag, der mich auch noch benachritigt, wenn kein Wasser mehr in der Kaffeemaschine ist.
Vor allem bin ich nicht bereit, für die nötigen Lizenzen alles in allem 5600 Euro auszugeben, wenn die restlichen Funktionen nicht benutzt werden. Nicht für email für 15 Mann. Da stellt mein Chef mir den Stuhl vor die Tür.

SBS ist Outlook/Exchange und als solches per Definitionem Pfui (das wollen wir jetzt mal nicht weiter vertiefen, okay? :wink:

XAMPP . . . nun ja, scheint auch mit Kanonen auf Spatzen zu ballern werden, aber immerhin isses umsonst. Und ein interner Webserver (für ein Haus-Wiki) steht eh noch auf meiner Planung für die kommenden Jahre, von daher:
Ich denke, das werd ich über die Weinhnachtszeit mal in aller Ruhe ausprobieren. Heissen Dank für diesen konstuktiven Vorschlag!

die EDV-Landschaft der letzten 10 jahre hat sich um einiges
gewandelt! Ebenso sind auch Produkte mit gewachsen.

Und das halte ich mittlerweile für ein riesiges Problem:
Statt einfach nur eine Software, die den vorgesehenen
Einsatzzweck erfüllt, gibt mittlerweile nur noch
Super-Duper-Multimedia-Suiten, bei denen man ohne ein
1000-seitiges Handbuch nicht mehr durchblickt und die jede
Menge Kram können, die man gar nicht braucht.

Postfix: 2464 kByte
Courier-IMAP: 1448 kByte
Fetchmail: 1764 kByte
sqwebmail: 2328 kByte

Zusammen 8004 kByte entsprechend ca. 8 MB. Installierte Größe wohlgemerkt, nicht die gepackten Archive, die Du herunterlädst.

Mal so als populäres Beispiel: Brenner-Programm.

Daher habe ich meine Software-Ausstattung mittlerweile fast
komplett auf Free- und Shareware umgestellt. Nicht so sehr
wegen dem Preises, sondern weil diese Software für genau einen
Zweck ist, sie ist übersichtlich, braucht wenig Ressourcen und
nach ein paar Updates läuft sie meistens auch perfekt und man
muss nie wieder dran.

Genau das zeichnet die gennanten Produkte aus. Anscheinend solltest Du die Wahl des Betriebssystems überdenken :wink:

Hardware für sowas findet sich eigentlich immer, notfalls für 50€ bei der elektronichen Bucht.

Sebastian

Postfix: 2464 kByte
Courier-IMAP: 1448 kByte
Fetchmail: 1764 kByte
sqwebmail: 2328 kByte

Zusammen 8004 kByte entsprechend ca. 8 MB. Installierte Größe
wohlgemerkt, nicht die gepackten Archive, die Du herunterlädst.

Ja, ich weiss . . . aber das ist Linux . . .
Außerdem muss da doch noch ein vollwertiger Webserver drunterliegen (und konfiguriert werden), oder?

Genau das zeichnet die gennanten Produkte aus. Anscheinend
solltest Du die Wahl des Betriebssystems überdenken :wink:

Ich bin ein alter Mann.

Ich habs gerne gemütlich.

Ich bin auch schon etwas träge :wink:

Außerdem bin ich Chemiker und leite hier ein Labor, der Computerkram ist nur ein Nebenjob (und wenn ich je nochmal wechsle und ein Vorstellungsgespräch habe, werde ich nie nie niemals wieder zugeben, das ich was von Computern verstehe. Wie das ein Arbeitskollege so nett ausgedrückt hat: einmal Doofstellen reicht für’s ganze Leben), ich hab also gar nicht die Zeit, mich darein zu arbeiten. Und privat schon mal gar nicht, hab mir gerade eine alte Sparkasse gekauft und bau die zum Wohnhaus um. Ist’n vier bis fünf-Jahres-Projekt.

Geht ja nicht nur um email, ist ja ein komplett anderes System, und mit der Sicherheit muss ich auch wieder neu anfangen . . . ne, das pack ich jetzt einfach nicht. Windoof muss sein.

Und nicht zuletzt steht da noch ein Kumpel hinter mir, der mich dann ankeifen wird, wieso ich keinen Mac gekauft habe :wink:

Hardware für sowas findet sich eigentlich immer, notfalls für
50€ bei der elektronichen Bucht.

Da dürfte ich auch noch genug Sachen für in der Schrottkiste finden . . .

Dennoch meinen Dank!
:smiley:

Ähm, wie passen ich **bin** der Experte [für
Mailserver]
und ich habe mich noch nie mit
email-Servern beschäftigt
zusammen?

Ich bin der Computer-„Experte“ hier im Haus und habe das
Netzwerk seit sieben Jahren unter meiner Fuchtel.
Ich habe neben intensiven Hobby-Kentnissen vor ein paar Jahren
einen mehrmonatigen Kurs Netzwerke, Server, Administration
etc. einschließlich MCP und CNA gemacht und bin anschließend
als Nebenberuf hier im Haus zum Admin gemacht worden
(eigentlich bin ich Chemiker).

Aber wie jeder Kurs (und wie alle Hobbykentnisse) ist das
vermittelte Wissen endlich - email-Server haben (natürlich)
nicht dazu gehört.

Da muss ich Dir (ebenso MCP und CNA) leider wiedersprechen. E-Mail Server gehören sehr wohl im Überblick dazu. Diese werden für den MCSE oder CNE zwar vertiefend und ausführlicher je nach „Wahlpflichtfach“ durchgenommen, sind aber durchaus dabei. Es sei denn der Kurs war ein sagen wir mal Wald&Wiesenkurs :wink:

In der Anfangszeit (vor mir gab es hier im Haus nur ein
Chaos-Netzwerk und kein Internet) hab ich einfach KEN!
gekauft, weil es billig, einfach, schnell und ziemlich sicher
ist. Leider ist es auch in seinen Fähigkeiten begrenzt und
muss daher einer anderen Lösung weichen.

Darum hier meine Anfrage - Ich hab mich noch nie mit
email-Servern beschäftigt und hatte gehofft, irgendjemand
könnte mal ein, zwei konkrete Produkte nennen, damit ich nicht
ganz bei Null anfangen muss.
Das ist ja der urspüngliche Sinn dieses Boards gewesen, oder
hab ch das falsch verstanden?

Ja und nein. Ja, Du kannst Dir hier Tipps holen (was auch gut ist) aber nein, wir werden nicht Deine Arbeit erledigen und Deinen Job machen. Als Administrator gehört es zu Deinen Aufgaben (nicht zu unseren) ein geeignetes Produkt für Deine Firma/Arbeitsumgebung zu evaluieren.

Wie Du grundsätzlich schon gemerkt hast gibt es die Quick & Dirty M$ Varianten und eben die Selbstbastel & Lernintensiven Linux Varianten.

Welches für Deine Umgebung das richtige ist musst Du letztendlich entscheiden. So schwer es auch ist :wink:

Wenn das eine Anforderung ist, dann müsste ein Experte sich
jetzt wohl eine andere Lösung überlegen. Sowas mit Firewall,
DMZ, sicherem RLA, etc. Das macht man nicht mit einem Router
allein.

Und warum nicht?

  • Es gibt durchaus brauchbare Router mit einer integrierten
    Firewall.

Ja. Aber es ging durch erstmal um die E-Mail Server Sache, oder?!
Alles weitere ist ja schon ein gesamtkonzept…

Warum hat der Experte noch keine entsprechenden
Konzepte vorgelegt?

Weil es noch keinen Ersatz für das bestehende email-System
gibt. Bevor ich mir Gedanken über ein „Konzept“ mache, würde
ich ganz gerne wissen, was überhaupt möglich ist und was
nicht.

Naja, möglich ist ja je nach Aufwand und Budget nichts bis alles…

Im Idealfall finde ich eine einfache email-Server-Software,
die auf einem eigenen, alten Rechner läuft und erstsetze dann
den KEN!-PC durch einen Router, dichte diesen ab - Feddich!

DAS wäre zu Zeiten von ca. 1995 der Fall gewesen, ja.

Nochmal ausdrücklich, weil ich glaube, das ich da
missverstenden werde:
Das soll kein „richtiger“ email-Server sein. Also keiner, der
am normalen Internet-verkehr teilnimmt. Der soll im Idealfall
unsere emails wie ein Client bei unserem Provider abholen (und
muss dafür alle 15 min ~30 Accounts abfragen) und auch wie ein
Client über unseren Account versenden.

Nur Hausintern soll er wie ein Server auftreten und dann mit
Eudora oder besser einem Browser abgefragt werden können. Und
halt ein bischen Eigenintelligenz haben, damit hausinterne
mails nicht über’s Internet gehen. Denn dann könnte ich ihn
auch ganz weglassen.

Nochmal ausdrücklich:
Wir sind ein 15-Mann-Unternehmen.
Wir haben ein 1-MBit-Anbindung (und schneller als 2 MBit wirds
hier auch so schnell nicht geben).
Wenn ich hier mit ähnlichen Software- (und
Hardware-)-Anforderungen komme, wie Firmen in der
Größenordenung von Siemens, Opel, Nestle, dann lacht mein Chef
mich aus. Also immer schön auf dem Teppich bleiben :wink:

Alle hier vorgeschlagenen Software Varianten werden von 5 bis 500.000 Mann Unternehmen eingesetzt.

Gruß
h.

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Postfix: 2464 kByte
Courier-IMAP: 1448 kByte
Fetchmail: 1764 kByte
sqwebmail: 2328 kByte

Zusammen 8004 kByte entsprechend ca. 8 MB. Installierte Größe
wohlgemerkt, nicht die gepackten Archive, die Du herunterlädst.

Ja, ich weiss . . . aber das ist Linux . . .

Ja, und?!

Außerdem muss da doch noch ein vollwertiger Webserver
drunterliegen (und konfiguriert werden), oder?

Fast jede gängige Linux Distribution bringt einen Webserver mit sich…

Genau das zeichnet die gennanten Produkte aus. Anscheinend
solltest Du die Wahl des Betriebssystems überdenken :wink:

Ich bin ein alter Mann.

Ich habs gerne gemütlich.

Ich bin auch schon etwas träge :wink:

Alternativ kann man sich noch Mercury mail mal anschauen (siehe z.B. http://www.pmail.com )

Außerdem bin ich Chemiker und leite hier ein Labor, der
Computerkram ist nur ein Nebenjob (und wenn ich je nochmal

Irgendwie kommt mir diese EDV-Falle ach so bekannt vor :wink:

Geht ja nicht nur um email, ist ja ein komplett anderes
System, und mit der Sicherheit muss ich auch wieder neu
anfangen . . . ne, das pack ich jetzt einfach nicht. Windoof
muss sein.

Öhm, gerade wenn es ein Windoof System sein MUSS, sollte man sich tunlichst mit E-Mail Sicherheit befassen!

Und nicht zuletzt steht da noch ein Kumpel hinter mir, der
mich dann ankeifen wird, wieso ich keinen Mac gekauft habe :wink:

Das ist zwar auch eine Lösung, aber ob die für alle 15 Mann praktikabel ist sei mal was anderes…

Hardware für sowas findet sich eigentlich immer, notfalls für
50€ bei der elektronichen Bucht.

Da dürfte ich auch noch genug Sachen für in der Schrottkiste
finden . . .

Je nach Verfügbarkeit (wenn der „Server“ dann auch mal ein bis mehrere tage ausfallen kann ist das ja Ok) mit bedenken das man auch Ersatzteile braucht oder eben auch nicht…

Gruß
h.

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